Aktuell
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Reiherstiegklappbrücke
für Monate dicht ... |
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Erster Bauabschnitt fertig |
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Protest auf der Brücke |
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Baubeginn für das
erste Gebäude |
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Mit dem Multimedia-Guide
zu den IBA-Projekten |
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Neue Kooperationsprojekte
der igs 2013 |
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Die Ausstellungen der IBA Hamburg auf den Elbinseln |
Reiherstiegklappbrücke
für Monate dicht ...
PM. Die Hamburg Port Authority
(HPA) erneuert die Reiherstiegklappbrücke
an der Neuhöfer Straße. Aufgrund
der starken Verkehrsbeanspruchung
der letzten Jahre ist nach der
Grundinstandsetzung der beiden Vorlandbrücken
im Jahr 2008 nun der
Ersatz der mittleren Klappe und zum
Teil der maschinenbaulichen Anlage
erforderlich.
Das rund 46 m lange und fast 15
m breite Brückenelement wird in den
Niederlanden gefertigt und kommt
per dem Schiff nach Hamburg. Ein
Schwimmkran wird dann das 265 t
schwere Teil einsetzen - bestimmt ein
spektakuläres Schauspiel.
Die HPA investiert hier rund 3,8
Mio. €. Parallel werden auf der Neuhöfer
Straßenbrücke Asphaltierungsarbeiten
durchgeführt.
Für die Arbeiten bleibt die Brücke
bis zum 7. November voll gesperrt.
Die Umleitung erfolgt südlich über
den Reiherstieg-Hauptdeich und Rethedamm
zum Neuhöfer Damm. Auf
diese Strecke werden ebenfalls die
Buslinien umgeleitet, die sonst über
die Klappbrücke fahren.
Eine Anmerkung der Redaktion:
Vielen Menschen in Wilhelmsburg
würde es große Umwege ( - und damit
zusätzliche Emissionen - ) ersparen,
wenn für die Bauzeit die Öffnungszeiten
des Zolldurchlasses an
der Ernst-August-Schleuse wenigstens
nach Fertigstellung der Klütjenfelder
Brücke erweitert würden.
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Veddeler Wasserkreuz:
Erster Bauabschnitt fertig
PM. Die Hamburg
Port Authority
(HPA) feiert
Halbzeit bei einem
wichtigen Projekt:
Die ersten drei der
sechs Brücken an
der Niedernfelder
und der Müggenburger
Durchfahrt
sind eingeschoben.
Damit ist der
erste Bauabschnitt
des Veddeler
Wasserkreuzes
mit zwei Hafenbahn-
und einer
Straßenbrücke abgeschlossen.
Der Straßenverkehr wird aller Voraussicht nach noch bis zum Ende der Baumaßnahme
einspurig in beide Richtungen geführt werden. Die gesamten Bauarbeiten
dauern noch bis Juni 2011. Dann werden zwei Hafenbahnbrücken
über die Müggenburger Durchfahrt sowie zwei Hafenbahn- und zwei Straßenbrücken
über die Niedernfelder Durchfahrt für einen reibungslosen Verkehrsfluss
sorgen.
Insgesamt 40,5 Mio. € investiert Hamburg in die Erneuerung dieses wichtigsten
Verkehrsknotenpunktes für den Güterverkehr im Hafen. Täglich passieren
25.000 Fahrzeuge die Hafenhauptroute entlang des Veddeler Damms. Zusätzlich
befahren jeden Tag rund 45 Züge die Hafenbahnbrücken. Langfristig wird
mit einem deutlichen Anstieg des Bahnverkehrs auf über 100 Züge pro Tag
auf diesem Streckenabschnitt gerechnet.
Die vier neuen Niedernfelder Brücken wiegen jeweils bis zu 500 Tonnen und
haben eine Stützweite von fast 60 m. Die sogenannten Stabbogenbrücken haben
eine Konstruktionshöhe von über elf Metern. Die beiden Müggenburger
Hafenbahnbrücken wiegen jeweils rund 260 Tonnen und haben eine Stützweite
von 45 beziehungsweise 48 m. Sie werden eine Höhe von rund 9 m erreichen.
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Protest auf der Brücke

hk. Saisonauftakt für neue Aktionen
gegen Reichsstraße und Hafenquerspange
bei strahlendem Sonnenschein.
Engagierte Harburger und
Wilhelmsburger trafen sich am 7.
August auf der Alten Harburger Elbbrücke
und bildeten eine fast fünfhundert
Meter lange Menschenkette.
Sie nahmen damit eindrucksvoll die
Kampagne vom letzten Jahr gegen
die Schnellstraßenplanungen im
Hamburger Süden wieder auf. Aktueller
Anlass war das Planfeststellungsverfahren
für die Verlegung der Wilhelmsburger
Reichsstraße, das in
diesem Herbst eröffnet werden soll.
Die Menschenkette auf der Brücke
sollte den gemeinsamen Protest der
Menschen im Hamburger Süden gegen
diese Planungen zeigen.
Und in der Tat sollten nicht nur die
Wilhelmsburger alarmiert sein. Manuel
Humburg verwies auf der Schlusskundgebung
auf eine aktuelle Behördenvorlage.
Dort wird die Notwendigkeit
von drei Nord-Süd-Achsen genannt,
um das steigende Fernverkehrsaufkommen
zu bewältigen, die
A1, A7 und die Wilhelmsburger
Reichsstraße. Und die B75 wird in
diesem Zusammenhang als dazugehörig
ausdrücklich genannt.
Foto: WIR
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Neue Wilhelmsburger Mitte:
Baubeginn für das
erste Gebäude

at. Nach dem Rathaus, fertiggestellt
1903, dem Bürgerhaus,
eröffnet 1985, vielen Workshops
und Ideensammlungen in den
letzten 20 Jahren nun ein neuer
Anlauf, unserer Elbinsel eine Mitte
zu geben:
5 geschmückte
Spaten standen bereit, für igs und
IBA-Geschäftsführer, Oberbaudirektor Jörn Walter, Bezirksamtsleiter Markus
Schreiber und - last but not least - Bauunternehmer Stefan Wulff als Investor.
Gefeiert wurde der erste Spatenstich für das erste Gebäude des Komplexes
an der Neuenfelder Straße gegenüber dem Hallenbad.
Hier wird die igs-Zentrale im August 2011 eine neue Heimat finden, als erster
Mieter in dem Gebäude, dessen Räume wahlweise als Büros oder Wohnungen
genutzt werden könnten. Diese Möglichkeit versteckt sich u. a. hinter dem
Begriff „Hybridgebäude“. Als Niedrigenergiehaus wird es einen Teil seines
Energieverbrauchs über Erdwärme beziehen und wird an den geplanten Energieverbund
Wilhelmsburg Mitte angeschlossen, der die entstehenden Neubauten
miteinander vernetzen soll. Wenn die Planer alles richtig berechnet haben,
werden dabei günstige Wärmepreise und auch verringerte CO2-Emission entstehen,
durch die unterschiedlichen Spitzenlastzeiten bei den verschiedenen
Nutzungen.
Grafik: IBA/igs
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Mit dem Multimedia-Guide
zu den IBA-Projekten
PM. Wer sich auf eigene Faust ein
Bild von den IBA-Projekten auf den
Elbinseln und im Harburger Binnenhafen
machen will, kann sich einen
GPS-gesteuerten Multimedia-Guide
ausleihen. Zu Fuß oder per Fahrrad
geht es los, und sobald man in die
Nähe eines IBA-Projektes kommt,
sendet der Guide ein akustisches Signal
als Hinweis auf die verschiedenen
Informationen, die zu dem jeweiligen
Thema abgerufen werden können.
Ergänzt werden die Hörbeiträge
durch Bilder und Filmsequenzen.
Geräte können in der Ausstellung
auf dem IBA DOCK ausgeliehen werden
(geöffnet: Di - So, 10 - 18 h).
Kosten: 5 € zzgl. Pfand (z. B. Personalausweis).
Auch Fahrräder gibt‘s
am IBA DOCK zu leihen, für 1,50 €
pro Stunde, maximal 12 € am Tag
(zzgl. Pfand).
Reservierung und Info:
Tel. 226 227 228 oder willkommen@iba-hamburg.de.
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Neue Kooperationsprojekte
der igs 2013
Vier Institutionen erhalten bis zu
1.500 €
PM. 20 Vorschläge wurden nach
einem Aufruf der igs 2013 für die
zweite Runde „ZusammenWachsen“
eingereicht. In die nähere Auswahl
kamen Projektideen, die das Miteinander
der Kulturen, Generationen
oder sozialen Gruppen auf den Elbinseln
fördern. Jedes Projekt wird mit
maximal 1.500 Euro unterstützt.
„Wir konnten eine Auswahl aus vielen
großartigen Vorschlägen treffen.
Ich bin beeindruckt von den vielen
Anstößen, Menschen zueinander zu
bringen, im Sport, im Garten, beim
gemeinsamen pflanzen, ernten, kochen
und essen.“ - so die igs 2013-
Botschafterin Hourvash Pourkian.
Dies sind die ausgewählten Projekte:
Unternehmer ohne Grenzen e. V.
In Kooperation mit der igs 2013
wird eine mehrsprachige Broschüre erarbeitet, die über Inhalte und Potenziale
der igs 2013 und Möglichkeiten
für Wilhelmsburger Unternehmen
informiert.
Frauen-Fußball-Club Wilhelmsburg:
Das Projekt „Kick it like Africans“
richtet sich insbesondere an Mädchen
und Frauen mit afrikanischem Hintergrund
und zeigt deutlich, dass Sport
in einer multikulturellen Gemeinschaft
nicht nur die Toleranz fördert, sondern
einfach eine Menge Spaß macht.
Gesamtschule und Senioren
Centrum Wilhelmsburg
Alt und jung pflanzen gemeinsam,
alt und jung kochen gemeinsam:
SchülerInnen der Gesamtschule Wilhelmsburg
sowie Mitglieder des Seniorenkochclubs
„Wilhelmine“ – BewohnerInnen
und ehrenamtliche ehemalige
MitarbeiterInnen des Senioren
Centrums – arbeiten zusammen.
„Die Ernte wird geteilt und gegessen
wird gemeinsam“. Dafür werden
Gemüsebeete angelegt, Johannisbeer-
und Stachelbeerbüsche gepflanzt
und ein Apfelbaum.
Erster Hamburger
Schulkleingarten
Zusammen mit dem Landesbund
der Gartenfreunde HH und dem
Kleingartenvereins 723 wird die Schule
Rahmwerder Straße einen Schulgarten
anlegen. Für die Nachwuchs-
Gartenzwerge soll eine normale Gartenparzelle
gepachtet werden, die die
Kinder selbst gestalten werden. Sie
lernen, sich in einem Verein zu engagieren,
indem sie z. B. Gemeinschaftsarbeiten
übernehmen.
Die igs 2013 wird Anfang 2011 weitere
Kooperationspartner auswählen.
Ideen können bis zum 30. 12. 2010
eingeschickt werden. Sie sollen einen
Bezug zu einem der folgenden Themen
haben: Interkulturelle Begegnung
/ Generationenübergreifende
Anregung zu Spiel, Bewegung und
Gesundheitsförderung / Umwelt- und
Klimaschutz und Naturerlebnis.
Ein Anmeldebogen kann unter
www.igs-hamburg.de/
zusammenwachsen heruntergeladen oder telefonisch angefordert
werden ( Tel. 2263198-83)
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Die Ausstellungen der IBA Hamburg auf den Elbinseln
Zum Mitnehmen: „±1 weiter sagen weiter tragen“
Zur Fertigstellung des Weimarer Platz-Pavillons wird zunächst diese ungewöhnliche
Ausstellung zu sehen sein. Sie verbindet zwei Themen des alltäglichen
Lebens: Mode und Energie.
Zunächst werden Energiethemen rund um den Energiebunker oder den täglichen
Energieverbrauch mit Bildern, leicht lesbaren Grafiken und bunten Piktogrammen
vermittelt. Besonders ist, dass während und nach der Ausstellung
die Schauflächen in modische Accessoires verwandelt werden. Denn die Inhalte
der Themen von „weiter sagen, weiter tragen“ werden auf LKW-Plane gedruckt
und hinterher in Taschen, Schlüsselanhänger und Buchhüllen umfunktioniert.
Während der Ausstellung können Besucher sich schon den Teil aussuchen,
aus dem später die eigene Tasche genäht werden soll. Auf diese Weise
werden die Inhalte von „weiter sagen, weiter tragen“ in die Welt getragen.
Wann? 17. 8. - 31. 10., do - so, 11 - 18 h.
Wo? Pavillon Weimarer Platz, Weimarer Str. 79
Führungen: so, 12 + 15 h (Anmeldung: info@weimarerplatz.de)
Eintritt frei.
IBA at Work: die zentrale Werkstattschau im IBA DOCK
Die Ausstellung zeigt das Zukunftsbild für die europäische Metropole im 21.
Jahrhundert. Beispielhaft gibt sie Antworten auf aktuelle Fragen der Stadtentwicklung
und präsentiert die mehr als 40 Projekte der IBA Hamburg und ihre
aktuellen Fortschritte anhand von Modellen und Plänen.
Mittelpunkt der Ausstellung ist das 27 Quadratmeter große, beleuchtete Modell
der Elbinseln – das erste öffentlich zugängliche Hamburger Stadtmodell,
das die Stadt südlich der Elbe fokussiert. Gezeigt werden auch die eindrucksvolle
Architektur des geplanten Energiebunkers und ein Modell von Wilhelmsburg
Mitte.
Wann? di - so, 10 - 18 h
Führungen: do, 17 h, und so, 15 h. - Gruppenführungen: Tel. 226 227 228
Wo? IBA DOCK, Am Zollhafen 12
Eintritt frei (Gruppenführungen: 50 €)
Wilhelmsburg Mitte – Etappen zu einem lebendigen Stadtteil
Die Ausstellung zeigt sämtliche Bauvorhaben der IBA im Projektgebiet Wilhelmsburg
Mitte. Dazu kommen das Wohnungsbauprojekt „Neue Hamburger
Terrassen“ und das Bildungszentrum „Tor zur Welt“. Der Fokus liegt auf den
Projekten der „Bauausstellung in der Bauausstellung“, die als Case Study Houses
des 21. Jahrhunderts Antworten auf den Wohnungsbau der Zukunft geben
sollen. Neben Plänen, Einzelmodellen und Nachbildungen ist das Stadtbaumodell
Wilhelmsburg Mitte zu sehen.
Wann? Bis 24. 10., di - so, 10 - 18 h
Wo? Berta-Kröger-Platz
Eintritt frei
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