24. Jahrgang,
Ausgabe 1
Jan. / Feb.
2018
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Aktuell

Neue Rethebrücke eröffnet
10 Jahre Infoladen Wilhelmsburg
 
Die Deiche sind sicher – aber wie lange?
Die A26 geht ganz Hamburg an
Grünes Hamburg statt Betonwüste!
Schlusspunkt im Wettbewerbsverfahren Spreehafenviertel
Ankommen - Helfen
Wichtige Dokumentationen

Neue Rethebrücke eröffnet
Europas derzeit größte Bahnklappbrücke hat den Betrieb aufgenommen

PM. Mit einer symbolischen ersten Zugfahrt hat die Hamburg Port Authority (HPA) im Dezember 2017 die neue Rethe-Bahnklappbrücke offi ziell für den Verkehr freigegeben. Die größte Bahnklappbrücke Europas verbindet künftig den Hafenbahnhof Hohe Schaar mit den Hafenbetrieben in Neuhof sowie dem Containerterminal Tollerort. Mit der Freigabe ist der Bau der Doppelklappbrücke über die Rethe abgeschlossen. Der Neubau ersetzt die Rethehubbrücke aus dem Jahr 1934.
Von der neuen Brückenverbindung profitieren alle Verkehrsteilnehmer im Hafen. Durch die Trennung von Fahrzeug- und Bahnverkehr entfallen für Pkw und Lkw künftig lange Wartezeiten. Bisher musste bis zu 40 Mal täglich auch die Straße gesperrt werden, wenn Züge die Brücke nutzen wollten. Das ist nun vorbei. Täglich nutzen rund 7.000 Fahrzeuge die Brücke.
Neben den landseitigen Verkehren wird nach dem Rückbau der alten Hubbrücke auch der Schiffsverkehr durch die neue Brücke vereinfacht. Statt bisher 44 Meter beträgt die Fahrwasserbreite im Bereich der Brücke künftig 64 Meter. Gleichzeitig entfällt durch die Konstruktion als Klappbrücke die Höhenbeschränkung für die Schifffahrt.

Daten:
Spannweite je Brücke: 104,0 m
Fahrwasserbreite unter Brücke: 64 m
Durchfahrtshöhe: unbegrenzt
Breite Straßenbrücke: 14 m
Breite Bahnbrücke: 10,2 m
Gewicht: ca. 2800 Tonnen pro Brücke

 

 

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10 Jahre Infoladen Wilhelmsburg
Der Stadtteilladen ist ein Raum für solidarische Begegnung

Infoladen

Nichtkommerziell, selbstorganisiert, kämpferisch: Der Infoladen
Wilhelmsburg in der Fährstraße.
Foto: Infoladen

PM. Liebe Nachbar_innen, wir werden im Januar 2018 zehn Jahre alt und wollen dies gemeinsam mit euch feiern. Von Anfang Januar bis Anfang Juni haben wir dafür ein vielseitiges Programm geplant: Von einer Geburtstagsparty, über eine Gala, bis hin zu inhaltlichen Veranstaltungen mit vielen Themen möchten wir die 10 Jahre unseres Bestehens zusammen im Viertel zelebrieren. Das vollständige Programm ist im Infoladen erhältlich und auf unserer Homepage einsehbar.
Du kennst den Infoladen gar nicht oder hast dich schon öfter gefragt, was das ist? In diesem Artikel möchten wir das Projekt anlässlich des zehnjährigen Jubiläums kurz vorstellen.

Seit 2008 gibt es den Infoladen Wilhelmsburg im Reiherstiegviertel. Gegründet wurde er in den Räumlichkeiten der Fährstraße 10, bezog 2014 dann aber aus Platzmangel die Ladenfläche in der Fährstraße 48. Der Infoladen versteht sich als ein politischer Stadtteilladen, der zu den verschiedensten gesellschaftlichen Themen Informationen bereitstellt sowie eine Plattform bieten möchte, um sich gemeinsam auszutauschen, zu bilden und zu organisieren. Darüberhinaus treffen sich im Infoladen verschiedene Gruppen, welche den Raum für ihre Treffen nutzen.
Organisiert wird der Laden von einer Gruppe von Leuten, welche die Überzeugung teilen, dass unkommerzielle und selbstorganisierte Räume notwendig sind, um eine bessere, lebenswertere Gesellschaft zu erkämpfen. Im diesem Sinne engagieren wir uns gemeinsam gegen die soziale Verdrängung im Viertel, gegen Rassismus, Sexismus und viele andere diskriminierende, jedoch leider alltägliche gesellschaftliche Mechanismen. So begleiteten wir etwa kritisch die Entwicklungen im Rahmen von IBA und igs oder organisieren uns gegen das Erstarken von rechten Ideologien und Bewegungen in den vergangenen Jahren.

Im oben genannten Sinne soll der Ort auch ein Raum sein, in dem wir uns nicht als Konsument_ innen begegnen, sondern als solidarische Nachbar_innen. Deshalb ist der Infoladen ein Ort für Alle. Dies bedeutet jedoch im Umkehrschluss, dass der Infoladen kein Raum ist für Menschen, die andere aufgrund ihrer Herkunft, ihres (zugeschriebenen) Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung ausgrenzen.
Der Infoladen ist aktuell an fast allen Tagen in der Woche geöffnet. Dreimal in der Woche findet das Infocafé (reguläre Öffnungszeit) statt und einmal wöchentlich gibt es ein leckeres gemeinsam gekochtes Abendessen auf Spendenbasis (Küfa - Küche für alle). Weiterhin gibt es die kollektive Sozialberatung zu fast allen Lebenslagen (Wilhelmsburg Solidarisch), eine kostenfreie Unterstützung beim Deutschlernen (Sprach-Hafen) oder Hilfestellungen bei Problemen mit technischen Geräten (AllComputersAre-Broken). Wann das alles und was dabei jeweils im Infoladen passiert, findest du auf unserer Homepage erläutert. Also schau doch da oder in unserem Laden einfach mal vorbei. Wir freuen uns über deinen Besuch!

Infoladen Wilhelmsburg Fährstraße 48
Homepage:
www.infoladenwilhelmsburg.blackblogs.org
Mail: infoladen-wilhelmsburg@nadir.org

 

Das Jubiläums- Programm bis März

19.1.18, 21.30 Uhr: Große Geburtstagsparty @ Fährstraße 105 (!)
20.1.18, 13-17 Uhr: „Kater & Kuchen“; Kaffee und Geburtstagskuchen
2.2.18, 19.30 Uhr: Infoveranstaltung zu „G20“
17.2.18, 12 Uhr: Perspektiventreffen Infoladen
1.3.18, 19.30 Uhr: Infoveranstaltung zu „Verdrängung“
17.3.18: Infoladen-GALA in der Honigfabrik

Die folgenden Programmpunkte bis Juni findet ihr jeweils im Terminkalender WANN hier im Inselrundblick!

 

 

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Die Deiche sind sicher – aber wie lange?
Hochwasserschutz ist eine Daueraufgabe

Neuer Deich

Der erste Abschnitt des neuen Deicherhöhungsprogramms am
Veddeler Elbdeich ist abgeschlossen.
Foto: MG

MG. Noch ist das vorherige Hochwasserschutzprogramm noch nicht ganz abgeschlossen – am Baumwall und an den Landungsbrücken wird noch daran gebaut – da ist der erste Abschnitt der neu geplanten Deicherhöhungen bereits fertig.
Zwischen der Freihafenbrücke und den neuen Elbbrücken, am Veddeler Elbdeich, wurde der Deich um 80 cm erhöht. Die
alte Grasnarbe wurde abgeschält, eine neue Kleischicht aufgebracht, die Deichkrone mit Deckwerk befestigt und inzwischen sprießt das Gras, so dass optisch ein klassischer grüner Deich entsteht. Wegen der Erhöhung musste auch die Deichbasis zur Binnenseite verbreitert werden.
Das Deckwerk ist notwendig gegen Schäden durch Eisschollen auf der Elbe aber auch wegen der intensiven Nutzung. Trotz der Lage zwischen Eisenbahn und Autobahn ist der Deich ein beliebter Freizeitort für die Veddeler. Dem wurde nun mit dem Einbau von Sitzbänken aus Beton mit Blick auf die Elbe Rechnung getragen. Außerdem hat der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer die vorhandenen öffentlichen Rad- und Fußwege am östlichen Deichbereich neu hergestellt.
Umweltsenator Jens Kerstan bei der Deichbeschau am 1. Dezember 2017: „Die kommenden Deicherhöhungen sind für die Hochwassersicherheit Hamburgs von besonderer Bedeutung, da ansonsten im Falle einer sehr schweren Sturmflut etwa die Hälfte der Stadtfläche unter Wasser stünde.“ In diesem Jahr stand das Hochwasser bereits einmal am 29. Oktober fast so hoch wie bei der verheerenden Sturmflut im Jahre 1962, aber seitdem wurden die Deiche ja schon erhöht.
Insgesamt sollen in den nächsten 20 Jahren 103 Kilometer Hamburger Hochwasserschutzanlagen um durchschnittlich 80 Zentimeter erhöht werden, davon 78 Kilometer Deiche und 25 Kilometer Hochwasserschutzwände. Priorität hat die Erhöhung der Deiche in Wilhelmsburg und auf der Veddel. Im kommenden Jahr werden der Klütjenfelder Hauptdeich und Veddel Nord erhöht und 2019 folgt der Haulander Hauptdeich in Wilhelmsburg.

Hintergrund:
Wie bemisst sich eigentlich die notwendige Höhe der Hochwasserschutzanlagen?


Der wichtigste Wert bei der Festlegung der Höhe eines Deiches oder einer anderen Hochwasserschutzanlage ist der sogenannte Bemessungswasserstand. Er ergibt sich aus der astronomischen Tide, dem Aufstau aus dem maßgebenden Windereignis in der Nordsee, der Überlagerung mit einer Fernwelle aus dem Atlantik, einem Klimazuschlag und dem Oberwasserabfluss der Elbe.
Der Bemessungswasserstand in der Tideelbe wird in Zusammenarbeit mit den Nachbarländern Schleswig- Holstein und Niedersachsen regelmäßig überprüft. 2012 hat der Senat beschlossen, die Hochwasserschutzbauwerke in Hamburg derzeit für den Betrachtungshorizont 2050 zu bemessen, da die Klimaprognosen für den anschließenden Zeitraum nach wie vor mit großen Unsicherheiten behaftet sind.
(Quelle: Pressemitteilung der Behörde für Bauen, Umwelt und Energie vom 1.12.17)

 

 

 

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Die A26 geht ganz Hamburg an
NABU, VCD und das Bündnis Verkehrswende Hamburg fordern den Stopp der A26-Ost

Zukunftsplan

Die A26-Ost geht ganz Hamburg an! Protest vor dem
Hamburger Rathaus.
Foto: Bündnis Verkehrswende HH

hk. Am 11. Dezember – nach Drucklegung dieser WIR-Ausgabe – findet ein wichtiger Termin im „Perspektiven“-Beteiligungsverfahren zur geplanten Autobahn A26-Ost statt. Staatsrat Rieckhof von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt Stellung zum „Bürgergutachten“ und stellt das weitere Verfahren vor.
Im Vorfeld dieser „Perspektiven“-Veranstaltung lud das Bündnis Verkehrswende Hamburg gemeinsam mit dem Naturschutzbund (NABU) und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) zu einer Pressekonferenz in der Rathauspassage ein. Anja Blös vom Bündnis sagte, die Pressekonferenz finde ganz bewusst dort statt, weil die A26-Ost nicht nur die unmittelbar Betroffenen in Moorburg und Kirchdorf-Süd angehe, sondern ganz Hamburg.

Das Bündnis Verkehrswende Hamburg bekämpft die A26-Ost, weil sie aus seiner Sicht, bei welcher Planung auch immer, nur Schaden für das Gemeinwohl bringt und weil die Planung auf falschen Voraussetzungen beruht (siehe auch WIR Nr. 2/2017). Das beginnt damit, dass die veralteten Zuwachsprognosen für den Hafenverkehr, von der Stadt als Hauptgrund für die Notwendigkeit der A26 genannt, nicht stimmen. 2/3 des von den Planern prognostizierten Verkehrs, so Barbara Siebenkotten vom Verein „Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg“ sei induzierter Verkehr - also PKW-Verkehr, der ohne die neue Autobahn gar nicht stattfände (z.B. Umsteiger von der S3). Und diese Autos würden dann zusätzlich die A7 und A1 und die Elbbrücken verstopfen. Alexander Montana vom VCD wies daraufhin, dass der Autobahnbau nicht mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung vereinbar sei. Hamburg habe bisher nur 16 der zugesagten 40 Prozent CO2-Einsparung bis 2020 erreicht.
In diesem Zusammenhang sei die geplante A26 ein „Klimamonster“. Im Fazit wurde darauf verwiesen, dass Hamburg sich gerade mit der Diskussion fortschrittlicher Verkehrsprojekte „schön mache“ für den „Weltkongress für intelligente Verkehrssysteme“ 2021, den die Hansestadt an Land gezogen habe. Dies sei absurd, wenn gleichzeitig die Bagger für die A26-Ost rollten, die noch mehr Autoverkehr in die Stadt pumpten und alle klimafreundlichen Bemühungen an anderer
Stelle zunichte machen würden.
Ein ausführlicher Bericht über die „Perspektiven“-Veranstaltung mit Staatsrat Rieckhof folgt in WIR 1/2018.

 


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Grünes Hamburg statt Betonwüste!
Volksinitiative des NABU Hamburg ist gestartet

PM. Noch bis längstens 31. Mai 2018 läuft nun die Unterschriften-Aktion, bei der insgesamt 10.000 gültige Unterschriften gesammelt werden müssen. Damit möchte der NABU dem fortschreitenden Grünverlust, dem ungebremsten Flächnverbrauch und den unbegrenzten Wachstumsfantasien in der Stadt eine deutliche Grenze setzen. Malte Siegert vom NABU: „Wenn Bürgermeister Scholz sagt, er wolle mit dem Bau von Wohnungen nie wieder aufhören, klingt das für mich mehr nach einer Drohung als nach einer Lösung. Wo und wie dauerhaft 10.000 Wohnungen pro Jahr gebaut werden sollen, bleibt das Geheimnis des Senats. Wir fordern keinen Baustopp. Vielmehr geht es uns darum, bestehende Potentiale zu nutzen, statt eine Grünfläche nach der nächsten zu betonieren.“

Nach Senatsangaben wurden seit 2001 im Mittel 186 Hektar pro Jahr für den Bau von Wohnungen, Gewerbegebieten und Verkehrsinfrastruktur verbraucht. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, steuert die noch grüne Stadt Hamburg in Richtung Betonwüste.
Der NABU appelliert deswegen an die Politik, schon heute nachhaltig zu planen und bereits versiegelte Flächen (wie Supermarktparkplätze oder stillgelegte Gewerbeflächen) effektiver zu nutzen. Außerdem sollten Häuser entlang der Hauptverkehrsachsen aufgestockt und gleichzeitig lärmsaniert werden. Eine Kernforderung der Initiative ist, die Zwischenräume nach dem Achsenmodell von Fritz Schumacher für eine gute Durchlüftung der Stadt freizuhalten.

Unterschriftenlisten und Infomaterial können telefonisch (040/6970890) angefordert werden oder stehen als Download auf www.NABU-Hamburg.de/unterschreiben zur Verfügung.

 

 

 

 

 

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Schlusspunkt im Wettbewerbsverfahren Spreehafenviertel
Welcher Entwurf setzt am besten die BürgerInnen-Kriterien um?

MG. Drei Wochen vor der Entscheidung der Jury konnten am 28. November BürgerInnen im Perspektivenverfahren noch einmal überprüfen, in wieweit die Planungsbüros ihre Vorschläge und Wünsche umgesetzt hatten.
Richtig ist, dass die PlanerInnen versucht haben, in den endgültigen Plänen mehr von dem vorhandenen Wald zu erhalten. Auch ein wegen des Klimawandels notwendiges Regenwassermanagement wurde berücksichtigt. Durch bauliche Maßnahmen, z. B. einen Gewerberiegel oder eine Erschließungsstraße im nördlichen Teil soll der Lärm aus dem Hafen und der Harburger Chaussee/Hafenrandstraße reduziert werden. Die Wohnhöfe öffnen sich nach Süden zum Ernst-August-Kanal. Das Ufer des Ernst-August-Kanals bleibt als Grünstreifen erhalten und lädt mit Fuß- und Radwegen
zum Flanieren ein. Eine Besucherin meinte allerdings: „Hier in Wilhelmsburg wird nicht flaniert!“. Und es gab Befürchtungen, dass an den „Orten zum Verweilen“ möglicherweise nur „rumgehangen“ würde.

Die Bauplanungen an sich und damit die Vernichtung von zehn Hektar Wald, davon drei Hektar seit 1962 unberührt gewachsener Pionierwald, wurden auf dem Workshop in der Schule Fährstraße nicht in Frage gestellt.
Als Vorgaben erhielten die drei Planungsteams: 1000 Wohnungen, 22000 Hektar Gewerbeflächen und Erhalt von 10000 Quadratmetern Grün. Schafften die Büros Cobe Berlin GmbH mit den Landschaftsplanern Felixx aus Rotterdam die Quadratur des Kreises? Sie planen fast 50 Prozent mehr Wohnungen, nämlich 1438, und wollen mehr Wald erhalten als die beiden anderen Büros. Sie lagen dann auch bei der Schlussbewertung mit kleinem Abstand vorn.

Viele Punkte vergaben die BesucherInnen auch für den Entwurf des Hamburger Büros Renner Kainke Wirth Zirn mit G2 Landschaftsarchitekten, die das Gebiet als Modellprojekt für zukünftige Stadtentwicklung in Hamburg entwickeln wollen. Besonders der Plan, die Hafenrandstraße mit einem Rad- und Fußweg zu unterqueren, fand Zustimmung.

Das dritte Büro, BIWERMAU Architekten BDA mit WES Landschaftsarchitekten, ebenfalls aus Hamburg, erhielt nur wenige Punkte, obwohl sie versucht haben, mit weniger als 1000 Wohnungen die frühere Forderung aus dem Verfahren, „die Bebauung … an vorhandene Strukturen des Bestandsgrüns anzupassen“ umzusetzen.

Welches der Büros das Wettbewerbsverfahren gewonnen hat, wird eine Jury am 15. Dezember 2017 (nach Redaktionsschluss) entscheiden. WIR werden im Januar darüber berichten. Danach wird es auch an dem Siegerentwurf noch Veränderungen geben, bevor Mitte 2018 dann der Funktionsplan vorgestellt wird. Fällungen soll es erst geben, wenn danach der Bebauungsplan vorliegt.
Am 5. Dezember 2017 haben allerdings die beteiligten Bürger-Sachverständigen Einwendungen erhoben (s.u.). Es wird interessant sein, wie die Jury darauf reagiert.

Aus der Einwendung der Perspektiven-Bürgersachverständigen zum Planungsstand Spreehafenviertel:

„Die Ergebnislage, der sich die Bürger-Sachverständigen in diesem ... Beteiligungsprozess gegenübersehen, entspricht sowohl im Hinblick auf die vorgelegten Bebauungsstrukturen als auch in den darin vorgesehenen Bebauungsmengen weitgehend nicht ihrem Apriori-Grundsatz zum Erhalt und Aufbau von Naturentwicklungsräumen.
Vielmehr wird der Eindruck vermittelt, dass die Anforderungen der Bürger von den Planern und den für die Planung Verantwortlichen nur als Stimmungsbild aufgefasst wurden, anstatt die darin klar formulierten Ansätze in die Planung einzubeziehen und umzusetzen. Im Planungsstand abgebildet werden nur sozialräumliche Betrachtungsweisen ...
Fazit: Eine konkrete Beantwortung (der) ... Bürgeranforderungen findet im gegenwärtigen Stand der Planungsentwicklung nicht statt, da der Kontext Naturraumentwicklung als offensichtlich in Konkurrenz mit stadtplanerischen Interessen verstanden wird ... “

 

 

 

 

 

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Ankommen - Helfen

Behördeninitiative „Neuenfelder Straße Hilft“
Weltcafé: Neuenfelder Straße 19 (in der Behörde), jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr.
Es werden Gesprächs- und Spielgruppen angeboten.

Koordination sozialräumliche Integration von Flüchtlingsunterkünften
Flavia Suter, Fachamt Sozialraummanagement
Bezirksamt Hamburg-Mitte, Klosterwall 4,
20095 Hamburg, Tel.: 428542397,
Mail: flavia.suter@hamburg-mitte.hamburg.de

Jobs, Qualifizierung, Berufseinstieg
Marktplatz der Begegnungen
7. September 2017, 9.30 – 12 Uhr, Handwerkskammer Hamburg, 3. Etage, Holstenwall 12, 20355 Hamburg,
Hamburger Messe zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Angesprochen sind in erster Linie volljährige, nicht schulpflichtige Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive, die sich bereits etwas auf Deutsch verständigen können oder gute Englischkenntnisse mitbringen.
Formlose Anmeldung per E-Mail bis zum 1. September 2017 an britta.wilken@hwk-hamburg.de (eine Angabe der Teilnehmer-Anzahl genügt).

Ratgeber
HVV-Broschüren für Geflüchtete
Der Hamburger Verkehrsverbund bietet Info-Broschüren in den Sprachen Deutsch/Englisch/Arabisch/Farsi.
Die Information zu dem HVV-Abo auch in Tigrinya unter http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_how-to-travelby-hvv_flyer.pdf oder
http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_abo_in_fuenf_sprachen.pdf
oder http://www.hvv.de/pdf/service/ downloads/hvv_mobilitaetsberatung_fluechtlinge.pdf

Gewaltschutz für Frauen
Schutz und Sicherheit vor Gewalt für geflüchtete Frauen und Jugendliche in Deutschland.
Kostenlose Broschüren unter www.mimi-bestellportal.de


Baderegeln
in verschiedenen Sprachen unter https://www.dlrg.de/presse/pm-baderegeln.html

 

Die Insel Hilft e. V. ...
... berichtet aus den Gruppen

Klönschnack mit Ralf an jedem zweiten Donnerstagabend im Wechsel mit dem Tandem-Treffen

... freut sich über
- Freiwillige für die Organisation von Sportangeboten,
- HelferInnen für die Öffentlichkeitsarbeit,
- Interessierte für Tandem-Partnerschaften.
- HelferInnen für Hausaufgabenhilfe
Inselhaus, Erlerring 1, 21109 Wilhelmsburg (Kirchdorf-Süd)
Tel. 35 62 86 67,
Mail: mail@inselhilfe.org
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, 11 bis 14 Uhr.
Mehr auf: www.inselhilfe.org

 

 

 

 

 

 



 

 

 

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Wichtige Dokumentationen

A26 - Finkenriek - Kornweide Präsentation < mehr

Informationen für Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien < mehr

Erklärung von Mitwirkenden des Initiativen-Netzwerkes Elbinseln zur Planungswerkstatt „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ am 22.2.2013 < mehr

Geruchsbelästigung durch Norddeutsche Ölwerke etc.: hier das NOW-Gutachten vom TÜV Nord vom 13.02.2009

Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße:< Schreibens des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwickluing vom 16.09.2011

Bildungszentrum Tor zur Welt, Krieterstraße: < Lageplan

Landschaftsschutzgebiet Wilhelmsburg < mehr

Spreehafen-Präsentation < mehr

WIR-Inselrundblick - Zeitplan 1994 - 09/2014 < mehr

Kleinanzeigen-Formular für WIR-Zeitung < mehr

 

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