23. Jahrgang,
Ausgabe 9
Sep. / Okt.
2017
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Aktuell

Mitregieren? Das Spiel der Sitze
„Mehr Demokratie wagen“
Museum sucht Ausstellungsobjekte
Frag’ Deine Nachbarn!
Die „Peking“...
... und die „Pommern“
Stadtteilbeirat wählt neuen/alten Vorsitz
Ankommen - Helfen
Wichtige Dokumentationen

Mitregieren? Das Spiel der Sitze
Bundestagswahlen und viele wissen nicht, ob und was sie wählen sollen. Eine kleine Umfrage
in Wilhelmsburg und ein paar Tipps, wo man sich zur Wahl informieren kann...

Wahlen-Fragen

Einige WilhelmsburgerInnen wissen noch nicht, wen sie
wählen sollen - andere dürfen nicht.
Foto: han

Ipy. In den letzten Wochen habe ich einige WilhelmsburgerInnen auf die kommende Bundestagswahl angesprochen. Sie haben auf meine Fragen, ob und warum sie wählen, Folgendes geantwortet:
„Ja, klar gehe ich wählen, jeder der nicht wählt, wählt ‘ne falsche Partei. Ich möchte die Chance nutzen, bewusst mitzubestimmen, auch wenn ich mit dieser Partei nicht alle Aspekte teile. Ich habe die Chance, also nutze ich sie.“ - „Ja. Denn ich sehe darin meine gesellschaftliche Verantwortung. Ich will vor allem nicht, dass eine Partei an Stärke gewinnt, deren Ziele mir komplett zuwider sind.“ - „Nein, ich darf nicht.“ - „Ja, ich wähle Die Linke. Ich wähle immer Die
Linke, obwohl ich die Scheiße finde. Aber die anderen finde ich noch beschissener.“ - „Ja, über die Briefwahl. Ich möchte mein Mitbestimmungsrecht nutzen, denn auch meine Stimme wird etwas bewirken können.“ - „Nein, ich gehe nicht zur Wahl, ich habe keinen deutschen Pass.“ „In den letzten Jahren bin ich nicht mehr wählen gewesen, da ich von unseren Politikern ziemlich enttäuscht war! Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die großen Parteien die Wähler für dumm verkaufen! Ich finde es traurig, dass viele mit Ihren Parolen, die teils sehr diskriminierend sind, versuchen auf Stimmfang bei Älteren Wählern zu gehen! Ich werde auf jeden Fall wählen gehen, denn nur so denke ich, kann man etwas zur Veränderung beitragen.“ - „Ich darf nicht und ich mag nicht.“
Tipps zur Meinungsbildung:
Es gibt seit dem 31. August die Möglichkeit, sich wieder mit dem Wal-O-Maten der bpb* zu beschäftigen und zu schauen, ob die Ziele einer Partei bei der Bundestagswahl dir besonders gefallen. Die Fragen, die dir dort gestellt werden, wurden von einer ausgewählten Redaktion zusammengestellt. Das macht diesen Fragenkatalog zu einem Hilfsmittel, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es kann helfen, einen Überblick über die diskutierten Themen zu geben, und zu entscheiden, ob oder wen du wählen möchtest. Wenn du etwas fundierter an die Sache herangehen willst, bleibt es nicht aus, sich im Vorfeld mit den Kandidat*innen und den Wahlunterlagen auseinanderzusetzen. Es verbietet dir aber auch niemand, einfach so in die Wahlkabine zu gehen und mit geschlossenen Augen den Stift zu bewegen oder die Kartenlegerin deines Vertrauens aufzusuchen.

„Wie soll ich denn Personen auswählen – ich kenne die Leute doch gar nicht?“, fragten vor etwa 15 Jahren einige HamburgerInnen und aus den Reihen von „Mehr Demokratie e.V.“ antworteten eine Hand voll Hamburger MitstreiterInnen mit der Idee der Internet-Plattform: abgeordnetenwatch.de. So wie der Mutterverein sich einer strikten Partei-Neutralität verschrieben hat, ist es auch hier. Wenn du dir also selbst ein Bild von den zur Wahl stehenden Menschen machen willst, kannst du dort anfangen. Hier findest du deren Profile und die an sie gestellten Fragen und Antworten. Du selbst kannst ihnen auch Fragen stellen. Das Team möchte einen öffentlichen Dialog ermöglichen und mit diesem für Transparenz und für eine Verbindlichkeit in den Aussagen der Politiker sorgen. „Denn alles ist auch Jahre später noch nachlesbar...“ Außerdem findest du hier online weitere „Zehn Wahlhilfen jenseits des Wahl-O-Mat“ angeboten. Neben dem „Der Kandidaten-Check“ von abgeordnetenwatch.de selbst, werden neun weitere Informationsmöglichkeiten vorgestellt. Es lohnt sich, damit herumzuexperimentieren.

Neben der Bundestagswahl gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten mitzuwirken, zwei möchte ich hier noch vorstellen: „Wir wollen allen den Spiegel vorhalten und fragen: Wer bestimmt im ganzen Land?“ Deshalb setzt sich Mehr Demokratie e.V. für eine direktere Beteiligung an Entscheidungen ein: den sogenannten Volksentscheid.
Auch „openPetition“ schlägt online einen Weg zu direkterer und konkreterer Mitbestimmung und aktiver Teilnahme ein. Aktuell setzten sie sich für eine Reform des Petitionswesens ein, Du selbst kannst eine Petition starten. So wie etwa die Online- Petition „7x73: für eine tägliche Fährverbindung zu den Landungsbrücken“.
Links zum Thema finden Sie auf http://inselrundblick.de/

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„Mehr Demokratie wagen“

„Gut und sicher“: Hört sich nett an. Was es bedeuten soll, weiß niemand.
Foto: sic

hk. Die „große Politik“, wie die Bundestagswahlen, gehört eigentlich nicht zum Kerngeschäft der Stadtteilzeitung. Die letzte Wahl 2013 fand im WIR überhaupt nicht statt. Diesmal waren wir uns in der Redaktion ohne lange Diskussion einig, wir wollen zur Wahl am 24.9. Stellung nehmen.
Auf der Seite sechs gibt es unter dem Titel „Mitregieren“ Stimmen aus Wilhelmsburg und Tipps rund um die Wahl. Was ist diesmal anders? Wohl vor allem das verbreitete Unbehagen, dass sich mit Aussicht auf die fünfte Amtszeit Merkel und die dritte Große Koalition die Politik irgendwie festgefahren hat und sich nichts mehr bewegt. Und bei der Mehrheit die Furcht, dass der weltweite Trend nach rechts nun in Gestalt der AfD auch in den Bundestag einzieht. Dabei sind die Signale erstmal positiv. Immerhin über 70 Prozent der Bürgerinnen gehen zur Wahl und wollen damit zur Veränderung beitragen. Das äußert sich auch in den Wilhelmsburger Befragungen. – Nicht zu vergessen, viele Menschen ohne deutschen Pass, die hier aber schon lange leben, dürfen nicht wählen. Und nach Umfragen ist die Mehrheit der Deutschen auch sehr zufrieden.
Andererseits kommt ein Teil der (ärmeren) Bevölkerung und ein Teil des öffentlichen Lebens in der Politik von CDU und SPD gar nicht mehr vor, höchstens in Parolen und Lippenbekenntnissen. Das war ja auch der allgemeine Eindruck nach dem Fernsehduell von Merkel und Schulz. Es ist wohl beides. Im Weltvergleich geht es „uns“ prima und die Demokratie in Deutschland ist ein hohes Gut. Aber die Bundesregierungen von Kohl, Schröder und Merkel haben unter der Fahne des Neoliberalismus einen Teil davon verspielt. Der „Schlanke Staat“ hat viele Politikbereiche der „freien Wirtschaft“ überlassen, die es vermeintlich zum Wohle aller besser richtet als der Staat. Die Folgen, prekäre Arbeitsverhältnisse, unbezahlbare Mieten, die Kapriolen der ehemals staatlichen Post und Bahn, die fortschreitende soziale Spaltung sind auch regelmäßige Themen im WIR. Merkels Satz „Gesetze müssen marktkonform sein“ und das aktuelle Einknicken vor der scheinbar allmächtigen Autoindustrie werfen ein Licht auf die Verhältnisse. Die neuen Rechten weltweit schüren den Hass auf alles Fremde als vermeintliche Ursache für die Probleme mit allen menschenverachtenden Konsequenzen.
Als hätte es den Faschismus nie gegeben. Und das Schlimme, die meisten Parteien laufen mit weichgespülten „Ausländer-raus-Statements“ diesem Trend hinterher. Der alte Willi-Brandt-Slogan von 1969 „Mehr Demokratie wagen“ hieße heute erstmal, der Rechtsentwicklung entschieden entgegenzutreten. Und er hieße, dass Regierung und Bundestag ihre parlamentarische Macht gegenüber den scheinbar allmächtigen „Bossen“ ausreizen. Darauf warten die Leute. Wählen gehen, um das Parlament zu stärken. Und dann wie immer vier Jahre den Abgeordneten „Feuer unterm Hintern machen“. Sprichwörtlich natürlich!

 

 

 

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Museum sucht Ausstellungsobjekte
Wer hat noch Interessantes aus der Zeit der Flutkatastrophe im Jahr 1962?

Passierschein

Ein Passierschein von Frau Löbbe aus dem Vogelhüttendeich.

PM. Das Museum Elbinsel Wilhelmsburg wird erweitert. Schwerpunkt der neuen Ausstellung wird die Flutkatastrophe von
1962 sein. Es werden Ausstellungsobjekte wie z. B. der abgebildete Passierschein, den Frau Löbbe erhielt, um zu ihrer Wohnung am Vogelhüttendeich zurückzukommen, gesucht.
Falls Sie etwas Interessantes für unsere Vitrinen haben, geben Sie es bitte im Museum ab.

Museum Elbinsel Wilhelmsburg, Kirchdorfer Str. 163,
Öffnungszeiten bis 31. Oktober: jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr.
Wir können uns auch telefonisch verabreden (auch noch ab November 2017),
Telefon: 040 31 18 29 28

 

 


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Frag’ Deine Nachbarn!
Gespräche über Lebenswege nach Wilhelmsburg

Margret Markert. In Wilhelmsburg, der Insel mitten in Hamburg und mitten in Europa, haben ihn fast alle der 50.000 Bewohnerinnen und Bewohner: den so genannten Migrationshintergrund. Ob aus Europa oder der ganzen Welt, ob seit Jahrzehnten hier ansässig oder gerade angekommen, ob aus Liebe, aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen hier neue Perspektiven suchend – fest steht: Sie alle sind Zeitzeugen, die eine interessante Geschichte zu erzählen haben.
Und die wiederum gehört zur Geschichte des Stadtteils, der seit 150 Jahren von Einwanderung geprägt und bereichert wird.
Unter dem Titel „Cinema Europa - Lebensläufe von Geflüchteten und Angekommenen in Wilhelmsburg“ startet die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg&Hafen gemeinsam mit dem Verein „Die Insel Hilft“ und dem Kinderkulturbereich der Honigfabrik ein neues Erzählprojekt.
Einer von den vielen hier Angekommenen ist Carlos Romero, der 1960 aus Spanien nach Wilhelmsburg kam, hier heiratete und heimisch wurde und nun zwischen der Elbinsel und Spanien pendelt. Bevor er als junger Erwachsener nach Deutschland kam, gab es einen Ort in Madrid, der ihm und seinen Freunden ermöglichte, der bedrückenden Atmosphäre der Franco-Diktatur für ein paar Stunden zu entfliehen: das Cinema Europa.

Was für Romero Zuflucht war, soll für uns Programm sein. Wir wollen Menschen in Wilhelmsburg dazu animieren, mit ihren Mitmenschen ins Gespräch zu kommen, ihren Geschichten zuzuhören, um davon kleine Filmclips zu produzieren, die dann in ihrer Fülle und Einzigartigkeit ein lebendiges Cinema Europa ergeben. In dem die Geschichten zu sehen sind, die vom Fortgehen, von der Hoffnung, vom Traum von Europa, vom Ankommen und vom Zerrissensein erzählen.
Als Geschichtswerkstatt wollen wir für die Geschichten der Ausgewanderten, Geflüchteten und Angekommenen Neugier wecken und sie hör- und erlebbar machen. Dabei möchten wir möglichst viele Menschen aus dem Stadtteil in das Projekt einbeziehen:
Über die Schule, über die Arbeit, über den Sportverein, über den Kleingarten – wir alle haben Kontakte zu Menschen, die irgendwann neu hier angekommen sind. Wir wollen Euch anregen: Sprecht mit Euren Nachbarn, Kollegen, Freundinnen, schenkt ihren Geschichten Gehör! Fragt sie: Welche Wege haben sie nach Wilhelmsburg geführt? Wie sind sie in Wilhelmsburg angekommen? Wie ist es für sie, in Wilhelmsburg zu leben? und überhaupt: Was ist für sie wichtig, zu erzählen?
Dafür suchen wir offene und freundliche Menschen, die den Geschichten des Stadtteils auf die Spur gehen wollen. Die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg vermittelt das dafür nötige Wissen und Rüstzeug: Wie führe ich ein Gespräch und was mache ich damit? Was ist überhaupt Oral History?
Wer neugierig geworden ist, sei herzlich willkommen, sich an diesem Vorhaben zu beteiligen. Wir freuen uns auf neugierige und kontaktfreudige Menschen, die etwas von ihrer Zeit den Geschichten und der Geschichte des Stadtteils schenken wollen!

Mit einer Mail an markertm@honigfabrik.de oder einem Anruf unter Tel. 42 10 39 15 in der Geschichtswerkstatt gibt es weitere Informationen.

 

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Die „Peking“...
Der Großsegler, zukünftiges Wahrzeichen des Hafenmuseums, ist in der Elbe angekommen

Collage

Großer Medienrummel um die „Peking“. Die Viermastbark wurde 1911 auf der Werft
Blohm und Voss in Hamburg gebaut und gehörte zur P-Liner-Flotte der Laeisz-Reederei. Sie wurde 1932 als stationäres Schulschiff nach England verkauft und lag seit 1974 als Museumsschiff auf dem East River in New York.
Collage: hk

hk. Pressevorstellung mit großem Medienaufgebot und vielen ZuschauerInnen am 31. Juli in Brunsbüttel: Die „Peking“ ist da! Oder besser: Das Dockschiff mit der „Peking“ drauf ist da!
Kapitän Joachim Kaiser vom Vorstand der Stiftung Hamburg Maritim (SHM) hat die „Peking“ auf der Überfahrt begleitet. Er berichtete noch einmal über den bekannt trostlosen Zustand des alten Seglers. Vor allem der Rumpf, aber auch die Aufbauten und Einrichtungen sind völlig verrottet (siehe auch WIR Nr. 4/17).
Das Schiff war kaum schwimmfähig, deshalb wurde es als Fracht auf dem Dockschiff transportiert. Die „Peking“ hat die Fahrt gut überstanden und ist klar für die Restaurierung. Die Arbeiten dafür beginnen jetzt auf der Peters Werft in Wewelsfleth. Denn bis das Schiff einmal die Hauptattraktion des künftigen Deutschen Hafenmuseums werden kann, ist es noch ein weiter Weg.

Peter Sierk, Geschäftsführer der Peters Werft, erläuterte, wie es jetzt weitergeht. Das Schiff wird für den Neubau des Rumpfes komplett vermessen. Dann werden Stützen eingezogen, auf denen das Deck nach der Abtrennung des alten, nicht rettbaren Rumpfes steht. An Ende der Rumpfrestauration wird die neue formidentischeBodensektion mit dem Restschiff verbunden. Ziel sei es, so Sierk, so viel wie möglich vom alten Schiff zu erhalten oder aber originalgetreu zu restaurieren. Wie viel am Ende der Restaurierungsarbeiten dann tatsächlich von der „alten Peking“ noch übrig bliebe, könne man allerdings noch nicht sagen.
Wenn alles klappt, sollen die Werftarbeiten 2020 abgeschlossen sein. Dann wird die „Peking“ endgültig als Teil des Hafenmuseums nach Hamburg verholt. Wo dann aber der Standort des vielbeschworenen großen „Deutschen Hafenmuseums“ sein wird, ist auch nach erfolgter „Potenzialanalyse“ seit mehreren Monaten das Geheimnises Senats. Die Suche sei „noch nicht abgeschlossen“. Die Museumsleute an den 50er Schuppen hoffen zuversichtlich, dass die Entscheidung bis Ende des Jahres fällt.

 


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... und die „Pommern“
Die „schöne Schwester“ der „Peking“ liegt in der Ostsee

Pommern

Die „Pommern“ auf der Werft.
Foto: hk

hk. Das kleine aber feine Sjöfartsmuseum in Mariehamn, der Hauptstadt der Ålandinseln, hat mit dem geplanten „großen“ deutschen Hafenmuseum eine Gemeinsamkeit: Hauptattraktion und Blickfang ist die „Pommern“, wie die „Peking“ ein Großsegler aus der berühmten P-Liner-Flotte. Die Viermastbark „Pommern“ gehörte seit 1923 der åländischen Reederei Gustaf Erikson.
Als letzter seiner Zunft setzte Erikson noch bis zum 2. Weltkrieg auf die Großsegler. Die „Pommern“ fuhr bis 1939 als Weizenfrachter zwischen Australien und Europa. Nach dem endgültigen Aus für die Handels-Segelschifffahrt und dem Tod Gustaf Eriksons schenkten seine Erben die „Pommern“ 1953 ihrem Heimathafen Mariehamn als Museumsschiff. Auflage war – und das kann die Freunde der „Peking“ neidisch machen –, dass der Segler im Originalzustand erhalten bleibt. Seither liegt die „Pommern“ am Kai vorm Sjöfartsmuseum und wird gepflegt und in Schuss gehalten. Wenn nötig, werden Segel genäht und Taue gespleißt und die BesucherInnen können den Schiffshandwerkern bei der Arbeit zusehen.
Zur Begrüßung von Großseglerregatten ist die „Pommern“ sogar noch mal ein kleines bisschen rausgefahren. Die „Pommern“ gilt als einzige im Originalzustand erhaltene Viermastbark. Zur Zeit liegt sie allerdings ein paar hundert Meter weiter an einem Werftanleger und kann nicht besichtigt werden. Das Deck und der Besanmast werden renoviert. Außerdem soll am alten Liegeplatz anstelle der alten Gangways eine hölzerne Promenade gebaut werden, die das Schiff dann wie ein Dock umgibt. Zum Sommer 2018 soll alles fertig sein. Auch wenn die „Peking“ aus verschiedenen Gründen nicht so werden kann wie die „Pommern“, ein Besuch in Mariehamn würde sich für ihre Restauratoren sicher lohnen.

 

 

 

 

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Stadtteilbeirat wählt neuen/alten Vorsitz

PM
. Die Mitglieder des Stadtteilbeirates Wilhelmsburg wählten am 21. Juni mit großer Mehrheit ihren neuen alten Vorsitzenden, Lutz Cassel, für weitere zwei Jahre ins Amt. Auch Sabine Unbehaun ist weiterhin die 1. stellvertretenden Vorsitzenden. Neu dazu gekommen ist Oezcan Altinova als 2. stellvertretender Vorsitzender. Das nächste Mal trifft sich der Beirat nach der Sommerpause am 13. September um 18.30 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg.
Interessierte sind herzlich eingeladen.

 

 

 

 

 

 

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Ankommen - Helfen

Behördeninitiative „Neuenfelder Straße Hilft“
Weltcafé: Neuenfelder Straße 19 (in der Behörde), jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr.
Es werden Gesprächs- und Spielgruppen angeboten.

Koordination sozialräumliche Integration von Flüchtlingsunterkünften
Flavia Suter, Fachamt Sozialraummanagement
Bezirksamt Hamburg-Mitte, Klosterwall 4,
20095 Hamburg, Tel.: 428542397,
Mail: flavia.suter@hamburg-mitte.hamburg.de

Jobs, Qualifizierung, Berufseinstieg
Marktplatz der Begegnungen
7. September 2017, 9.30 – 12 Uhr, Handwerkskammer Hamburg, 3. Etage, Holstenwall 12, 20355 Hamburg,
Hamburger Messe zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Angesprochen sind in erster Linie volljährige, nicht schulpflichtige Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive, die sich bereits etwas auf Deutsch verständigen können oder gute Englischkenntnisse mitbringen.
Formlose Anmeldung per E-Mail bis zum 1. September 2017 an britta.wilken@hwk-hamburg.de (eine Angabe der Teilnehmer-Anzahl genügt).

Ratgeber
HVV-Broschüren für Geflüchtete
Der Hamburger Verkehrsverbund bietet Info-Broschüren in den Sprachen Deutsch/Englisch/Arabisch/Farsi.
Die Information zu dem HVV-Abo auch in Tigrinya unter http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_how-to-travelby-hvv_flyer.pdf oder
http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_abo_in_fuenf_sprachen.pdf
oder http://www.hvv.de/pdf/service/ downloads/hvv_mobilitaetsberatung_fluechtlinge.pdf

Gewaltschutz für Frauen
Schutz und Sicherheit vor Gewalt für geflüchtete Frauen und Jugendliche in Deutschland.
Kostenlose Broschüren unter www.mimi-bestellportal.de


Baderegeln
in verschiedenen Sprachen unter https://www.dlrg.de/presse/pm-baderegeln.html

 

Die Insel Hilft e. V. ...
... berichtet aus den Gruppen

Klönschnack mit Ralf an jedem zweiten Donnerstagabend im Wechsel mit dem Tandem-Treffen

... freut sich über
- Freiwillige für die Organisation von Sportangeboten,
- HelferInnen für die Öffentlichkeitsarbeit,
- Interessierte für Tandem-Partnerschaften.
- HelferInnen für Hausaufgabenhilfe
Inselhaus, Erlerring 1, 21109 Wilhelmsburg (Kirchdorf-Süd)
Tel. 35 62 86 67,
Mail: mail@inselhilfe.org
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, 11 bis 14 Uhr.
Mehr auf: www.inselhilfe.org

 

 

 

 

 

 



 

 

 

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Wichtige Dokumentationen

A26 - Finkenriek - Kornweide Präsentation < mehr

Informationen für Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien < mehr

Erklärung von Mitwirkenden des Initiativen-Netzwerkes Elbinseln zur Planungswerkstatt „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ am 22.2.2013 < mehr

Geruchsbelästigung durch Norddeutsche Ölwerke etc.: hier das NOW-Gutachten vom TÜV Nord vom 13.02.2009

Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße:< Schreibens des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwickluing vom 16.09.2011

Bildungszentrum Tor zur Welt, Krieterstraße: < Lageplan

Landschaftsschutzgebiet Wilhelmsburg < mehr

Spreehafen-Präsentation < mehr

WIR-Inselrundblick - Zeitplan 1994 - 09/2014 < mehr

Kleinanzeigen-Formular für WIR-Zeitung < mehr

 

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