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Künstler und Bürgerinitiative
gründen den „Verein Künstlerhaus
Georgswerder e.V.“ |
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Sprung über die Elbe in
beide Richtungen
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Vernissage im Tunnel |
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Kunst Werk Wilhelmsburg
e.V. |
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Herbst im Norden |
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Ein kleiner Rückblick auf Kunst von großen und von
kleinen Leuten |
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Schulgebäude Rahmwerder Straße:
Künstler und Bürgerinitiative
gründen den „Verein Künstlerhaus
Georgswerder e.V.“
PM. Kreatives, beharrliches und konstruktives
Bürgerengagement lohnt sich
doch: Nach dem Schulstandort haben die
engagierten Bürger, allen voran der
Arbeitskreis Georgswerder, nun auch den
historischen Schulaltbau von 1902/1903
vor dem Abbruch gerettet.

Das historische, über 100 Jahre
alte Schulgebäude an der Rahmwerder
Straße
Foto. Verein Künstlerhaus
Unterstützung kam vom Verein Zukunft
Elbinsel, von den Bezirkspolitikern, dem
Denkmalschutzamt und sogar von
Hamburgs Ehrenbürger Helmut Schmidt.
Gegenwärtig läuft das Verfahren, das vom
Abriss bedrohte Gebäude unter Denkmalschutz
zu stellen.
Das in einer „Arbeitsgruppe Bildungshaus
Rahmwerder“ erarbeitete Nutzungskonzept
sieht ab 2013 ein komplettes Künstlerhaus
vor. Da für die nächsten 2 ½ bis 3 Jahre
noch Räumlichkeiten für schulische Zwecke benötigt werden, wird für diese
Zeit vorerst nur die erste Etage als Atelierbereich für Künstler freigegeben.
Der Arbeitskreis Georgswerder hat bei der Künstlerwahl ein Auswahlkriterium
gesetzt: Die Ateliernutzer sollen bereit sein, sich auch für die Schule und den
Stadtteil mit verschiedenen Angeboten zu engagieren.
Am 23. 6. 2010 hat sich nun der Verein „Künstlerhaus Georgswerder e.V.“
gegründet. In den Vorstand wurden die drei Künstler Michael Eicks (Fotograf),
Gerhard Wollin (Fotograf) und Katrin Graalmann (Druckgrafikerin) gewählt.
Nach der Eintragung ins Vereinsregister wird die Gemeinnützigkeit beantragt
werden.
Bereits am 1. September beziehen die Künstler die 1. Etage. Eine Feier gemeinsam
mit der Schule ist in Planung – das Highlight wäre es, wenn bis dahin
das Gebäude bereits unter Denkmalschutz stehen würde!
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Sprung über die Elbe in
beide Richtungen
PM. Gleich zwei Ausstellungen
präsentiert die IBA im Kunstverein
auf der Nordseite der Norderelbe. Die
IBA WERKSCHAU und die Ausstellung
CIDADE PARA TODOS laden dazu
ein, mehr über die vielfältigen Vorhaben
der IBA Hamburg zu erfahren
und zugleich die 2009 in Brasilien
gezeigten, vorbildhaften Projekte aus
ganz Deutschland kennen zu lernen.
Die IBA WERKSCHAU stellt die Ergebnisse
der bisherigen Wettbewerbe,
Gutachterverfahren und
Workshops sowie ausgewählte IBAProjekte
vor. Gerade die Vielfalt der
über 20 bisher durchgeführten IBAWettbewerbe
wird anhand der einzelnen
Pläne sehr anschaulich. 17
Modelle vermitteln auf ihre ganz
eigene Art das Besondere der
Projekte. Und mit einem „virtuellen
Fernglas“ kann man schon im Kunstverein
einen Blick Richtung Süden auf
die Elbinseln (also uns) und die IBAProjektorte
werfen, sozusagen als
Anlauf für den Sprung über die Elbe“.
Der deutsche Beitrag CIDADE PARA
TODOS. City for All - Ways to Vision,
mit dem sich Deutschland an der 8.
Internationalen Architekturbienale
São Paulo 2009 beteiligte, wurde von
der IBA Hamburg GmbH als
Generalkommissarin kuratiert und ist
nun auch für die deutsche Öffentlichkeit
zu besuchen.
Im Gegenzug ist der Kunstverein
Hamburg nach Wilhelmsburg auf die
Schute hinter der Honigfabrik gesprungen.
Im Rahmen des Labors für
Kunst und Stadtentwicklung untersucht
er mit „Sidewalk Deli“ noch bis
zum 11. Juli auf künstlerisch-diskursive
Weise den öffentlichen Raum
und thematisiert die Frage nach den
Entstehungs– und Wirkungsweisen
vo n Öffentlichkeit.
Ausstellungsorte:
Der Kunstverein, seit 1817,
Klosterwall 23, 20095 Hamburg,
Öffnungszeiten bis 23. 9. 10,
Di - So 12 - 18 h.
Eintritt frei.
Schute von Maknete e. V. (Am
Veringkanal hinter der Honigfabrik),
Industriestr. 125, 21107 Hamburg,
Termine und Zeiten im Überblick
unter www.Kunstverein.de.
Die Veranstaltungen sind kostenlos.
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Vernissage im Tunnel
PM. Am 9. September wird Bezirksamtsleiter
Markus Schreiber eine in
Hamburg einzigartige Kunstausstellung
eröffnen: Nach eineinhalbjähriger Arbeit
präsentieren Arbeitslose ihre
Kunstwerke im Veddeler Fußgängertunnel
zwischen S-Bahnhof und Hafen. 32
Wandbilder sind entstanden, jeweils
1,25 x 1,80 m groß. Das Leitmotiv lautet
„Natur und Hafen“, doch die Bilder haben ganz unterschiedliche, eigene,
auch gegensätzliche Themen. Da ist ein Stück Natur im Einklang mit der Arbeitswelt
der Hafenlandschaft zu sehen, gleich daneben der Blick auf die Ödnis
einer industrialisierten, naturfeindlichen Wüste. Es wird gezeigt, wie sich der
heimische Löwenzahn einen Weg durch dreckige Pflastersteine bahnt, an anderer
Stelle spiegelt sich der mit dem Hafen und der Veddel eng verknüpfte
Migrationsaspekt durch exotische Pflanzen wieder, die nach langer Reise auf
einem Überseefrachter im Hamburger Hafen sesshaft geworden sind.
Die Künstler sind Teilnehmer des Projektes Walldesign. Dabei handelt es sich
um eine Maßnahme, die seit 5 Jahren erfolgreich mit arbeitslosen Jugendlichen
und Erwachsenen im kreativen Bereich arbeitet. Unter dem Motto
„Hamburgs Wände bunter machen“ werden sie motiviert und qualifiziert, den
öffentlichen Raum zu gestalten und zu verschönern. Das Projekt ist eine Arbeitsgelegenheit
der KOM Gesellschaft für berufliche Kompetenz mbH. Neben
der engen Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Mitte konnten viele Kooperationspartner
und Sponsoren gewonnen werden: Hamburger Verkehrsverbund,
Hamburger Port Authority, Hafenmuseum Hamburg, Museum der Arbeit, Botanischer
Verein Hamburg, Hauptzollamt Hamburg-Hafen, Maritime Circle Line,
EinzA Farben und Jugend in Arbeit.
Die Bildergalerie ist als Dauerausstellung konzipiert und gewinnt im Hinblick
auf die igs 2013 auf der Veddel eine ganz besondere Bedeutung, und zwar
nicht nur als Highlight für den Stadtteil. Den Projektteilnehmern selbst wird ins
Bewusstsein gerufen, das eigene Kunstwerk einer erwarteten Anzahl von 2,5
Millionen Besuchern präsentieren zu können. Diese Erfolgserlebnisse schaffen
zusätzlich zur im Projekt erworbenen farb-handwerklichen Qualifizierung neues
Selbstbewusstsein.
Die Eröffnung der Wandbildgalerie findet am Nordausgang statt und beginnt
am Do., 9. September, um 17 Uhr.
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Informationstreffen des
Kunst Werk Wilhelmsburg
e.V.
PM. Seit etwa einem Jahr gibt es
das “Kunst Werk Wilhelmsburg” als
Arbeitskreis von Beschäftigten der
Arbeitsloseninitiative Wilhelmsburg,
der Stiftung Berufliche Bildung und
des Lotsen in Wilhelmsburg. Hervorgegangen
ist es aus einem Workshop
der IBA zum Thema “Kunst schafft
Arbeit “ im Juni 2009.
Durch kreative Beschäftigung sollen
Menschen, die seit längerem arbeitslos
sind, motiviert und in ihrem
Selbstvertrauen gestärkt werden.
Mit dieser Zielsetzung hat sich in
der Arbeitsloseninitiative Wilhelmsburg
eine “Malgruppe” gebildet, die
unter Anleitung einer Kunstpädagogin
Bilder und Ornamente malt. Und in
der Metallwerkstatt der Stiftung berufliche
Bildung (SBB) werden aus
Fahrradschrott interessante Skulpturen
gefertigt. Außerdem hat sich
auch eine Gruppe von Betreuten des
Lotsen angeschlossen: Als “Geschmackskunst”
wird hier Marmelade
gekocht und auf dem Wochenmarkt
in Wilhelmsburg angeboten.
Während sich bisher das Angebot
kreativer Beschäftigung fast ausschließlich
an Beschäftigte der beiden
Träger AIW und SBB und die Betreuten
des Lotsen richteten, sollen sich
jetzt die Kunstgruppen allen in Wilhelmsburg
öffnen, die es als Arbeitslose
oder aus anderen Gründen
schwer haben, in unserer Gesellschaft
Anerkennung zu finden.
Künstlerische Kenntnisse oder Fähigkeiten
werden nicht vorausgesetzt.
Willkommen ist jeder, der in
Gemeinschaft mit anderen seine eigene
Kreativität im Umgang mit Farben
und Material entdecken will. Jeder
Mensch ist kreativ !
Interessierte sind zu einem offenen
Informationstreffen eingeladen, auf
dem die Angebote vorgestellt werden
sollen.
Wann? Mi, 25.8., 15.30 h
Wo? Elbinseltreff, Fährstraße 51 a
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„Wenn de Blädder sick bruun farvt …“
Herbst im Norden
Plattdeutsche und hochdeutsche Gedichte, Liedtexte und
Kurzgeschichten zur schönsten Jahreszeit wischen den Meeren.
PM. „Spätsommer und Herbst, das ist eine wunderbare Zeit. Die Farben und
Gerüche und die kleinen Altweiberschleier in der Luft - ich mag das sehr“, sagt
unsere freie Museumsmitarbeiterin Sigrun Clausen. Ebenso mag sie „Gedichte
und kurze Texte, wie sie mit wenigen Worten sinnliche Eindrücke und Emotionen
entstehen lassen“. Deshalb freut sie sich nun besonders darauf, am Sonntag,
19. September, ihre Leidenschaft für Lyrik und den Herbst in einer Lesung
mit Zuhörerinnen und Zuhörern im Museum teilen zu können.
Tatsächlich haben viele Autorinnen und Autoren, insbesondere die lyrisch
Veranlagten, im Herbst Inspiration gefunden. Gerade für die norddeutsche
Dichtung, die gern zwischen Melancholie, Naturerlebnis und echter ländlicher
Dramatik spielt, ist der Herbst eine fruchtbare Jahreszeit. Neben bekannten
Texten von Autoren wie Theodor Storm oder Hermann Löns gibt es auch
manch unbekannten Schatz in platt- und hochdeutscher Sprache zu heben.
„Ich freue mich auf einen gemütlichen Nachmittag. Ich stelle mir vor, dass
wir im Angesicht der ersten Herbsttage zusammenrücken und uns an schönen
Worten wärmen, ganz in Ruhe und hemmungslos melancholisch“, so Vorleserin
Sigrun Clausen. Vielleicht ein bisschen so, wie wir uns gern die ländliche
Familie vor 200 Jahren am Ofen in unserer Bauernstube vorstellen - Kaffeeduft,
jemand liest Erbauliches vor, man plaudert und stimmt das eine oder
andere Lied an … Gern können zur Lesung eigene herbstliche Gedicht- und
Liedfunde mitgebracht werden!
Wann? Sonntag, 19. September, 17.30 h
Wo? Museum Elbinsel Wilhelmsburg,
Kirchdorfer Straße 163
Eintritt: 5 EUR
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DOCKVILLE:
Ein kleiner Rückblick auf Kunst von großen und von
kleinen Leuten

at. Die Kunst-Aktivitäten -
oben eine der Installationen
- und LÜTTVILLE sind fester
Bestandteil des Gesamtfestivals,
das am Wochenende
13. bis 15. August seinen Höhepunkt findet.

Über 100 Kinder aus Wilhelmsburg, aber auch aus
Stadtteilen nördlich der Elbe haben wieder an den 13
Workshops teilgenommen, die im Rahmen von LÜTTVILLE
angeboten wurden. Dabei ist durchaus erwünscht,
dass die Kinder auch jeweils in andere
Workshops,
für die sie
sich eigentlich
nicht angemeldet
haben,
reingucken. Sie können alles
ausprobieren. Dieses kostenlose Angebot
ist nur möglich dank mehrerer
Sponsoren und Kooperationspartner.
Bei dem Abschlussfest am 7. August
zeigten die Kinder, was sie in der
Woche gelernt hatten.

Fotos: WIR
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