23. Jahrgang,
Ausgabe 9
Sep. / Okt.
2017
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Nach langem Warten: Jetzt doch Einschulung bei FLeKS
Bildungskonferenz: „Herausfordernde Schulkinder“
Neues VHS-Programm erschienen
So geht Partizipation
Raus!
„Das Hamburger Rathaus“
Erweitertes Angebot

 

Nach langem Warten: Jetzt doch Einschulung bei FLeKS
Behörde genehmigt Freie Schule in Wilhelmsburg.
Bei FLeKS soll der Schulbesuch nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein

Fleks Plakat

Die FLeKS ist eine freie Schule im Veringhof.
Foto: hk

hk. Seit einem Jahr bereitet der Verein Fleks die Gründung einer privaten Freien Schule in Wilhelmsburg vor. FLeKS steht für „Freies Lernen – Kollektiv – Selbstbestimmt“. Gemeinsam mit ihren LehrerInnen entscheiden die SchülerInnen selbst, was, wann, wo und mit wem sie lernen. Auf wöchentlichen Versammlungen werden die Schulregeln festgelegt und Konfl ikte besprochen. Demokratische Schulen haben eine lange Tradition. In Deutschland gibt es allerdings nur wenige.
Schulräume hat der Verein nach längerer Suche in der zweiten Etage im Veringhof 15 gefunden (Der WIR berichtete). Was noch ausstand, war die Genehmigung der Schulbehörde (BSB) für die Schule. Die BSB hat in der Vergangenheit Anträge auf Errichtung von Privatschulen in Wilhelmsburg abschlägig beschieden. Sie sah die Gefahr, mit schuldgeldpflichtigen privaten Bildungseinrichtungen für Mittelschichtseltern die soziale Spaltung auf den Elbinseln zu befördern. Insofern kam die Genehmigung, die der BSB-Staatsrat – wenn auch erst auf den letzten Drücker – erteilt hat, eher überraschend.
Am 12. September fand die Einschulung der ersten FLeKS-SchülerInnen statt. Die Schule startet mir einer Gruppe von 24 Kindern von Klasse 1 bis 3. „Die meisten von ihnen sind aus dem Reiherstieg,“ sagt Sebastian Oest von FLeKS, „und es ist eine bunt gemischte internationale Schar.“
Eine private Schule zu gründen ist eine teure Angelegenheit. Staatliche Zuschüsse gibt es erst nach dem dritten Betriebsjahr. Freiwillige HelferInnen, SpenderInnen und Kreditbürgen und -bürginnen haben den Verein unterstützt und so den Start von FLeKS. Das Schulgeld bei FLeKS beträgt 100 bis 200 Euro im Monat. Durch Spenden war es aber möglich etwa 20 der neuen SchülerInnen das Schulgeld ganz oder teilweise zu erlassen.
FleKS wolle die Aufnahme von Kindern nicht vom Geld der Eltern abhängig machen, sagt Sebastian Oest.
Durch die Spenden ist es auch möglich, etwa 20 Prozent der SchülerInnen das obligatorische Schulgeld von monatlich 100 bis 200 Euro ganz oder teilweise zu erlassen. Denn FLeKS wolle auf keinen Fall die Aufnahme von Kindern vom Geld der Eltern abhängig machen, sagt Sebastian Oest.

 

 


 

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Bildungskonferenz: „Herausfordernde Schulkinder“
Konzepte, Stolpersteine und Strategien kennen lernen. Eine Veranstaltung der Regionalen Bildungskonferenz Hamburg-Mitte

Beatrix Nimphy. Auf dieser Bildungskonferenz werden Konzepte verschiedener Lerngruppen und Orte vorgestellt. Sie erhalten einen Input zu den Merkmalen „komplex-auffälliger Kinder“ und gehen in den Erfahrungsaustausch zur Erweiterung der Methodenkenntnisse und zur weiteren Vernetzung.

Agenda:
I. „Gallery Walk“ durch die Lerngruppen (mit Kaffee & Kuchen)
II. Input „Merkmale von komplex-auffälligen Kindern“ mit Dagmar von Linde-Suden, ReBBZ Wilhelmsburg
III. Thementische zu: Elternarbeit, Reintegration Schule, Rückkopplung Schule, OKJA-Unterstützung

Pause mit Snacks und Erfrischungen
IV. Lösungsorientierte Tools
V. Ausblick „Forum Lerngruppen“

Zur guten Vorbereitung melden Sie sich bitte bei der RBK-Geschäftsstelle unter rbkmitte@bsb.hamburg.de an.

Bildungskonferenz „Herausfordernde Schulkinder“
18. September 2017 von 16.30 bis 19 Uhr
Inselcafé im „Tor zur Welt“, Krieterstraße 2D

 

 

 

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Neues VHS-Programm erschienen
Entdecken Sie neue Seiten!

PM. Mit diesem Motto und rund 3.300 Angeboten startet die Hamburger Volkshochschule ab sofort in die neue Weiterbildungssaison. Frisch gedruckt liegt nun das neue 660 Seiten starke Programmheft vor. Es ist in allen VHS-Zentren, Job-Centern, Kundenzentren der Bezirke, Bücherhallen, Buchhandlungen (Heymann und Thalia) und BUDNI-Filialen kostenlos zu haben.
Als neue Sprache ist „Rumänisch“ im Angebot und ergänzt das umfangreiche VHS-Sprachenspektrum mit 30 Sprachen.
Innovative Angebote betreffen insbesondere das Thema Digitalisierung, so zum Beispiel die Webinar-Reihe „Kollege Roboter“ oder „Weiterbildung 4.0 – fit für die digitale Zukunft“ sowie 3D-Druck, Bloggen oder Virtuelle Realität (VR).

Neue Seiten eines Themas oder auch der eigenen Persönlichkeit kann man in allen VHSVeranstaltungen kennen lernen: beispielswiese bei alten Arbeitstechniken wie Buchbinden, Farbholzschnitt, Lithografie, Radierung oder Bleisatz in den Kooperationskursen im Museum der Arbeit. Dem anhaltenden Trend zum „Selbermachen“ und „Recycling“ entspricht das Kursangebot zum Textilen Gestalten mit allein 125 Schneiderkursen.

Alle aktuellen VHS-Informationen - auch über die vielfältigen Ermäßigungsmöglichkeiten
- im Netz unter:
www.vhs-hamburg.de.


 

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So geht Partizipation
Sigrun

sic. Hatten Sie auch den Blues? Michael Batz hat erneut zugeschlagen. Hamburgs Lichtkünstler. Wieder einmal leuchtete er uns mit seiner Blue Port-Kreation kräftig heim. Der Anlass (wie immer): Die „Hamburg Cruise Days“, jenes Ereignis, mit dem Hamburg seinen Standortfaktor Kreuzfahrtindustrie feiert. Die Stadtmarketingabteilung Hamburg Convention Bureau („die Schnittstelle zwischen Tourismus und Wirtschaftsförderung“) lässt sich da nicht lumpen und investiert großzügig in die Kunst.

Denn natürlich ist es Kunst, was der Illuminat da mit blauen Lämpchen produziert. Laut einer „Cruise Days“-Werbebeilage in der ZEIT Hamburg wollte Batz diesmal die Themen „Bewegung“ und „Teilhabe“, nun ja, beleuchten.
Der inhaltliche Zusammenhang mit den „Cruise Days“ liegt auf der Hand: Kreuzfahrtschiffe bewegen sich (das hat der Künstler gut beobachtet) - und sie produzieren jede Menge giftige Abgase, an denen die Bürger in Hafennähe fleißig und ausgiebig teilhaben.
Doch die Teilhabe ging weit darüber hinaus. Der Clou der blauen Installation war ganz was Interaktives: Mit Hilfe der Hamburg-App konnte man sich eine spezielle Blue Port-Kachel herunterladen und damit selbst, als bewegliches Element, an dem Kunstwerk teilnehmen.
Ja, die Kunst und das Stadtmarketing machen es vor: Partizipation kann so einfach sein! Und dabei auch noch hübsch aussehen! Da können wir hier in Wilhelmsburg wirklich noch etwas von lernen. Nehmen wir das Beispiel A26-Ost: Wir müssten gar nicht länger uns und die Autobahnplaner mit selbstständigem Denken, lästigen Argumenten und personalintensiven, analogen Veranstaltungen in Atem halten - nein, wir könnten einfach eine Kachel auf unsere Smartphones laden, sagen wir: in Rot, und zu einem verabredeten Termin halten wir die dann alle in die Luft und bewegen uns. Red Island meets Blue Port. Übrigens wären wir mit Red Island in unserer künstlerischen Position ganz nah an Herrn Batz: Die Autos auf der zukünftigen Autobahn werden sich auch bewegen - und sie werden jede Menge giftige Abgase ausstoßen, an denen wir als Bewohner fleißig und ausgiebig partizipieren werden. Als Sponsor für unsere Red Island-Partizipationskunst schlage ich die DEGES vor. Was das Hamburg Convention Bureau kann, kann die DEGES schon lange!

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Raus!
Gegen die Langeweile drinnen

PM. Ein Faltblatt der Umweltbehörde stellt dar, was Familien in Hamburg im Freien unternehmen können. Es weist den Weg zu Spielplätzen, Freibädern, Ponyhöfen, Kletteranlagen, Naturschutz-Infohäusern oder Wildgehegen.

Das Faltblatt liegt gratis in allen Bezirksämtern, Bücherhallen und natürlich in der Umweltbehörde, Neuenfelder Straße 19, in Wilhelmsburg aus.
Auch abrufbar als interaktive Karte unter www.hamburg.de/spielplaetze.

 

 

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„Das Hamburger Rathaus“
Informationsbroschüre für Geflüchtete zu Regierung und Verwaltung in Hamburg

PM. Auf Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Tigrinya erschienen und mit vielen Bildern versehen, möchte die Broschüre beim
Eingewöhnen in Hamburg helfen. Die Landeszentrale für politische Bildung gibt neu in Hamburg Angekommenen mit dieser Publikation eine Begleiterin an die Hand, um sich im Senats- und Bürgerschaftsgehege besser zurecht zu finden und die Strukturen der parlamentarischen Demokratie der Freien und Hansestadt Hamburg zu verstehen.
Das 28-seitige Heft informiert in verständlicher Sprache über Hamburgs politischen Alltag und dessen Basis, über Grundgesetz, Grundrechte und Gewaltenteilung sowie über die Hamburger Verfassung.

„Das Hamburger Rathaus – Sitz des Hamburger Landesparlaments und der Hamburger Landesregierung“ steht für Geflüchtete und interessierte BürgerInnen in fünf Sprachen als PDF-Download auf der Internetseite der Landeszentrale für politische Bildung (www.hamburg.de/politische-bildung) zur Verfügung.
Auf Papier kann es während der Öffnungszeiten (Mo. – Do., 12.30 Uhr – 17 Uhr; Fr., 12.30 Uhr – 16.30 Uhr) im Infoladen der Landeszentrale, Dammtorwall 1, 20354 Hamburg, abgeholt werden.

Das Booklet wird außerdem an die Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen verteilt und ist auch im Klassensatz erhältlich.


 

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Erweitertes Angebot
Neuer Terminplan im Eltern-Kind-Zentrum auf der Veddel

PM. Wir haben ab September ein neues Angebot:
Die Öffnungszeit am Donnerstag ist von 12 – 17.30 Uhr erweitert.
Von 12 – 13 Uhr findet ein Rückbildungsyogakurs statt mit Babys und Betreuung statt.
Danach 13.30 – 15 Uhr fi ndet die Mütterberatung statt.

Fast gleichzeitig, von 14 – 17.30 Uhr, ist auch ein Spiele- und Bastelnachmittag.

EKiZ/Frühförderstelle Kita Uffelnsweg
Elbkinder Vereinigung Hamburger Kitas gGmbH, Tel.: 040/28512094
Fax: 040/78073466, Uffelnsweg 1, 20539 Hamburg




 

 

 

 

 

 

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