24. Jahrgang,
Ausgabe 3
März / Apr.
2018
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Aktuell

25 Jahre Zirkus Willibald: Erste Aufführung im Jubiläumsjahr
Der Kampf gegen die A26-Ost geht weiter!
Akzeptanzbeschaffung ist den PlanerInnen wichtig
Spreehafenviertel: Forderung nach Planungsstopp
Die große Sturmflut vom 16. auf den 17. Februar 1962
Luftkurort Wilhelmsburg? Pegelstand 05.04.2018
Geschichtswerkstatt und Waldretter erinnerten an die Flut von 1962
Ankommen - Helfen
Wichtige Dokumentationen

25 Jahre Zirkus Willibald: Erste Aufführung im Jubiläumsjahr

Willibald Zirkus

Riesen-Auftritt von kleinen KünstlerInnen im Bürgerhaus Wilhelmsburg:
Der Zirkus Willibald wird in diesem Jahr 25 Jahre alt und hat dafür ein ganz besonderes Jubiläumsprogramm entwickelt. Fast 80 Zirkus-Kinder standen bei dem Auftritt, der unter dem Motto „Die Reise“ stand, auf der Zirkusbühne.
Der Auftritt diente auch der Vorbereitung auf das Jubiläumswochenende Anfang Juni. Die Jubiläumsvorstellung ist am Sonnabend, 2. Juni, um 15 Uhr im Bürgerhaus Wilhelmsburg zu sehen.
Foto: han

 





 

 

 

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Der Kampf gegen die A26-Ost geht weiter!

Plakat A26x

Dirk Holm/Bündnis Verkehrswende Hamburg. Am 11. Dezember 2017 versprach Staatsrat Rieckhof von der Hamburger Verkehrsbehörde der Öffentlichkeit, sich für den Bau eines Autobahntunnels durch HHKirchdorf einsetzen zu wollen. Dieses „Angebot“ war an die Bedingung geknüpft, ca. 16 Hektar umliegendes Grünland der „Quartiersentwicklung“ (sprich: Gewerbe- und Wohnungsbau) zuzuführen.
Zur Erinnerung: Die Linienbestimmung von 2011 ist nur deshalb durchgekommen, weil die Autobahn im Bereich Kirchdorf komplett abgesenkt werden sollte. Mit einem längeren Tunnel im Westen und dem Rest der Strecke bis Stillhorn im Trog. Davon abweichend, hatte die DEGES - wegen der schwierigen Boden- und Wasserverhältnisse - zuletzt überwiegend oberirdisch und teilweise sogar in Hochlage geplant.
Ein Tunnel wäre hinsichtlich Lärm und Zerschneidung in Kirchdorf natürlich besser als eine Autobahn in Hochlage. Der Tunnel entkräftet aber nicht die grundlegenden Argumente gegen dieses Autobahnprojekt als Ganzes. Die schädlichen Auswirkungen und Belastungen für ganz Hamburg blieben!
Unverändert gilt: Der Bau der A26-Ost ist aus verkehrlichen Gründen überflüssig. Die Notwendigkeit der Trasse ist nicht erwiesen. Sie ist im Gegenteil von ihren Gegnern längst widerlegt. Die Stadtautobahn würde Mensch, Umwelt und Natur schwersten Schaden zufügen. Und zwar für die nächsten 60 bis 80 Jahre - nicht „nur“ während der jahrelangen Bauzeit.
Weiterhin gilt: Die Autobahn brächte noch mehr Kfz-Verkehr und Dreck in unsere überlastete Stadt. Moorburg und Bostelbek wären durch die A26-Ost in ihrer Existenz bedroht. Die zugrunde liegenden Verkehrsprognosen sind irreführend, denn sie rechnen zusätzlichen Verkehr mit ein, den es ohne die Autobahn nicht gäbe. Der Bau der Strecke verhindert den dringend notwendigen Ausbau des ÖPNV südlich der Elbe. Die Kosten des Projekts sind falsch berechnet,
sie sind maßlos untertrieben.
Eines ist klar: Der Widerstand gegen das Bauprojekt lässt nicht nach. Er wird durch das unverbindliche Versprechen des
Staatsrates, sich für einen Tunnel einsetzen zu wollen, in keiner Weise entschärft. Um das zu unterstreichen, hat das Bündnis Verkehrswende Hamburg zwei neue Anti-A26-Ost-Aktionen gestartet. Es wurde ein Symbol entwickelt, das den Protest gegen das Projekt im öffentlichen Raum sichtbar machen soll. Jede/r kann es im Netz herunterladen und ausdrucken. Es soll in privaten Fenstern, in Cafés, Geschäften, auf Plakaten usw. zu sehen sein.
Download: www.verkehrswende-hamburg.net.

Begleitend ist unser aktueller Info-Flyer erhältlich. Zweitens werden Protest-Postkarten verteilt, in denen der Bürgermeister aufgefordert wird, den Bau der Autobahn unverzüglich zu stoppen. Die Postkarten liegen an mehreren Orten aus, z.B. in der Honigfabrik, im Bürgerhaus oder im Freizeithaus Kirchdorf-Süd. Eine Liste der Sammelstellen findet sich auf unserer Webseite. Die Karten können in größeren Stückzahlen beim Bündnis unter info@verkehrswendehamburg.net bezogen werden.

 

 

 

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Akzeptanzbeschaffung ist den PlanerInnen wichtig
Spreehafenviertel: Zusatz-Workshop von IBA, Perspektiven! und Bezirksamt HH-Mitte

Perspektiven

IBA-Chefin Karen Pein (Mitte) diskutiert mit einem kritischen
Bürger an einem der Thementische
. Foto: MG

MG. Wie berichtet, stieß die einstimmige Entscheidung der Jury für den Entwurf von BIWERMAU/WES auf Widerspruch. Deshalb gab es am 20. Februar 2018 einen zusätzlichen Workshop in der Aula der Ganztagsschule Fährstraße.
Zu Beginn der gut besuchten Veranstaltung, an der auch noch neue Interessierte teilnahmen, erklärte Jurymitglied Michael Mathe vom Bezirk HH-Mitte, dass es sich die Jury sehr schwer gemacht habe und sich angestrengt habe. Christian Hinz, Projektleiter der IBA GmbH, stellte noch einmal den Entwurf vor und verwies in Zusammenhang mit dieser Fläche auch auf das Weissbuch von 2002 (http://zukunftelbinsel.de/weissbuch-zukunftskonferenzwilhelmsburg/).

Es verwundert schon: Die Politik/Verwaltung kann Pläne nach Gutdünken verändern, nicht beachten, Ausnahmen schaffen … (s. Bericht Pegelstand, Seite 7) Aber bei BürgerInnen, die 2001/2 ehrenamtlich über zwei Jahre ein Zukunftsbild Wilhelmsburgs erarbeitet haben, wird immer wieder auf fast 20 Jahre alte Forderungen verwiesen, oder aber es wird falsch zitiert, wie zum Beispiel bei der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße, deren Verlegung als Stadtstraße gefordert wurde, aber nicht als doppelt so breite Stadtautobahn, wie es nun geschieht.

Die Jurymitglieder Julia Tophof, Architektin aus Berlin, und Daniel Lichtenstein, Landschaftsarchitekt aus Hamburg, stellten dann die Stärken des Siegerentwurfs vor. Die Jury habe die Hinweise aus dem Bürgerbeteiligungsverfahren sehr ernst genommen. Dieser Entwurf biete jedoch große Chancen und Potenziale. Es sei ein robustes Konzept. BIWERMAU hätten sich intensiv mit dem Standort auseinander gesetzt. Die Jury war überzeugt, dass alle Anregungen und Anforderungen in diesem Konzept ablesbar seien.
An drei Thementischen konnten dann die Anwesenden weitere Vorschläge machen. Ein Prüfauftrag ergeht in Bezug auf den Quartiersplatz, seine Gestaltung und Lage. Bei den Fassaden wurde gefordert: keine Monotonie! Zur Nutzung der Innenhöfe: wie durchlässig werden sie für Menschen, die dort nicht wohnen? In diesem Zusammenhang wurde auch die seit Jahren geforderte Verlegung der Hochspannungsleitung am Ernst-August-Kanal unter die Erde ins Spiel gebracht. Der Grünerhalt spielte wieder eine große Rolle. In Bezug auf die Rahmenbedingungen, die ja vor Beginn der Bürgerbeteiligung in den Behörden festgelegt wurden, kam die Frage auf: „Muss man denn alles machen?“ Bemängelt wurde auch der fehlende Bezug zum Spreehafen. Der Name Spreehafenviertel gaukle etwas vor. Es müsse „Kanalviertel“ heißen.
IBA-Chefin Karen Pein versicherte zum Schluss: „Wir nehmen Ihre Anregungen ernst und werden sie prüfen. Nach Überarbeitung des Plans folgt der Funktionsplan. Im Sommer werden wir diesen vorstellen.“ Die Öffentlichkeit soll weiterhin mindestens einmal im Jahr informiert werden.

 

 

 

 


 

 

 

 


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Spreehafenviertel: Forderung nach Planungsstopp
Auf dem Pegelstand „Was bleibt von der grünen Insel Wilhelmsburg?“ wurde auch die Frage nach den städtebaulichen Zielen in Hamburg gestellt

Planungsstopp-Diskussion

Auf dem Podium von links: Hans Gabányi, BUE; Michael Weinreich, SPD;
Malte Siegert, NABU; Alexandra Werdes, Waldretter; Karen Pein, IBA;
Harald Köpke, BUND; Heike Sudmann, LINKE.

Foto: hk

hk. Zum wiederholten Mal eine volle Veranstaltung zum Reizthema „Wohnen in Wilhelmsburg“. Auf dem Pegelstand zum geplanten Spreehafenviertel in der Honigfabrik mussten die letzten der mehr als hundert BesucherInnen stehen.
Moderator Hartmut Sauer erinnerte zu Beginn dieser gemeinsamen Veranstaltung von Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V. und der Waldretter-Initiative daran: Über den Erhalt des Waldes hinaus verbinden sich mit dem geplanten Baugelände traurige Erinnerungen. Hier waren 1962 die meisten Flutopfer auf der Elbinsel zu beklagen.

Harald Köpke vom BUND erläuterte in einem Eingangsbeitrag, dass es in Hamburg ein bedeutendes Gesetz zum Naturschutz gebe. Es sehe vor, dass bei städtebaulichen Maßnahmen kein Grün verloren gehen dürfe. Allerdings weiche der Senat dieses Gesetz durch Ausnahmeregelungen immer wieder auf. So werde der Erhaltenswert von Gründflächen nach einem nicht immer durchschaubaren Punktesystem bemessen. In der Folge habe Hamburg in den letzten Jahren einen ständigen Grünverlust zu beklagen.

IBA-Chefin Karen Pein betonte, dass die IBA sehr wohl neben dem Wohnungsbau auch immer die Infrastruktur im Blick habe. Manchmal, wie beim Spreehafen, gebe es aber „Flächenkonkurrenzen“. Hier sei der Widerspruch „Wald gegen Wohnungsbau“ nicht lösbar.
Ähnlich argumentierte Hans Gabányi, Amtsleiter in der Umweltbehörde. Man müsse hier den Verlust von Naturraum gegen den notwendigen Wohnungsbau abwägen. Zumal es sich um einen „Pionierwald“ handele, der mit nur sechs Punkten nach dem Gesetz nicht erhaltenswert sei.
Alexandra Werdes von den Waldrettern widersprach. Sie beschrieb Flora und Fauna des kleinen Waldes und seine Bedeutung als grüne Lunge auch für das unmittelbare Wohnumfeld. Die Planung stehe im Widerspruch zu allen aktuellen Diskussionen über Naturerhalt. „Es ist absurd, diesen Wald abzuholzen und die Umweltbehörde stellt sich ein Insektenhotel auf das Dach ihres Gebäudes.“ Werdes forderte einen Stopp der Planung.

NABU-Vertreter Malte Siegert kritisierte das Fehlen eines Stadtentwicklungsprogramms in Hamburg: Man wisse nicht, wo es mit dem Wohnungsbau in den nächsten zehn Jahren überhaupt hingehen solle. Erst seit der aktuellen NABU-Volksinitiative „Hamburgs Grün erhalten“ sei eine Diskussion darüber in Gang gekommen.
Ähnlich argumentierte Heike Sudmann von den Linken. Man müsse in diesem Zusammenhang auch über die ständige Abnahme des Bestands an Sozialwohnungen und den unzureichenden Drittelmix reden. „Was ist mit der Platzverschwendung durch Einzelhausbebauung? Sind die Wohnungen für die zahlreichen Single- und Kleinfamilienhaushalte nicht zu groß? Was ist mit dem immensen Flächenfraß durch den stehenden und rollenden Autoverkehr?“ Alle diese Fragen gehörten mit auf den Tisch. Man sollte auch bei stark umweltbelasteten Stadtteilen wie Wilhelmsburg bei dem Grünerhalt-Punktesystem andere Maßstäbe anlegen.

SPD-Vertreter Michael Weinreich meinte in der anschließenden Diskussion, dass es Zuge der IBA Fortschritte bei der Infrastruktur in Wilhelmsburg gegeben habe. Manuel Humburg vom Verein Zukunft Elbinsel verwies auf die ursprünglichen IBA-Pläne. Dort seien auch Hafenflächen für den Wohnungsbau vorgesehen gewesen. Nach dem Widerstand der HPA seien die Pläne fallengelassen worden. So sei es erst zu der Flächenkonkurrenz Wohnungsbau gegen Grün in diesem Umfang gekommen. Man müsse auch die Diskussion um die Hafenflächen wieder aufnehmen.

In der Schlussrunde bekräftigten die KritikerInnen noch einmal die Forderung nach einem Planungsstopp, um Zeit für eine grundlegende Diskussion zu gewinnen. Zumal nach Angaben von IBA-Chefin Pein das Spreehafenviertel erst nach den anderen Wilhelmsburger Großbauvorhaben an der Reihe sei.

 

 

 

 

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Die große Sturmflut vom 16. auf den 17. Februar 1962
Die Erinnerung ist wichtig, denn die Elbinseln sind sturmflutgefährdet

Flutgedenkfeier

Michael Weinreich (SPD) bei der Gedenkfeier an die Sturmflut 1962.
Foto: H. Greff

MG. 1962 hatte es mehr als einhundert Jahre lang keine Sturmflut gegeben und die Deiche waren in desolatem Zustand. Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Kilometern pro Stunde und meterhohe Fluten ließen auch den Deich am Spreehafen brechen. Hier kamen in der Sturmflutnacht die meisten Menschen auf Wilhelmsburg um. Die Fluten ergossen sich bis ins Reiherstiegviertel. Im Vogelhüttendeich stand das Wasser bis in die ersten Stockwerke.

Zum Gedenken an die Opfer findet jedes Jahr am Deichdenkmal an der Kirchdorfer Straße eine Gedenkfeier statt. Michael Weinreich, Wilhelmsburger MdBü und Vorsitzender des Regionalausschusses Wilhelmsburg/ Veddel, begrüßte am Abend des 16. Februar VertreterInnen des Deichverbandes, des Wasserverbandes, der Deichwacht, der Katastrophenschutzeinheiten und ZeitzeugInnen. Er führte aus: „Sicher ist, dass nur die Aspekte des Gedenkens, die wir aufgreifen und weitergeben, erhalten bleiben. Und zum Erinnern gehören natürlich auch die Menschen, die sich erinnern wollen. Hier stelle ich fest, dass das Interesse für unsere Regionalgeschichte und für die Sturmflut, die das Schicksal vieler Menschen und auch die Entwicklung unserer Elbinsel geprägt hat, nicht nachlässt. Die Initiative unseres Elbinselmuseums, eine Dauerausstellung im Amtshaus zu errichten, ist ein wichtiger Schritt, um hier diesem traurigen Kapitel der Wilhelmsburger Geschichte einen Raum zu geben.“
Die Opfer dürften nicht vergessen werden und damit die Wachsamkeit gegenüber den Naturgewalten, die immer wieder neue Deicherhöhungen erforderten. „Seit 1962 gab es insgesamt acht Sturmfluten mit Scheitelständen, die höher waren als die Katastrophenflut vom 16. Februar 1962. Grund hierfür sind u. a. auch die in den 1960ern bis 80ern entstandenen Vordeichungen und Absperrungen von Nebenflüssen durch Sperrwerke, die dazu führten, dass sich die Höhe der Flutwasserstände und damit auch der Sturmfluten um 40 cm erhöht hat“, erklärte Michael Weinreich.
Er verlas den Zeitzeugenbericht des damals 9-jährigen Heino Wenzel aus dem Wilhelmsburger Osten. Auch dort wütete die Flut zerstörerisch.
Nach einem gemeinsamen Gebet mit Pastor Osterwald beendete ein Moment der Stille die Gedenkveranstaltung.
Jetzt beginnt eine weitere Runde von Deicherhöhungen und nach der weit fortgeschrittenen Deichrückverlegung Kreetsand wird eine weitere Deichrückverlegung Ellerholz geprüft. Das bringt zwar kaum etwas für die Fluthöhe, wohl aber für die Flutgeschwindigkeit.

 

 


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Pegelstand

Pegelstand Elbinsel - Donnerstag, 05. April 2018, 19 Uhr:
Luftkurort Wilhelmsburg?
Eine aktuelle Bestandsaufnahme der Luftsituation in Wilhelmsburg und ihre Auswirkungen

PM. Im Westen das Kohlekraftwerk Moorburg und der Hafen mit seinen Emissionen, im Norden die Kupferhütte Aurubis und mittendurch die großen Hamburger Verkehrsadern: Die zum Bezirk Mitte gehörenden Elbinseln liegen im Herzen Hamburgs; in Wilhelmsburg und auf der Veddel leben 60.000 Menschen.
Gleichwohl liegt hier ein Hotspot für Luftschadstoffe wie Kohlendioxid, Stickoxide, Feinstaub und Schwermetalle. Dazu kommen teilweise ekelerregende Gerüche aus sehr wohnortnahen Quellen.
Alles zusammen sind die Elbinseln noch ein gutes Stück von einem Luftkurort entfernt. Aber wir arbeiten dran: Mit der neuen Volksinitiative „Tschüss Kohle“ und dem Bündnis Verkehrswende, das der geplanten Stadtautobahn A26-Ost mit ihren zusätzlichen Emissionen den Kampf angesagt hat, könnte die Trendwende gelingen.
Bereits 2008 hatte sich die Wilhelmsburger Ärzteschaft mit einem Appell zur gesundheitlichen Situation auf der Elbinsel geäußert und ihr NEIN zum geplanten Kohlekraftwerk in Moorburg auf einer Veranstaltung im Bürgerhaus Wilhelmsburg begründet.
Den Link zur damaligen Webseite der Ärztekampagne mit Redebeiträgen und Fotos der Veranstaltung am 6.2.2008 sowie den Pressespiegel und eine ausführliche Materialsammlung zum Thema Luftschadstoffe und Gesundheit findet sich auf: www.zukunft-elbinsel.de

 

Kraftwerk

Eine Rauchwolke über dem Kohlekraftwerk Moorburg.
Foto: H. Wernicke

Derzeit versucht Vattenfall erneut, die Abwärme des Kohlekraftwerkes ins Hamburger Fernwärmenetz einzuspeisen, um damit Hamburgs Abhängigkeit von der veralteten und schädlichen Kohleverstromung langfristig zu zementieren.

Moorburg Wolke

Am 5. April wollen wir eine aktuelle Bestandsaufnahme der Luftsituation und ihrer Auswirkungen für die Gesundheit der hier lebenden Menschen vornehmen und gemeinsam Forderungen und Strategien entwickeln.
Bisher sind als GesprächspartnerInnen eingeladen:
Jochen Klein von den Engagierten Wilhelmsburgern, der ein Netzwerk von selbst organisierten Feinstaubmessungen vorstellt
Malte Siegert, NABU Hamburg als Experte für die Emissionen im und
aus dem Hafen Dr. Norbert Neuburger, Kardiologie und Umweltmediziner aus Wilhelmsburg
Greenpeace, angefragt
Moderation: Hartmut Sauer, Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg
Ort: Honigfabrik, Industriestr. 125-131


 

 

 

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Geschichtswerkstatt und Waldretter erinnerten an die Flut von 1962

Wald- Fluterinnerung

Die Fläche an der Hafenrandstraße/Harburger Chaussee, wo 1962 so viele Menschen umgekommen sind, soll nun für Wohnungsbau erschlossen werden. Dagegen regt sich Widerstand, auch weil der dort entstandene Pionierwald als grüne Lunge für das Reiherstiegviertel dient. Am 17. Februar nahmen viele Menschen an einem Rundgang der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg & Hafen teil. Die Initiative „Waldretter“ hatte zum Gedenken an die Opfer viele „Tränen“ in den Bäumen aufgehängt. Foto: H.Wernicke

 

 

 

 

 

 

 

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Ankommen - Helfen

Behördeninitiative „Neuenfelder Straße Hilft“
Weltcafé: Neuenfelder Straße 19 (in der Behörde), jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr.
Es werden Gesprächs- und Spielgruppen angeboten.

Koordination sozialräumliche Integration von Flüchtlingsunterkünften
Flavia Suter, Fachamt Sozialraummanagement
Bezirksamt Hamburg-Mitte, Klosterwall 4,
20095 Hamburg, Tel.: 428542397,
Mail: flavia.suter@hamburg-mitte.hamburg.de

Jobs, Qualifizierung, Berufseinstieg
Marktplatz der Begegnungen
7. September 2017, 9.30 – 12 Uhr, Handwerkskammer Hamburg, 3. Etage, Holstenwall 12, 20355 Hamburg,
Hamburger Messe zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Angesprochen sind in erster Linie volljährige, nicht schulpflichtige Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive, die sich bereits etwas auf Deutsch verständigen können oder gute Englischkenntnisse mitbringen.
Formlose Anmeldung per E-Mail bis zum 1. September 2017 an britta.wilken@hwk-hamburg.de (eine Angabe der Teilnehmer-Anzahl genügt).

Ratgeber
HVV-Broschüren für Geflüchtete
Der Hamburger Verkehrsverbund bietet Info-Broschüren in den Sprachen Deutsch/Englisch/Arabisch/Farsi.
Die Information zu dem HVV-Abo auch in Tigrinya unter http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_how-to-travelby-hvv_flyer.pdf oder
http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_abo_in_fuenf_sprachen.pdf
oder http://www.hvv.de/pdf/service/ downloads/hvv_mobilitaetsberatung_fluechtlinge.pdf

Gewaltschutz für Frauen
Schutz und Sicherheit vor Gewalt für geflüchtete Frauen und Jugendliche in Deutschland.
Kostenlose Broschüren unter www.mimi-bestellportal.de


Baderegeln
in verschiedenen Sprachen unter https://www.dlrg.de/presse/pm-baderegeln.html

 

Die Insel Hilft e. V. ...
... berichtet aus den Gruppen

Klönschnack mit Ralf an jedem zweiten Donnerstagabend im Wechsel mit dem Tandem-Treffen

... freut sich über
- Freiwillige für die Organisation von Sportangeboten,
- HelferInnen für die Öffentlichkeitsarbeit,
- Interessierte für Tandem-Partnerschaften.
- HelferInnen für Hausaufgabenhilfe
Inselhaus, Erlerring 1, 21109 Wilhelmsburg (Kirchdorf-Süd)
Tel. 35 62 86 67,
Mail: mail@inselhilfe.org
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, 11 bis 14 Uhr.
Mehr auf: www.inselhilfe.org

 

 

 

 

 

 



 

 

 

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Wichtige Dokumentationen

A26 - Finkenriek - Kornweide Präsentation < mehr

Informationen für Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien < mehr

Erklärung von Mitwirkenden des Initiativen-Netzwerkes Elbinseln zur Planungswerkstatt „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ am 22.2.2013 < mehr

Geruchsbelästigung durch Norddeutsche Ölwerke etc.: hier das NOW-Gutachten vom TÜV Nord vom 13.02.2009

Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße:< Schreibens des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwickluing vom 16.09.2011

Bildungszentrum Tor zur Welt, Krieterstraße: < Lageplan

Landschaftsschutzgebiet Wilhelmsburg < mehr

Spreehafen-Präsentation < mehr

WIR-Inselrundblick - Zeitplan 1994 - 09/2014 < mehr

Kleinanzeigen-Formular für WIR-Zeitung < mehr

 

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