23. Jahrgang,
Ausgabe 5
Mai / Juni
2017
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Chancen

„Wer Mädchen stärkt, verändert die Welt!“
Stadtteilschule Wilhelmsburg lässt Grundgedanken des Girls‘-Day wieder aufleben
Babymassage-Kurs im Eltern-Kind-Zentrum auf der Veddel
Selbstbeschränkung?
Stadtteilpreis für „Die Insel liest“
G20 in Hamburg – worum geht es eigentlich?
Angebote im „westend“

 

„Wer Mädchen stärkt, verändert die Welt!“
Der Mädchentreff Kirchdorf-Süd vom Verein Dolle Deerns e.V. feiert
30 Jahre feministischer Mädchenarbeit Nihada

Mädchentreff

Unzählige neue Perspektiven und Chancen, ganz viel Lebensweggestaltung und
1000 Stunden bunter Freizeit: Seit 30 Jahren kommen Mädchen in den
Mädchentreff Kirchdorf-Süd.
Foto: Mädchentreff

Moric/Keziban Dasdemir. Der Mädchentreff Kirchdorf-Süd - 1987 geöffnet - unterstützt und berät Mädchen bei ihren persönlichen Entwicklungen in allen Bereichen ihres Lebens. Hier erhalten Mädchen unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Nationen Raum für sich und werden mit ihren Interessen und Bedürfnissen ernst genommen sowie in die Planung einzelner Angebote einbezogen. Die Mädchen und jungen Frauen treffen sich, um Spaß zu haben, Meinungen auszutauschen, sich einzubringen und anzuvertrauen und Freundschaften aufzubauen.
In Sachen Berufsorientierung und Lebensplanung, neue Medien, politische Bildung, Frauengeschichte, Kunst und Kultur, Sexualpädagogik, Selbstverteidigung und -behauptung, Ausflüge, gesunde Ernährung und Sport sowie in Hausaufgaben aller Art bekommen sie vollste Unterstützung und können sich jederzeit in Krisen- und Konfliktsituationen beraten lassen. Mädchen und junge Frauen mit Fluchterfahrungen werden kompetent und parteilich unterstützt und begleitet.
Auch nach 30 Jahren ist Mädchenarbeit nach wie vor gefragt und emanzipatorische Arbeit nicht wegzudenken mit dem Ziel, für eine bessere Chancengleichheit in unserer Gesellschaft zu kämpfen und Gewalt an Mädchen und jungen Frauen zu stoppen.
Der Mädchentreff lädt am 1. Juni um 14 Uhr FreundInnen, KollegInnen, PolitikerInnen und UnterstützerInnen zum 30-jährigen Jubiläum in seine Räume in Kirchdorf-Süd ein.

Kontakt:
Mädchentreff Kirchdorf-Süd, Dolle Deerns e.V., Nihada Morić
Erlerring 9, 21109 Hamburg,
Tel.: 040/754 21 98, E-Mail: dolledeerns@maedchentreff-ki-sued.de

 

 


 

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Stadtteilschule Wilhelmsburg lässt Grundgedanken des Girls‘-Day wieder aufleben
Mitmachparcours sollte Mädchen für Technik begeistern

Girl´s day

Bei Suada Kazimi, 14 Jahre, ist der Funke übergesprungen: „Am besten fand ich die Stationen aus dem Bereich Technik; besonders gut fand ich den Motor.“
Die Achtklässlerin hat einen kleinen Elektromotor gebaut.

Foto: Hahn-Möller

Iris Hahn-Möller. Seit 2001 findet in Deutschland alljährlich Ende April der „Zukunftstag“ statt. An diesem Tag haben Jugendliche die Gelegenheit, einen Tag in Betriebe zu schnuppern, um verschiedene Berufe kennenzulernen. Das ist sicherlich interessant, lehrreich und eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag.
Von dem eigentlichen Grundgedanken dieses Aktionstages hat man sich im Verlauf der Jahre jedoch entfernt. Der Girls`- Day, wie dieser Tag ursprünglich hieß, sollte bei jungen Frauen das Interesse an sogenannten „Männerberufen“ wecken und Berufsperspektiven neben den typischen „Frauenberufen“ aufzeigen.
Die Stadtteilschule Wilhelmsburg, der die Berufsorientierung ihrer Schülerinnen und Schüler ein besonderes Anliegen ist, hat den ursprünglichen Grundgedanken des Girls`days mit einem Aktionstag bereits zwei Tage vor dem eigentlichen Zukunftstag aufleben lassen: Der gesamte Jahrgang 8 musste einen Stationenparcours durchlaufen, bei dem die Schülerinnen und Schüler vermeintlich männliche Aufgaben lösen mussten. Es gab zum einen Stationen aus den Themenbereichen Handwerk, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wie baue ich aus einer Batterie, Schraube, Magnet und Kabel einen Motor? Warum schwimmt eine Dose Cola light und warum geht eine Dose Cola mit Zucker unter? Am Ende mussten die Jugendlichen ihre eigenen Stärken reflektieren und beurteilen.

Fabian Smarz, Junglehrer der Stadtteilschule Wilhelmsburg und Initiator des Aktionstages, empfindet die derzeitige Praxis des Zukunftstages in vielen Schulen nicht ausreichend: „Es fehlt eine vernünftige Vor- und Nachbereitung, und vom Ziel, junge Menschen für einen Beruf jenseits traditioneller Rollenvorstellungen zu begeistern, haben wir uns entfernt. Mit diesem Mitmachparcours haben wir es heute geschafft, insbesondere bei den Mädchen Faszination für Technik zu entwickeln.“

 

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Babymassage-Kurs im Eltern-Kind-Zentrum auf der Veddel

PM. Babymassage tut Ihnen und Ihrem Baby gut. Mit Massage fühlt sich Ihr Baby wohl und es kommt zur Stärkung von Muskeln, Kreislauf, Abwehrkräften und des gesamten Organismus‘. Der Kurs ist offen, unverbindlich und kostenlos!
Wir freuen uns auf Sie und Ihr Baby!

Babymassage: Immer montags von 10 - 11 Uhr,
Birte Schmid und Sevin Yilmaz, Uffelnsweg 1, 20539 Hamburg , Tel.: 040/78 56 24
Sie erreichen uns mit den Buslinien 154 u. 34, S-Bahnlinien 31 u. 3


 

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Selbstbeschränkung?

Sigrun

sic. Am 3. Mai war wieder „Welttag der Pressefreiheit“. 1993 ist dieser Tag von der UNESCO ins Leben gerufen worden. Er soll der „Förderung einer unabhängigen und pluralistischen Presse“ dienen und an die „Verletzung von Informations- und Freiheitsrechten in vielen Staaten der Welt“ erinnern, so die UNESCO.
Je nachdem, wie die Welt-Presse-Lage gerade so ist, wird dieser Tag in Medien, Politik und Gesellschaft mal mehr, mal weniger laut begangen. Vor einigen Jahren, als in Russland JournalistInnen auf offener Straße verprügelt, niedergestochen und erschossen wurden, war der Tag sehr präsent. Jetzt ist er es wieder. Zum einen angesichts der Situation in der Türkei, wo JournalistInnen entrechtet und eingesperrt, ihre Medien verboten und zensiert werden. Zum anderen angesichts der - größtenteils von rechtsaußen, aber beileibe nicht nur von dort angezettelten - Lügenpresse-Debatte und einer allgemein in Mode gekommenen Presse- und JournalistInnenverachtung hierzulande. Hinzu kommt der unsägliche, von Wissen und Begreifen gänzlich befreite Umgang Donald Trumps mit der Presse in den USA.
Alles Gründe, diesen Tag tatsächlich hochzuhalten und mit ihm an die „Verletzung von Informations- und Freiheitsrechten in vielen Staaten der Welt“ zu erinnern und zu Solidarität und praktischer Hilfe für die verfolgten JournalistInnen weltweit aufzurufen. Und auch sich selbst durchaus mal wieder bewusst zu machen, welches hohe Gut wir mit dem verbrieften Recht auf Presse- und Meinungsfreiheit besitzen. Etwas, was es nicht nur aktiv zu nutzen, sondern auch aktiv zu schützen, zu fördern und zu erringen gilt.

Ärgerlich ist, dass unsere eigenen, subtileren Probleme der Presse(un)freiheit am „Welttag“ nicht auf den Tisch kommen: die zunehmende Verwischung der Grenze zwischen echter journalistischer Berichterstattung und PR sowie die Konzentration von Macht und Einfluss in wenigen großen Medienkonzernen. Ähnlich wie in der Politik auf die Gesetzgebung, nehmen bestimmte Lobbys im Pressebereich immer mehr Einfluss auf Themensetzung und Berichterstattung. Die Bündelung in großen Medienkonzernen schränkt die Vielfalt und Ausdifferenzierung unserer Zeitungslandschaft ein.
Beides verhindert die freie Meinungsbildung der Lesenden. In einer solchen Presse wird immer weniger kritisch reflektiert. Langwierige Hintergrundrecherchen für aufklärerische Artikel sind kaum noch möglich. Das alles kommt einer selbst auferlegten Einschränkung der Freiheiten, die Presse eigentlich hätte, gleich.

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Stadtteilpreis für „Die Insel liest“
Das Forum Bildung Wilhelmsburg (FBW) freut sich über eine verdiente Auszeichnung

Die Insel liest


PM/hk. Das langjährige Projekt „Die Insel liest“ erhielt einen der diesjährigen Stadtteilpreise der MOPO und der PSD-Bank Nord. Den Stadtteilpreis in Höhe von insgesamt 100.000 Euro gibt es seit neun Jahren. Mit ihm sollen gemeinnützige Initiativen und Einrichtungen unterstützt werden.
In diesem Jahr wurden von 130 Bewerbern 22 Preisträger ausgewählt. Darunter auch drei Einrichtungen von den Elbinseln; die Poliklinik Veddel, die Grundschule Kirchdorf und das Forum Bildung Wilhelmsburg. „Wir freuen uns sehr über den Stadtteilpreis,“ sagt Wilhelm Kelber-Bretz vom FBW, „denn er würdigt nicht nur das neue, konkrete Leseprojekt für die 5. Klassen, sondern auch die langjährige, engagierte Arbeit des FBW, vor allem der vielen KollegInnen in den letzten 15 Jahren im Rahmen der Lesewochen. Mit dem Preisgeld in Höhe von 7000 Euro werden wir Bücherkisten für alle fünften Klassen im Stadtteil anschaffen.“
Der WIR gratuliert.

 

 

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G20 in Hamburg – worum geht es eigentlich?

Der G20-Gipfel in Hamburg wird mit Spannung, aber auch mit Sorge erwartet: Wird er dem offiziellen Motto gerecht, im Interesse der Menschen „die vernetzte Welt gemeinsam (zu) gestalten“?
Oder wird er weiter den Eigeninteressen mächtiger internationaler Akteure den Weg ebnen? Wir bieten Hintergrundinformationen:
Wie ist die G20 entstanden?
Wie sind die Teilnehmer legitimiert?
Was wird auf dem Treffen entschieden?
Referent: Helmut Janßen-Orth (AK „Wirtschaft neu denken“, UmweltHaus am Schüberg).

Montag, 29. Mai, 19 Uhr,
Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg.
Eintritt frei.
Info: Zukunftsrat Hamburg, Tel. 040/39 10 97 31


 

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Angebote im „westend“

Migrantenmedizin

Hier können sich Migrant(inn)en ohne Krankenversicherung und ohne geregelten Aufenthaltsstatus kostenlos beraten und behandeln lassen.
Allgemeine Sprechstunde: Dienstag, 9 bis 13 Uhr
• Sprechstunde für Kinder: Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat, 16 bis 18 Uhr
• Sprechstunde für Frauen: Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat, 9 bis 13 Uhr

Kommen Sie gern in unsere Sprechstunden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Repair-Café
In entspannter Atmosphäre, bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, reparieren wir mit Euch gemeinsam Euer kaputtes Elektrokleingerät oder Fahrrad.
• Jeden letzten Freitag im Monat von 16 bis 19 Uhr geöffnet

Mieterberatung
Montag von 9 bis 10 Uhr und Donnerstag von 16 bis 17 Uhr

Sozialberatung
Das Angebot des Kirchenkreises Hamburg-Ost bietet Beratung zu allen Fragen und Problemen rund um ALG I + II, Schulden und Wohnung.
• Offene Sprechstunde: Jeden Donnerstag von 10 bis 11 Uhr

westend, Vogelhüttendeich 17, Tel. 040 75 66 64 01




 

 

 

 

 

 

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