25. Jahrgang,
Ausgabe 3
Mär. / Apr.
2019
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Aktuell

Macht die Stadt acht Millionen Euro für die Sanierung der Zinnwerke locker?
Aktion gegen Fahrradklau
2019 kein Elbinsel-Gipsy-Festival
Einweihung des neuen Reiherstieg-Gemeindehauses in der Eckermannstraße 1a
Fuß- und Radwegbrücke Brackstraße wird umgebaut
Offener Brief zur ganztägigen Öffnung des Winternotprogramms 2018/2019
Das Elend des Schienenersatzverkehrs
Ankommen - Helfen
Wichtige Dokumentationen

Macht die Stadt acht Millionen Euro für die Sanierung der Zinnwerke locker?
Sechs Leitideen sollen die Entscheidung der Bürgerschaft beflügeln

Flohzinn Stand

Zinnwerkerin Anna Baus vor dem Infostand „Zinnzukunft“.
Bild: Beate Kapfenberger

MG. „Music Village Wilhelmsburg“, „Kunstwerke“, „Kultur- und Stadtteillabor Veringhof 7“, „Zentrum für Weiterbildung, künstlerische Forschung und prospektive Kulturwissenschaft (Internationales Vering-Institut IVI)“ und „Bau-Kultur-Ort“ heißen die fünf Leitideen, die die Hamburg Kreativ Gesellschaft (HKG) am 20. Februar 2019 im Bürgerhaus Wilhelmsburg vorgestellt hat (https://kreativgesellschaft.org/raum/mietobjekte/veringhof-7/ergebnisse/).

Die Entwürfe der HKG sind schematisch geordnet in: Leitidee – Details – Aktionsfelder – Akteure – Ideen zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit – Zielgruppen – Zukunftsperspektiven für den Stadtteil und für Hamburg.
Die meiste Unterstützung erhielt jedoch das ebenfalls vorgestellte Konzept der Zinnwerker*innen „Zinnzukunft“, das durch einzelne Elemente aus den Entwürfen der HKG ergänzt werden könnte, die auch Zustimmung fanden, z. B. die Stärkung des ÖPNV. Alle Ideen müssen nun von der Bezirksversammlung begutachtet und die aussichtsreichsten Vorschläge der Hamburger Bürgerschaft zur Entscheidung vorgelegt werden. Um acht Millionen Euro in die Sanierung der Zinnwerke, Am Veringhof 7, zu investieren, erwarten die Bürgerschaftsabgeordneten ein tragfähiges Konzept, das finanziell funktioniert. Dies kann z. B. durch die Querfinanzierung unkommerzieller Programme durch Mieteinnahmen für kommerzielle Veranstaltungen geschehen. Aber das „Internationale Vering-Institut“ würde wohl nicht selbsttragend organisiert werden können. Hier setzt die HKG darauf, dass in Hamburg ein Zentrum für prospektive Forschung in den Kulturwissenschaften fehlt. Es könnte ein zentraler Ort für die Erschließung neuer Wissenschaftsfelder und Innovationsmechanismen werden und damit Interessent*innen aus der ganzen Welt ansprechen. Als „Bau-Kultur- Ort“ könnte eine Schnittstelle zwischen Handwerk, Design und Architektur am Kulturkanal geschaffen werden.

Zu der Kritik der Zinnwerker*innen, dass ihnen kein Bestandsschutz gewährt wird, schreibt die HKG in den Entwürfen: „Die Bestandsnutzungen können erhalten werden, eventuell gibt es andere Raumkonstellationen“.
Nach den Vorstellungen der Zinnwerker*innen soll auf dem Areal der früheren Zinnwerke ein offenes Kreativquartier mit einer „Halle der Möglichkeiten“ für Konzerte, Kinoveranstaltungen, Theateraufführungen, Konferenzen, einem 5-Uhr- Tanztee oder Hochzeiten, einer Lehrküche, experimentellen Gärten und einem Hort für Start-Ups entstehen. Die Bedürfnisse der Stadtteilbewohner*innen sollen dabei im Vordergrund stehen.
Ein Knackpunkt für eine erfolgreiche Zukunft der Zinnwerke ist die zukünftige Betreiberstruktur. Die HKG spricht von „Ankermietern“, die Zinnwerker*innen setzen auf Selbstverwaltung und haben als ersten Schritt den Nutzer*innenverein Zinnwerke e.V. gegründet. Der Verein soll die Vorstufe für eine langfristig angedachte Betreiberstruktur im Syndikats-Modell als Genossenschaft oder Stiftung sein.
Im Laufe der Sanierung sollen die Zäune wegfallen und eine Verbindung zum Veringkanal geschaffen werden.

Flohzinn

Nach zwei Monaten ohne Flohzinn, findet er seit dem 3. März wieder regelmäßig am
1. Sonntag im Monat statt. Bis die Statik der Halle geprüft ist, wozu der Bezirk 2.500 Euro bewilligt hat, findet der Flohmarkt in gemieteten Pavillons auf dem Außengelände statt.
Für die Anmietung der Pavillons hat die Bezirksversammlung auch 2.500 Euro bewilligt.
Rund um die Hallen ist eine überdachte Flohmarkt-Zeltstadt entstanden.

Foto: Anna Baus

 

 


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Aktion gegen Fahrradklau
Die Stadtteilpolizisten informieren über Fahrradcodierung in Wilhelmsburg

PM. Pro Jahr werden deutschlandweit mehr als 345.000 Fahrräder gestohlen. Der Schaden beläuft sich auf ca. 120 Millionen Euro. Auch in Hamburg werden vermehrt Fahrräder gestohlen, wobei die Aufklärungsquote eher gering ist. Das wollen wir ändern. Seit einiger Zeit besteht die Möglichkeit, sein Fahrrad codieren zu lassen.

FAHRRADCODIERUNG - Was ist das?
Bei der Fahrradcodierung wird die sogenannte Eigentümer-Identifikations-Nummer (E:I:N) oberflächlich in den Fahrradrahmen ein gefräst. Die E.I.N wird aus der verschlüsselten Wohnanschrift sowie den Initialen des Eigentümers gebildet. Durch Decodierung der E.I.N. (durch die Polizei) kann jeder Gegenstand eindeutig seinem Besitzer zugeordnet werden. Das Verfahren hat den Vorteil, dass auf Dauer mit einer Codierung versehene Fahrräder für Täter den Diebstahl unattraktiv macht.
Wir, die Stadtteilpolizisten aus Wilhelmsburg, möchten Sie über die Möglichkeiten der Fahrradcodierung aufklären.
Am Freitag, 5. April, zwischen 10 und 16 Uhr, im Umfeld des Wochenmarktes auf dem Berta-Kröger-Platz (bei schlechtem Wetter im Luna-Center, Eingang bei Tchibo) findet hierzu eine Infoveranstaltung statt. Es besteht die Möglichkeit sein Fahrrad durch die Firma Safe-Bike für einen Unkostenbeitrag in Höhe von 10,00 € codieren zu lassen.

ACHTUNG: Um das Fahrrad codieren zu lassen, muss der Besitzer seinen Personalausweis und den Kaufvertrag für das Fahrrad mitbringen.

 

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2019 kein Elbinsel-Gipsy-Festival
Der Landesverein der Sinti musste das Fest absagen


hk. Im letzten Jahr feierte das populäre Fest, organisiert vom Landesverein der Sinti und dem Bürgerhaus Wilhelmsburg,
sein 10-jähriges Jubiläum: Mit dem Café Royal Salonorchester und Gipsy-Bands aus ganz Europa. Und mit Ausstellungen, Vorträgen und Gesprächen mit Zeitzeugen über die Geschichte und Kultur der Sinti.
Das Fest hat inzwischen eine große Fangemeinde und die Besucher kommen aus ganz Hamburg. Umso bedauerlicher ist es, dass das Festival 2019 ausfallen muss. Der Landesverband schreibt dazu: „2018 hat der Landesverein der Sinti in Hamburg durch lange Krankheit und Tod eine wichtige Säule seiner Arbeit verloren. Dadurch ist es notwendig geworden, neue organisatorische Grundlagen zu schaffen. Deshalb und aus Respekt für die Verstorbene ist es in diesem Jahr nicht möglich, das Elbinsel-Gipsy-Festival durchzuführen.“

Aber es gibt auch zwei gute Nachrichten: Das Café Royal Salonorchester tritt in diesem Jahr bei den 48h im Sommer auf und 2020 ist auch wieder ein Elbinsel-Gipsy-Festival geplant.

 


 

 

 

 


 

 

 

 


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Einweihung des neuen Reiherstieg-Gemeindehauses
in der Eckermannstraße 1a

Gemeindehaus

Das Foyer des neuen Reiherstieg-Gemeindehauses.
Foto: pv

pv. Am 31. März ist es soweit: Die Reiherstieg-Kirchengemeinde feiert die Einweihung des neuen Reiherstieg-Gemeindehauses mit einem regionalen Festgottesdienst um 10 Uhr in der Emmauskirche. Im Anschluss lädt die Kirchengemeinde ins neue Gemeindehaus ein – eine Gelegenheit, die Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen. Während der Bauarbeiten des neuen Gemeindehauses war die Kirche fast ein Jahr für die Öffentlichkeit unzugänglich. In diesem Januar ist sie wiedereröffnet worden.
Die Reiherstieg-Kirchengemeinde schafft es mit diesem Projekt, die schöne alte Emmauskirche in den Mittelpunkt der Gemeindearbeit zu rücken. Der Neubau des Gemeindehauses direkt neben der Kirche wird auch die Nutzungsmöglichkeit der Kirche erhöhen. Zuvor haben sich die Gruppen an verschiedenen Orten getroffen.

Die neuen Räume stehen dem Seniorentreff, musikalischen Gruppen, dem Konfirmandenunterricht und weiteren Gruppen zur Verfügung. Zudem gibt es im Jugendraum einen Kickertisch und eine Küchenzeile, in der die Jugendlichen kochen und backen können.
Auf dem neuen „Reiherstieg Campus“ werden auch neue Projekte stattfinden. In Kooperation mit der Evangelischen Familienbildung Harburg werden ab März 2019 Kurse für Eltern mit Babys angeboten. Bei diesen Kursen können sich Eltern austauschen und Kontakte zu anderen Wilhelmsburger Familien knüpfen. Die „alsterdorf assistenz west“ nutzt das Gemeindehaus für einen Café-Betrieb.
Nicht nur die Kirche im Reiherstieg soll von dem Neubau profitieren. Auf dem „Reiherstieg Campus“ können nun wieder gemeinsame Veranstaltungen mit den Menschen aus dem Stadtteil stattfinden.
Es liegt nun an uns allen, das neue Reiherstieg-Gemeindehaus zum neuen Mittelpunkt der Gemeindearbeit zu machen.

 

 

 

 

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Fuß- und Radwegbrücke Brackstraße wird umgebaut
Bis Spätsommer ist die Brücke nur eingeschränkt nutzbar

Brücke Brachstr

Während der Bauarbeiten an der Brücke gibt es eine Umleitung
über die Neuenfelder Straße.

Grafik: Verkehrsbehörde

PM. Im Zuge der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße wird die Fuß- und Radwegbrücke Brackstraße in Wilhelmsburg ertüchtigt. Die Brücke verbindet das Wohngebiet zwischen Bahnanlagen und Otto-Brenner-Straße mit dem Inselpark.
Eine der zwei Stützen der 1979 errichteten Stahlbrücke steht in der Fahrbahn der neuen Wilhelmsburger Reichsstraße. Diese Stütze muss versetzt werden, sodass sie sich auf dem künftigen Mittelstreifen befi ndet. Die Arbeiten werden in mehreren Abschnitten durchgeführt, in denen die Brücke voll gesperrt werden muss bzw. nur mit Einschränkungen nutzbar ist.
Fußgänger und Radfahrer weichen über die Neuenfelder Straße aus. Bürgerinnen und Bürger können sich auch während der monatlichen Bürgersprechstunde informieren. Jeden letzten Mittwoch im Monat ab 17 Uhr im Baubüro in der Rotenhäuser Straße 14.

Sperrungen und Einschränkungen der Brücke:

Noch bis 29. März: Vollsperrung der Brücke
Zwischenzeit: uneingeschränkt nutzbar
22. April bis 26. April: Vollsperrung der Brücke für etwa vier Tage
Zwischenzeit: eingeschränkte Nutzbarkeit (Maximal fünf Personen gleichzeitig, mittels Wachschutz reguliert, Sperrung von 20 bis 7 Uhr)
27. Mai bis 28. Juni: Vollsperrung
Zwischenzeit: uneingeschränkt nutzbar
August: Vollsperrung der Brücke für rund drei Wochen (Fertigstellung)
Nach aktueller Planung ist die Brücke Anfang September 2019 wieder uneingeschränkt nutzbar. Der Ablaufplan kann sich jedoch aufgrund unvorhergesehener Ereignisse oder witterungsbedingt verzögern.

Technischer Hintergrund
Die Verschiebung eines Pfeilers ist eine gravierende Änderung, sodass die Standfestigkeit der Brücke erneut nach dem heutigen Regelwerk nachgewiesen werden muss. Aus dieser Nachrechnung ergibt sich, dass neben dem Verschieben des Brückenpfeilers auch die Brücke selbst an wichtigen Stellen verstärkt werden muss. Zudem müssen die Brückenlager ausgetauscht werden. Die Verstärkungsmaßnahmen werden nicht nur im Bereich der neuen Straßentrasse, sondern auch im Gleisbereich notwendig. Hier können einige Arbeiten nur ausgeführt werden, wenn die Bahngleise gesperrt sind.
Mit dem Umbau wird die Brücke nicht nur für die neue Wilhelmsburger Reichsstraße angepasst, sondern auch für die Zukunft fitgemacht. Die Arbeiten werden in mehreren Abschnitten ausgeführt. In der ersten Phase vom 28. Januar bis Ende März 2019 sind Stahlbau- und Schweißarbeiten zur Verstärkung auf einer Brückenhälfte erforderlich. Im April wird während einer Woche die Stütze versetzt. Im Juni werden Verstärkungsarbeiten im Gleisbereich durchgeführt.

 

 


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Offener Brief zur ganztägigen Öffnung des Winternotprogramms 2018/2019
Ein Aufruf von Hamburger ehrenamtlichen Initiativen, Vereinen, Ärzt*innen und anderen Einzelpersonen der Obdachlosenhilfe

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Frau Dr. Leonard,
sehr geehrte Damen und Herren des Senats,
sehr geehrte Damen und Herren der Hamburgischen Bürgerschaft,
als ehrenamtliche Vereine, Initiativen und Einzelpersonen, die sich im Bereich der Obdach- und Wohnungslosenhilfe engagieren, fordern wir in Anlehnung an die im vergangenen Winter 2017/2018 an den Senat übergebene Petition von Jörg Petersen und Hinz und Kunzt nachdrücklich die ganztägige Öffnung des Winternotprogramms.
Uns ist bekannt, dass das Winternotprogramm als nächtlicher Erfrierungsschutz ausgelegt ist. Jedoch weisen wir darauf
hin, dass es für Unterkühlung und/oder Erfrierungen ausreicht, sich den Tag über bei winterlichen Temperaturen und nasskaltem Wetter draußen und damit ungeschützt aufzuhalten.
Die Folgen von Unterkühlung und/oder Erfrierungen (von Extremitäten) stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Diesem kann durch eine ganztägige Öffnung des Winternotprogramms entgegengewirkt werden. Menschen ohne Obdach sind täglich davon getrieben, einen Ort zu finden, der ihnen ein bisschen Ruhe verschafft und den ständigen Druck etwas lindert.
Insbesondere in der kalten Jahreszeit halten wir es für unabdingbar, dass die Stadt den Rahmen des Winternotprogramms insoweit ausdehnt, dass die Menschen die Chance haben, zur Ruhe zu kommen.
Die Tage auf der Straße oder auf dem Weg von einer Tagesaufenthaltsstätte zur nächsten zu verbringen, zehrt an den ohnehin nicht selten schwachen Reserven.
Es ist die Pflicht der Stadt, dafür zu sorgen, dass auch an kalten Tagen niemand dem Risiko von Unterkühlung, Erfrierung (von Extremitäten) und den damit einhergehenden gesundheitlichen (Spät-)Folgen ausgesetzt ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Hamburg packt an (Warm durch die Nacht),
Wooligans (Stricken für obdachlose Menschen in Hamburg),
Bergedorfer Engel Obdachlosenhilfe e.V.,
Hamburger Gabenzaun e.V.,
Sonnenschein Café,
clubkinder e.V.,
Hilfsverein St. Ansgar e.V. - Alimaus,
Hamburger Tafel e.V.,
Antikältehilfe e.V.,
Women‘s Health Team for Refugees, die
Ärzt*innen des Johanniter Gesundheitsmobils Hamburg,
Prof. Dr. Peter C. Ostendorf (Erster Vorsitzender Praxis ohne Grenzen Hamburg e.V.),
Max von Karais (Facharzt für Allgemeinmedizin),
Dr. Hassan Ied (Facharzt für Allgemeinmedizin),
Ernst Soldan (Facharzt für Allgemeinmedizin),
Johan Grasshoff (Straßensozialarbeiter),
Dominik Bloh (Autor)

Der Offene Brief kann unter

https://offenerbrief.qnoc.de/winternotprogramm2018hh/#/
ganz unkompliziert unterzeichnet werden!


 

 

 


 

 


 

 

 

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Das Elend des Schienenersatzverkehrs

Schienenersatzverkehr

Vorschlag des Autors für einen gut organisierten Schienenersatzverkehr.
Abb.: Rothschuh

Michael Rothschuh. Jetzt fängt es wieder an: Am 11. und 12. Februar abends keine S-Bahn zwischen Wilhelmsburg und Harburg.
Zwischen Hammerbrook und Wilhelmsburg gibt es Schienen-Ersatz-Verkehr (SEV) gleich an drei Wochenenden im Februar und März (23.-24.2., 23.-24.3. und 30.3.-1.4.) Und gleich mehr als 2 Wochen fährt keine Bahn zwischen Harburg und Neugraben. Dazu kommen die vielen ungeplanten Stillstände und Ausfälle. Und ab April wird es nicht besser: Die Haltestelle Elbbrücken soll irgendwie weiter gebaut werden, dann auch einmal mit einem Dach versehen werden, Lärmschutzwände an der Bahn sind nach dem Planfeststellungsbeschluss zur Wilhelmsburger Reichsstraße zwingend erforderlich bevor die Wilhelmsburger Reichsstraße in Betrieb genommen werden darf.
Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich der Schienenersatzverkehr sich als völlig unzureichend erwies. Wer ein Auto hat, weicht darauf aus, egal ob es Stau gibt oder nicht. Der klägliche Schienenersatzverkehr führt zu unerträglichen Wartezeiten sowie zu gefährlichen Fahrten in überfüllten Bussen.

Die Situation am Bahnhof Veddel, bei der der Bus in der Veddeler Straße in Höhe des Museums Ballinstadt ohne jeglichen Wetterschutz hält, ist unzumutbar und extrem gefährlich, weil die LKW-Trasse überquert werden muss.
Eine Erleichterung könnte es zumindest für die Verbindung von Wilhelmsburg in die Innenstadt durch fünf Maßnahmen geben:
1.) Der SEV-Direktbus zwischen Wilhelmsburg und Hammerbrook (- Berliner Tor) besteht zu Recht und wird verstärkt, damit zumindest die meisten Menschen auf der Autobahn in den Bussen sitzen können.
2.) Die Buslinie 13 wird über die Haltestelle Wilhelmsburger Platz bis Hammerbrook weiter geführt.
3.) Da das Wohngebiet der Veddel durch die Haltestelle Wilhelmsburger Platz erreicht wird, müssen die Busse 13 und 154 während der Sperrzeit der S-Bahn nicht den Busbahnhof am südlichen Zugang der S-Bahn anlaufen. Dies erspart wegen des aufwändigen Kreisverkehrs im Busbahnhof den Fahrgästen Zeit und dem HVV Geld.
4.) Die Buslinie 154 zwischen Wilhelmsburg, der Veddel und Berliner Tor wird verstärkt.
5.) Der Schnellbus 34 fährt an den Sperrtagen ohne Zuschlagspflicht zwischen Innenstadt und Kirchdorf -Süd.


 

 

 

 

 

 

 

 

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Ankommen - Helfen

Behördeninitiative „Neuenfelder Straße Hilft“
Weltcafé: Neuenfelder Straße 19 (in der Behörde), jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr.
Es werden Gesprächs- und Spielgruppen angeboten.

Koordination sozialräumliche Integration von Flüchtlingsunterkünften
Flavia Suter, Fachamt Sozialraummanagement
Bezirksamt Hamburg-Mitte, Klosterwall 4,
20095 Hamburg, Tel.: 428542397,
Mail: flavia.suter@hamburg-mitte.hamburg.de

Jobs, Qualifizierung, Berufseinstieg
Marktplatz der Begegnungen
7. September 2017, 9.30 – 12 Uhr, Handwerkskammer Hamburg, 3. Etage, Holstenwall 12, 20355 Hamburg,
Hamburger Messe zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Angesprochen sind in erster Linie volljährige, nicht schulpflichtige Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive, die sich bereits etwas auf Deutsch verständigen können oder gute Englischkenntnisse mitbringen.
Formlose Anmeldung per E-Mail bis zum 1. September 2017 an britta.wilken@hwk-hamburg.de (eine Angabe der Teilnehmer-Anzahl genügt).

Ratgeber
HVV-Broschüren für Geflüchtete
Der Hamburger Verkehrsverbund bietet Info-Broschüren in den Sprachen Deutsch/Englisch/Arabisch/Farsi.
Die Information zu dem HVV-Abo auch in Tigrinya unter http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_how-to-travelby-hvv_flyer.pdf oder
http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_abo_in_fuenf_sprachen.pdf
oder http://www.hvv.de/pdf/service/ downloads/hvv_mobilitaetsberatung_fluechtlinge.pdf

Gewaltschutz für Frauen
Schutz und Sicherheit vor Gewalt für geflüchtete Frauen und Jugendliche in Deutschland.
Kostenlose Broschüren unter www.mimi-bestellportal.de


Baderegeln
in verschiedenen Sprachen unter https://www.dlrg.de/presse/pm-baderegeln.html

 

Die Insel Hilft e. V. ...
... berichtet aus den Gruppen

Klönschnack mit Ralf an jedem zweiten Donnerstagabend im Wechsel mit dem Tandem-Treffen

... freut sich über
- Freiwillige für die Organisation von Sportangeboten,
- HelferInnen für die Öffentlichkeitsarbeit,
- Interessierte für Tandem-Partnerschaften.
- HelferInnen für Hausaufgabenhilfe
Inselhaus, Erlerring 1, 21109 Wilhelmsburg (Kirchdorf-Süd)
Tel. 35 62 86 67,
Mail: mail@inselhilfe.org
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, 11 bis 14 Uhr.
Mehr auf: www.inselhilfe.org

 

 

 

 

 

 



 

 

 

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Wichtige Dokumentationen

A26 - Finkenriek - Kornweide Präsentation < mehr

Informationen für Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien < mehr

Erklärung von Mitwirkenden des Initiativen-Netzwerkes Elbinseln zur Planungswerkstatt „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ am 22.2.2013 < mehr

Geruchsbelästigung durch Norddeutsche Ölwerke etc.: hier das NOW-Gutachten vom TÜV Nord vom 13.02.2009

Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße:< Schreibens des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwickluing vom 16.09.2011

Bildungszentrum Tor zur Welt, Krieterstraße: < Lageplan

Landschaftsschutzgebiet Wilhelmsburg < mehr

Spreehafen-Präsentation < mehr

WIR-Inselrundblick - Zeitplan 1994 - 09/2014 < mehr

Kleinanzeigen-Formular für WIR-Zeitung < mehr

Die Rede von Alexandra Werdes, Initiative Waldretter: < mehr

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