23. Jahrgang,
Ausgabe 6
Juni / Juli
2017
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Chancen

Viele schöne, besondere Töne
Rhythmus, Zirkus, Chor, Musik ...
Babymassage-Kurs im Eltern-Kind-Zentrum auf der Veddel
Im Baustellenkäfig
Stadtteilpreis für „Die Insel liest“
„Das Hamburger Rathaus“
Angebote im „westend“

 

Viele schöne, besondere Töne
750 Kinder musizierten in der Inselparkhalle. Die Jungen und Mädchen aus dem musikalischen Förderprogramm „Jeki“ überzeugten auf ganzer Linie

Jeki-Konzert

Beim Jeki-Konzert in der Inselparkhalle: Die Brassband spielt den
„Einzug der Gladiatoren-Kids“
Foto: hk

hk. Von der Öffentlichkeit kaum beachtet fand bereits am 18. Mai ein weiteres großes Musikereignis in Wilhelmsburg statt. 750 Jungen und Mädchen traten beim Jahreskonzert der Jeki-Schulen auf. Zahlreiche Eltern und Geschwister bildeten das Publikum in der bis auf den letzten Platz besetzten Inselparkhalle (bzw. jetzt „edel-optics.de Arena“). Dank der beeindruckenden Darbietungen war die Stimmung in der Halle großartig.

„Jeki“ bedeutet: Jedem Kind ein Instrument.
Die Schulbehörde bietet dieses Programm seit 2007 den Grundschulen als Teil des Musikunterrichts an. In dem Programm lernen die Kinder in der 2. Klasse verschiedene Musikinstrumente kennen und erhalten in den beiden Folgejahren Unterricht auf einem gewählten Instrument. Regelmäßig finden dezentrale Jahreskonzerte der Jeki-Schulen statt.
Das große gemeinsame Konzert in Wilhelmsburg war etwas Besonderes. Kinder aus 25 der insgesamt 62 Hamburger Jeki-Schulen zeigten auf unterschiedlichsten Instrumenten, was sie gelernt hatten. Von Trommeln, Gitarren, Flöten bis zu Posaunen, Trompeten, Geigen und Celli war alles dabei. Außerdem gab es einen großen Chor. Mit dem ReBBZ, der Schule An der Burgweide, der Elbinselschule und der Schule auf der Veddel waren die Elbinseln beim großen Jeki-Konzert gut vertreten. Das Publikum lauschte begeistert der vielfältigen Musik. Für alle Darbietungen gab es großen Applaus.
Besonders beeindruckend waren vier Stücke, in denen 250 Musikerinnen und Musiker und ein Chor aus 500 Sängerinnen und Sängern gemeinsam auftraten. Eines der beeindruckenden Stücke war das Jeki-Lied am Schluss der Veranstaltung: „Viele schöne, besondere Töne erfreuen heute euer Ohr“.

 

 


 

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Rhythmus, Zirkus, Chor, Musik ...
... Natur und Kultur, Schrottwerkstatt, Parcours!
Die Kinderkultur in der Honigfabrik bietet ein abwechslungsreiches Sommerferienprogramm

Maren Brüdigam/Gianna Baumann. Juhu! Es geht wieder los! Vom 14. bis 25. August 2017 in der Zeit von 10 bis 15 Uhr (Früh- und Spätbetreuung von 8 bis 16 Uhr möglich) gibt es es Workshops für Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren. Die entsprechenden Kurse bereiten sich intensiv auf das Musikfestival MUSIK FABRIK am 2. September im Sanitaspark vor. Jeder Kurs macht einen Ausflug pro Woche.

1. Workshop-Woche „Musik Fabrik“

• RHYTHMUS mit Thando: In der Rhythmus-Gruppe könnt ihr Rhythmen wie Samba, Elephant-Walk oder z.B. den berühmten „We will Rock you“-Song auf der Djembe erlernen. Ihr habt die Möglichkeit euch auszuprobieren und dynamische Rhythmen umzusetzen. Am 2. September seid ihr dann ein Showact auf der großen Bühne und könnt das Publikum begeistern.
• ZIRKUS mit Linda: Im Zirkus-Workshop könnt ihr lernen, wie man Einrad fährt, jongliert oder gemeinsam artistische Pyramiden baut. Es gibt die Möglichkeit, gemeinsam oder für sich etwas einzustudieren. Am 2. September wird das Erlernte im Park aufgeführt.
• CHOR mit Hannah: Habt ihr Spaß am Singen? In einer Gruppe zu singen bringt nicht nur Spaß, sondern hat eine wundervolle Power. Die eingeübten Lieder und Melodien könnt ihr dann am 2. September vor großem Publikum zeigen.
MUSIK mit Mounir (ab 12 Jahren): Wer Lust hat, mit Instrumenten, z.B. Bass, Gitarre, Schlagzeug oder anderen Klangkörpern einen Rhythmus zu finden, der ist hier genau richtig. Mit Mounir entwickelt ihr, zusammen in einer Band, eure eigenen Musikstücke.


2. Workshop-Woche „Natur und Kunst erleben“

NATUR UND KUNST mit Katharina Einhoff & Billie Bontjes van Beek: Die Natur- und Kunst-Gruppe beschäftigt sich mit dem Thema Träume. Aus unterschiedlichen Materialien aus der Natur bauen wir einen überdimensionalen Traumfänger. Dieser kann dann im Hof der Hofa bestaunt werden. Außerdem machen wir abwechslungsreiche Ausflüge, und wir fliegen sogar auf eine Traumreise.
• SCHROTTWERKSTATT mit Fanny, Miri und Cinzia: Umweltbewusstsein in deinem Stadtteil. Gemeinsam mit euch wollen wir scheinbaren Schrott wiederverwerten. Denn Müll ist nicht immer gleich Müll, damit lässt sich mit Sicherheit was Neues zaubern. Du bist gefragt: Setze deine eigenen Ideen um, tobe dich kreativ aus und verwandle Müll in Kunst.
• PARCOUR mit Alex: In diesem Workshop könnt ihr euren Mut testen, Saltos lernen und über verschiedene Hindernisse springen. Hier habt ihr die Möglichkeit über eure Grenzen hinaus zu gehen. Wir suchen im Stadtteil Plätze, wo ihr dann eure eigene Parcours-Strecke entwickeln könnt. Euren Ideen sind keine Grenzen gesetzt.


Anmeldung:
Bitte melden Sie Ihr Kind jeweils verbindlich für eine oder zwei Wochen an.
Den Flyer mit Anmeldebogen gibt es z.B. in der Honigfabrik.
Anmeldung online auf:
www.honigfabrik.de/kinderkultur
Kosten pro Woche: 10 - 15 Uhr, kostenfrei/Früh -und Spätbetreuung: 10 Euro

Kinderkultur der Honigfabrik e.V., Maren Brüdigam und Gianna Baumann, Industriestraße 125 - 131,
Tel.: 42 10 39 - 20 E-Mail: kinderkultur@honigfabrik.de

 

 

 

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Babymassage-Kurs im Eltern-Kind-Zentrum auf der Veddel

PM. Babymassage tut Ihnen und Ihrem Baby gut. Mit Massage fühlt sich Ihr Baby wohl und es kommt zur Stärkung von Muskeln, Kreislauf, Abwehrkräften und des gesamten Organismus‘. Der Kurs ist offen, unverbindlich und kostenlos!
Wir freuen uns auf Sie und Ihr Baby!

Babymassage: Immer montags von 10 - 11 Uhr,
Birte Schmid und Sevin Yilmaz, Uffelnsweg 1, 20539 Hamburg , Tel.: 040/78 56 24
Sie erreichen uns mit den Buslinien 154 u. 34, S-Bahnlinien 31 u. 3


 

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Im Baustellenkäfig

Sigrun

sic. Fahrradstadt Hamburg? Dass ich nicht lache!
Diese Stadt ist ja nicht mal in der Lage, den ganz normalen Radverkehr in ihr ganz normales Baustellenmanagement einzubeziehen. Ihr pedalistischer Horizont entspricht dem einer stillgelegten Betonmischmaschine. Fahrräder kommen einfach nicht vor. Selbst dann nicht, wenn die Baustelle an einer expliziten Radroute liegt und beständig von fluchenden Fahrradfahrern umschoben, umtragen, umholpert, umstolpert, umruckelt, umfallen wird.

Zum Beispiel am Alten Elbtunnel. Seit acht Jahren wird dort gebaut, außen drumrum und drinnen in den Röhren. Ich will jetzt gar nicht auf die unsägliche Einbahnstraßen-Schiebe-Regelung hinaus. Mir geht es um die Zustände oben an den Eingängen: Nehmen wir an, du hast, aus Wilhelmsburg kommend, die Einbahnstraßenregelung und das Besteigen des Fahrstuhls mit Rad ohne größere Auseinandersetzungen mit den Tunnelaufsehern respektive der üblichen Rotte schnatternder Schwaben bewältigt.
Du stolperst mit den verwirrten Touristen aus dem Aufzug und findest dich in einer notdürftig als Baustelle getarnten Stadtplanungsruine aus aufgerissenem Straßenbelag, herumliegenden Steinen und Rohren sowie stillstehenden Baumaschinen wieder. Absperrgitter in allen Variationen und provisorische Schilder erwecken kurzfristig den Eindruck von Wegweisung.
In Wirklichkeit stehen und liegen (!) die Erzeugnisse der Baustellensicherheitsindustrie aber nur unmotiviert herum und bilden einen Hindernisparcours. Seine Bewältigung lässt dich entweder (rechtsrum) vor einer 40 Zentimeter hohen Bordsteinkante oder (linksrum) vor einer Vollsperrung verenden, wobei bei Letzterer nicht klar wird, warum sie da ist, denn hinter der Sperre liegt ein sauber asphaltiertes Wegstück, das keinerlei Bauaktivitäten aufweist.

Nachdem du dein Fahrrad über die Bordsteinkante gehoben hast, schlingerst du über ein halb zusammengerolltes Kabel auf ein querliegendes Absperrelement zu, steigst erneut ab und hebst dein Fahrrad wieder den Bordstein hinunter. Nun schiebst du an vier hier plötzlich sehr aufrecht stehenden Absperrgittern entlang, Rilkes Panther schiebt mit dir („Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe/und hinter tausend Stäben keine Welt“). Endlich findest du die Lücke im System, schlüpfst erleichtert hindurch - und vollendest deine Reise als Kühlerfigur auf einem soeben aus dem Tiefschlaf erwachten Schaufelbagger.

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Stadtteilpreis für „Die Insel liest“
Das Forum Bildung Wilhelmsburg (FBW) freut sich über eine verdiente Auszeichnung

Die Insel liest


PM/hk. Das langjährige Projekt „Die Insel liest“ erhielt einen der diesjährigen Stadtteilpreise der MOPO und der PSD-Bank Nord. Den Stadtteilpreis in Höhe von insgesamt 100.000 Euro gibt es seit neun Jahren. Mit ihm sollen gemeinnützige Initiativen und Einrichtungen unterstützt werden.
In diesem Jahr wurden von 130 Bewerbern 22 Preisträger ausgewählt. Darunter auch drei Einrichtungen von den Elbinseln; die Poliklinik Veddel, die Grundschule Kirchdorf und das Forum Bildung Wilhelmsburg. „Wir freuen uns sehr über den Stadtteilpreis,“ sagt Wilhelm Kelber-Bretz vom FBW, „denn er würdigt nicht nur das neue, konkrete Leseprojekt für die 5. Klassen, sondern auch die langjährige, engagierte Arbeit des FBW, vor allem der vielen KollegInnen in den letzten 15 Jahren im Rahmen der Lesewochen. Mit dem Preisgeld in Höhe von 7000 Euro werden wir Bücherkisten für alle fünften Klassen im Stadtteil anschaffen.“
Der WIR gratuliert.

 

 

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„Das Hamburger Rathaus“
Informationsbroschüre für Geflüchtete zu Regierung und Verwaltung in Hamburg

PM. Auf Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Tigrinya erschienen und mit vielen Bildern versehen, möchte die Broschüre beim
Eingewöhnen in Hamburg helfen. Die Landeszentrale für politische Bildung gibt neu in Hamburg Angekommenen mit dieser Publikation eine Begleiterin an die Hand, um sich im Senats- und Bürgerschaftsgehege besser zurecht zu finden und die Strukturen der parlamentarischen Demokratie der Freien und Hansestadt Hamburg zu verstehen.
Das 28-seitige Heft informiert in verständlicher Sprache über Hamburgs politischen Alltag und dessen Basis, über Grundgesetz, Grundrechte und Gewaltenteilung sowie über die Hamburger Verfassung.

„Das Hamburger Rathaus – Sitz des Hamburger Landesparlaments und der Hamburger Landesregierung“ steht für Geflüchtete und interessierte BürgerInnen in fünf Sprachen als PDF-Download auf der Internetseite der Landeszentrale für politische Bildung (www.hamburg.de/politische-bildung) zur Verfügung.
Auf Papier kann es während der Öffnungszeiten (Mo. – Do., 12.30 Uhr – 17 Uhr; Fr., 12.30 Uhr – 16.30 Uhr) im Infoladen der Landeszentrale, Dammtorwall 1, 20354 Hamburg, abgeholt werden.

Das Booklet wird außerdem an die Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen verteilt und ist auch im Klassensatz erhältlich.


 

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Angebote im „westend“

Migrantenmedizin

Hier können sich Migrant(inn)en ohne Krankenversicherung und ohne geregelten Aufenthaltsstatus kostenlos beraten und behandeln lassen.
Allgemeine Sprechstunde: Dienstag, 9 bis 13 Uhr
• Sprechstunde für Kinder: Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat, 16 bis 18 Uhr
• Sprechstunde für Frauen: Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat, 9 bis 13 Uhr

Kommen Sie gern in unsere Sprechstunden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Repair-Café
In entspannter Atmosphäre, bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, reparieren wir mit Euch gemeinsam Euer kaputtes Elektrokleingerät oder Fahrrad.
• Jeden letzten Freitag im Monat von 16 bis 19 Uhr geöffnet

Mieterberatung
Montag von 9 bis 10 Uhr und Donnerstag von 16 bis 17 Uhr

Sozialberatung
Das Angebot des Kirchenkreises Hamburg-Ost bietet Beratung zu allen Fragen und Problemen rund um ALG I + II, Schulden und Wohnung.
• Offene Sprechstunde: Jeden Donnerstag von 10 bis 11 Uhr

westend, Vogelhüttendeich 17, Tel. 040 75 66 64 01




 

 

 

 

 

 

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