16.Jahrgang,
Ausgabe 8
Aug. / Sep.
2010
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Aktuell

Reiherstiegklappbrücke für Monate dicht ...
Erster Bauabschnitt fertig
Protest auf der Brücke
Baubeginn für das erste Gebäude
Mit dem Multimedia-Guide zu den IBA-Projekten
Neue Kooperationsprojekte der igs 2013
Die Ausstellungen der IBA Hamburg auf den Elbinseln

 

Reiherstiegklappbrücke für Monate dicht ...

PM. Die Hamburg Port Authority (HPA) erneuert die Reiherstiegklappbrücke an der Neuhöfer Straße. Aufgrund der starken Verkehrsbeanspruchung der letzten Jahre ist nach der Grundinstandsetzung der beiden Vorlandbrücken im Jahr 2008 nun der Ersatz der mittleren Klappe und zum Teil der maschinenbaulichen Anlage erforderlich.
Das rund 46 m lange und fast 15 m breite Brückenelement wird in den Niederlanden gefertigt und kommt per dem Schiff nach Hamburg. Ein Schwimmkran wird dann das 265 t schwere Teil einsetzen - bestimmt ein spektakuläres Schauspiel.
Die HPA investiert hier rund 3,8 Mio. €. Parallel werden auf der Neuhöfer Straßenbrücke Asphaltierungsarbeiten durchgeführt.
Für die Arbeiten bleibt die Brücke bis zum 7. November voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt südlich über den Reiherstieg-Hauptdeich und Rethedamm zum Neuhöfer Damm. Auf diese Strecke werden ebenfalls die Buslinien umgeleitet, die sonst über die Klappbrücke fahren.

Eine Anmerkung der Redaktion:
Vielen Menschen in Wilhelmsburg würde es große Umwege ( - und damit zusätzliche Emissionen - ) ersparen, wenn für die Bauzeit die Öffnungszeiten des Zolldurchlasses an der Ernst-August-Schleuse wenigstens nach Fertigstellung der Klütjenfelder Brücke erweitert würden.


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Veddeler Wasserkreuz:

Erster Bauabschnitt fertig

PM. Die Hamburg Port Authority (HPA) feiert Halbzeit bei einem wichtigen Projekt: Die ersten drei der sechs Brücken an der Niedernfelder und der Müggenburger Durchfahrt sind eingeschoben. Damit ist der erste Bauabschnitt des Veddeler Wasserkreuzes mit zwei Hafenbahn- und einer Straßenbrücke abgeschlossen.

Der Straßenverkehr wird aller Voraussicht nach noch bis zum Ende der Baumaßnahme einspurig in beide Richtungen geführt werden. Die gesamten Bauarbeiten dauern noch bis Juni 2011. Dann werden zwei Hafenbahnbrücken über die Müggenburger Durchfahrt sowie zwei Hafenbahn- und zwei Straßenbrücken über die Niedernfelder Durchfahrt für einen reibungslosen Verkehrsfluss sorgen.
Insgesamt 40,5 Mio. € investiert Hamburg in die Erneuerung dieses wichtigsten Verkehrsknotenpunktes für den Güterverkehr im Hafen. Täglich passieren 25.000 Fahrzeuge die Hafenhauptroute entlang des Veddeler Damms. Zusätzlich befahren jeden Tag rund 45 Züge die Hafenbahnbrücken. Langfristig wird mit einem deutlichen Anstieg des Bahnverkehrs auf über 100 Züge pro Tag auf diesem Streckenabschnitt gerechnet.

Die vier neuen Niedernfelder Brücken wiegen jeweils bis zu 500 Tonnen und haben eine Stützweite von fast 60 m. Die sogenannten Stabbogenbrücken haben eine Konstruktionshöhe von über elf Metern. Die beiden Müggenburger Hafenbahnbrücken wiegen jeweils rund 260 Tonnen und haben eine Stützweite von 45 beziehungsweise 48 m. Sie werden eine Höhe von rund 9 m erreichen.

 

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Protest auf der Brücke

Demo Süderelbbrücke



hk. Saisonauftakt für neue Aktionen gegen Reichsstraße und Hafenquerspange bei strahlendem Sonnenschein.
Engagierte Harburger und Wilhelmsburger trafen sich am 7. August auf der Alten Harburger Elbbrücke und bildeten eine fast fünfhundert Meter lange Menschenkette.
Sie nahmen damit eindrucksvoll die Kampagne vom letzten Jahr gegen die Schnellstraßenplanungen im Hamburger Süden wieder auf. Aktueller Anlass war das Planfeststellungsverfahren für die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße, das in diesem Herbst eröffnet werden soll.


Die Menschenkette auf der Brücke sollte den gemeinsamen Protest der Menschen im Hamburger Süden gegen diese Planungen zeigen.
Und in der Tat sollten nicht nur die Wilhelmsburger alarmiert sein. Manuel Humburg verwies auf der Schlusskundgebung
auf eine aktuelle Behördenvorlage. Dort wird die Notwendigkeit von drei Nord-Süd-Achsen genannt, um das steigende Fernverkehrsaufkommen zu bewältigen, die A1, A7 und die Wilhelmsburger Reichsstraße. Und die B75 wird in diesem Zusammenhang als dazugehörig ausdrücklich genannt.


Foto: WIR

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Neue Wilhelmsburger Mitte:

Baubeginn für das erste Gebäude

IBA Erstes Gebäude
at. Nach dem Rathaus, fertiggestellt 1903, dem Bürgerhaus, eröffnet 1985, vielen Workshops und Ideensammlungen in den
letzten 20 Jahren nun ein neuer Anlauf, unserer Elbinsel eine Mitte zu geben:
5 geschmückte Spaten standen bereit, für igs und IBA-Geschäftsführer, Oberbaudirektor Jörn Walter, Bezirksamtsleiter Markus Schreiber und - last but not least - Bauunternehmer Stefan Wulff als Investor.

Gefeiert wurde der erste Spatenstich für das erste Gebäude des Komplexes an der Neuenfelder Straße gegenüber dem Hallenbad.
Hier wird die igs-Zentrale im August 2011 eine neue Heimat finden, als erster Mieter in dem Gebäude, dessen Räume wahlweise als Büros oder Wohnungen genutzt werden könnten. Diese Möglichkeit versteckt sich u. a. hinter dem Begriff „Hybridgebäude“. Als Niedrigenergiehaus wird es einen Teil seines Energieverbrauchs über Erdwärme beziehen und wird an den geplanten Energieverbund Wilhelmsburg Mitte angeschlossen, der die entstehenden Neubauten miteinander vernetzen soll. Wenn die Planer alles richtig berechnet haben, werden dabei günstige Wärmepreise und auch verringerte CO2-Emission entstehen, durch die unterschiedlichen Spitzenlastzeiten bei den verschiedenen Nutzungen.

Grafik: IBA/igs

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Mit dem Multimedia-Guide zu den IBA-Projekten

PM. Wer sich auf eigene Faust ein Bild von den IBA-Projekten auf den Elbinseln und im Harburger Binnenhafen machen will, kann sich einen GPS-gesteuerten Multimedia-Guide ausleihen. Zu Fuß oder per Fahrrad geht es los, und sobald man in die Nähe eines IBA-Projektes kommt, sendet der Guide ein akustisches Signal als Hinweis auf die verschiedenen
Informationen, die zu dem jeweiligen Thema abgerufen werden können.
Ergänzt werden die Hörbeiträge durch Bilder und Filmsequenzen.

Geräte können in der Ausstellung auf dem IBA DOCK ausgeliehen werden (geöffnet: Di - So, 10 - 18 h).
Kosten: 5 € zzgl. Pfand (z. B. Personalausweis).

Auch Fahrräder gibt‘s am IBA DOCK zu leihen, für 1,50 € pro Stunde, maximal 12 € am Tag (zzgl. Pfand).
Reservierung und Info:
 Tel. 226 227 228 oder  willkommen@iba-hamburg.de.

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Neue Kooperationsprojekte der igs 2013

Vier Institutionen erhalten bis zu 1.500 €

PM. 20 Vorschläge wurden nach einem Aufruf der igs 2013 für die zweite Runde „ZusammenWachsen“ eingereicht. In die nähere Auswahl kamen Projektideen, die das Miteinander der Kulturen, Generationen oder sozialen Gruppen auf den Elbinseln fördern. Jedes Projekt wird mit maximal 1.500 Euro unterstützt.
„Wir konnten eine Auswahl aus vielen großartigen Vorschlägen treffen. Ich bin beeindruckt von den vielen Anstößen, Menschen zueinander zu bringen, im Sport, im Garten, beim gemeinsamen pflanzen, ernten, kochen und essen.“ - so die igs 2013- Botschafterin Hourvash Pourkian.
Dies sind die ausgewählten Projekte:

Unternehmer ohne Grenzen e. V.
In Kooperation mit der igs 2013 wird eine mehrsprachige Broschüre erarbeitet, die über Inhalte und Potenziale der igs 2013 und Möglichkeiten für Wilhelmsburger Unternehmen informiert.

Frauen-Fußball-Club Wilhelmsburg:
Das Projekt „Kick it like Africans“ richtet sich insbesondere an Mädchen und Frauen mit afrikanischem Hintergrund und zeigt deutlich, dass Sport in einer multikulturellen Gemeinschaft nicht nur die Toleranz fördert, sondern einfach eine Menge Spaß macht.

Gesamtschule und Senioren Centrum Wilhelmsburg
Alt und jung pflanzen gemeinsam, alt und jung kochen gemeinsam: SchülerInnen der Gesamtschule Wilhelmsburg sowie Mitglieder des Seniorenkochclubs „Wilhelmine“ – BewohnerInnen und ehrenamtliche ehemalige MitarbeiterInnen des Senioren Centrums – arbeiten zusammen.
„Die Ernte wird geteilt und gegessen wird gemeinsam“. Dafür werden Gemüsebeete angelegt, Johannisbeer- und Stachelbeerbüsche gepflanzt und ein Apfelbaum.

Erster Hamburger Schulkleingarten
Zusammen mit dem Landesbund der Gartenfreunde HH und dem Kleingartenvereins 723 wird die Schule Rahmwerder Straße einen Schulgarten anlegen. Für die Nachwuchs- Gartenzwerge soll eine normale Gartenparzelle gepachtet werden, die die Kinder selbst gestalten werden. Sie lernen, sich in einem Verein zu engagieren, indem sie z. B. Gemeinschaftsarbeiten übernehmen.

Die igs 2013 wird Anfang 2011 weitere Kooperationspartner auswählen. Ideen können bis zum 30. 12. 2010 eingeschickt werden. Sie sollen einen Bezug zu einem der folgenden Themen haben: Interkulturelle Begegnung / Generationenübergreifende Anregung zu Spiel, Bewegung und Gesundheitsförderung / Umwelt- und Klimaschutz und Naturerlebnis.

Ein Anmeldebogen kann unter www.igs-hamburg.de/ zusammenwachsen heruntergeladen oder telefonisch angefordert
werden ( Tel. 2263198-83)

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Die Ausstellungen der IBA Hamburg auf den Elbinseln

Zum Mitnehmen: „±1 weiter sagen weiter tragen“
Zur Fertigstellung des Weimarer Platz-Pavillons wird zunächst diese ungewöhnliche Ausstellung zu sehen sein. Sie verbindet zwei Themen des alltäglichen Lebens: Mode und Energie.
Zunächst werden Energiethemen rund um den Energiebunker oder den täglichen Energieverbrauch mit Bildern, leicht lesbaren Grafiken und bunten Piktogrammen vermittelt. Besonders ist, dass während und nach der Ausstellung die Schauflächen in modische Accessoires verwandelt werden. Denn die Inhalte der Themen von „weiter sagen, weiter tragen“ werden auf LKW-Plane gedruckt und hinterher in Taschen, Schlüsselanhänger und Buchhüllen umfunktioniert.
Während der Ausstellung können Besucher sich schon den Teil aussuchen, aus dem später die eigene Tasche genäht werden soll. Auf diese Weise werden die Inhalte von „weiter sagen, weiter tragen“ in die Welt getragen.

Wann? 17. 8. - 31. 10., do - so, 11 - 18 h.
Wo? Pavillon Weimarer Platz, Weimarer Str. 79
Führungen: so, 12 + 15 h (Anmeldung:  info@weimarerplatz.de)
Eintritt frei.


IBA at Work: die zentrale Werkstattschau im IBA DOCK

Die Ausstellung zeigt das Zukunftsbild für die europäische Metropole im 21. Jahrhundert. Beispielhaft gibt sie Antworten auf aktuelle Fragen der Stadtentwicklung und präsentiert die mehr als 40 Projekte der IBA Hamburg und ihre aktuellen Fortschritte anhand von Modellen und Plänen.
Mittelpunkt der Ausstellung ist das 27 Quadratmeter große, beleuchtete Modell der Elbinseln – das erste öffentlich zugängliche Hamburger Stadtmodell, das die Stadt südlich der Elbe fokussiert. Gezeigt werden auch die eindrucksvolle
Architektur des geplanten Energiebunkers und ein Modell von Wilhelmsburg Mitte.

Wann? di - so, 10 - 18 h
Führungen: do, 17 h, und so, 15 h. - Gruppenführungen:  Tel. 226 227 228
Wo? IBA DOCK, Am Zollhafen 12
Eintritt frei (Gruppenführungen: 50 €)


Wilhelmsburg Mitte – Etappen zu einem lebendigen Stadtteil

Die Ausstellung zeigt sämtliche Bauvorhaben der IBA im Projektgebiet Wilhelmsburg Mitte. Dazu kommen das Wohnungsbauprojekt „Neue Hamburger Terrassen“ und das Bildungszentrum „Tor zur Welt“. Der Fokus liegt auf den Projekten der „Bauausstellung in der Bauausstellung“, die als Case Study Houses des 21. Jahrhunderts Antworten auf den Wohnungsbau der Zukunft geben sollen. Neben Plänen, Einzelmodellen und Nachbildungen ist das Stadtbaumodell Wilhelmsburg Mitte zu sehen.

Wann? Bis 24. 10., di - so, 10 - 18 h
Wo? Berta-Kröger-Platz
Eintritt frei

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