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Wann... in Wilhelmsburg ?
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Kultur
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Museum Elbinsel
Wilhelmsburg: Das Veranstaltungsprogramm
2012 im
Überblick |
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Neue Öffnungszeiten
in den
Bücherhallen |
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Kulturausschuss tagt
im Museum Elbinsel
Wilhelmsburg |
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VorleserInnen
gesucht! |
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6. MS DOCKVILLE:
Jetzt für Teilnahme
am Kunstcamp
bewerben! |
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Langjährige Entwicklungsprozesse contra
Stadtteilentwicklung im Zeitraffer |
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Wilhelmsburger Fotokalender 2012 ist da! |
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Museum Elbinsel
Wilhelmsburg:
Das Veranstaltungsprogramm
2012 im
Überblick
Claus-Peter Rathjen/Museum. Ein erfolgreiches
Kulturjahr geht für uns zu Ende.
Mit dem anspruchsvollen Programm konnte
eine Sitzplatzauslastung von rund 87 %
bei 12 hauseigenen Veranstaltungen erreicht
werden. Die Veranstaltungsreihe
„Kultur im Museum – Kultur am 3. Sonntag“
zieht immer mehr Menschen auch aus
anderen Hamburger Stadtteilen und dem
Umland an. Mit dieser Reihe entwickelt sich
das Museum allmählich neben der eigentlichen
Museumsarbeit zu einer erfolgreichen
Wilhelmsburger Kleinkunstbühne mit anspruchsvollem
Programm.
Auch das neue, nun vorliegende Programm
für „Kultur im Museum – Kultur am 3. Sonntag“ verspricht so einige Höhepunkte. Mit
einer „Party im Trockendock“ mit Sylvia Anders
und Hannes Ohde beginnt die Reihe
und endet im Dezember mit einer Lesung
des Schriftstellers Peter Schütt mit einem
Weihnachtsspiel nach dem Koran „… und
Jesus ist sein Prophet“.
Mit „TiM – Theater im Museum“ mit dem
Schauspieler Harald Burmeister in Handkes
Einpersonenstück „Wunschloses Unglück“
geht es über zu „Lieder von der Waterkant“
mit den Engelsaal-Schauspielern und
-Sängern Sabine Nolde und Friedhelm Brill,
Lieblinge nicht nur des Museumspublikums.
In einer Szenischen Lesung bietet die
Schauspielerin Iris Bebensee ein „Ein-Frauen-Zimmer-Hör-Spiel“. Sabine Maria Reiß
und Krysztof Gediga präsentieren jiddische
Lieder, märchenhafte Gedichte und Geschichten.
Reinhard Freudenberg und Joachim
Frank lesen aus eigenen Büchern,
Claus-Peter Rathjen aus dem Jugend- und
Erwachsenenbuch „Jan, mein Freund“.
Mit dem Wilhelmsburger Künstler Raimund
Samson lernen wir auch „Dr. Buhmanns Erzählungen“
kennen. Charlotte Böhm wird
uns Hamburg aus poetischer Sicht näher
bringen. Mit Ada Verena Gass kann man
sich auf die „Wiehnachtstied an´n Elvdiek“
einstimmen.
Die beliebten Märkte wie „Antikmarkt, Ostermarkt
und Adventsmarkt“ locken sicher
auch 2012 wieder viele Besucher an. Auch
hier gilt, wie bei allen Museumsveranstaltungen:
Die Mischung macht das Pikante!
Margret Köhler zeigt und liest in ihrer
Kunstausstellung zum Thema „Was ist Heimat?
– Eine Suche in Texten und Bildern“.
Der auf Neuhof geborene Jürgen Schwitzkowski
zeigt in einer Fotoausstellung künstlerisch
bearbeitete Fotos zu „Neuhof“.
Abermals beteiligt sich das Museum an der
„Langen Nacht der Museen in Hamburg“. Diesmal unter dem Motto „Künstler aus
Wilhelmsburg – früher und heute“.
Für die ganze Elbinsel wird wohl das bedeutendste
Ereignis 2012 das „Gedenken
an die Sturmflut 1962“ sein. Auch das Museum
würdigt den Gedenktag in Kooperation
mit anderen Institutionen am 18. Februar
mit einer Kunst- und Fotoausstellung
sowie einer Lesung.
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Neue Öffnungszeiten
in den
Bücherhallen
Bücherhalle Kirchdorf,
Wilhelm-Strauß-Weg 2:
Montag, Dienstag, Donnerstag,
Freitag: 11-13 h & 14-18 h.
Bücherhalle Wilhelmsburg,
Vogelhüttendeich
45:
Montag, Donnerstag, Freitag:
11-13 h & 14-18 h
Dienstag: 14-18 h
Sonnabend: 10 bis 13 Uhr
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Kulturausschuss tagt
im Museum Elbinsel
Wilhelmsburg
at. Der Kulturausschuss ist ein Fachausschuss
der Bezirksversammlung HH-Mitte.
Für alle seine Mitglieder ist es wichtig, in
den Stadtteilen des Bezirks präsent zu sein.
Aus diesem Grund finden die Sitzungen fast
ausschließlich in Einrichtungen der Stadtteile
statt, wie z.B. im Opernloft in der Innenstadt,
im Kulturpalast im Wasserwerk in
Billstedt, in der Töpferstiftung in der Neustadt
u.a.
„Ich freue mich ganz besonders, dass wir
im Februar südlich der Elbe, nämlich im
Wilhelmsburger Museum, tagen können,“
so die Ausschuss-Vorsitzende Jutta Kodrzynski.
Die Sitzungen sind öffentlich und vor Eintritt
in die Tagesordnung findet eine öffentliche
Fragestunde (30 Minuten) statt. Hier
haben BesucherInnen die Möglichkeit, Fragen
an die Ausschussmitglieder zu stellen.
„Wir freuen uns immer, wenn BesucherInnen
diese Möglichkeit wahrnehmen“ so die
Ausschuss-Vorsitzende, „deshalb tagen wir
schließlich in öffentlichen Einrichtungen in
den Stadtteilen“.
Wann? Montag, 6.2., 18 h
Wo? Museum Elbinsel Wilhelmsburg,
Kirchdorf Str. 163
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VorleserInnen
gesucht!
Sie mögen Kinder? Und
Bücher? Dann sind Sie bei
LeseZeit genau richtig!

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Vorleser Harald Stein in der Kita Galgenbrack in Kirchdorf-Süd. Auch Liedersingen, Malen und Spielen gehören zum
Vorleseprogramm.
Foto: I. Ohlhaber |
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Ingrid Ohlhaber. Wir, in diesem Fall die
LeseZeit der BürgerStiftung Hamburg, lesen
vor, zur Zeit in vier Kindertagesstätten
in Wilhelmsburg. Die Vorleserinnen und
Vorleser kommen regelmäßig einmal pro
Woche zum Vorlesen, das begleitet wird
durch Erzählungen, Malen, Singen oder
kleine Spiele. So soll die Phantasie und Kreativität
der Kinder angeregt, ihre Konzentrationsfähigkeit
gestärkt und Lust am Lesen
vermittelt werden.
Wir arbeiten im Team von 4-6 Personen und
sind immer zu zweit vor Ort. Alle Vorleserinnen
und Vorleser arbeiten ehrenamtlich.
Es zählt das persönliche Engagement von
Menschen, die selber gern lesen und diese
Lesefreude an Kinder weitergeben wollen.
Bei der LeseZeit stehen Kinder im Mittelpunkt,
die in ihrem bisherigen Lebensumfeld wenig Berührung
mit Büchern hatten und
Spaß am Lesen bisher
nicht erfahren konnten.
Da wir laufend Anfragen
nach weiteren Vorleserinnen
und Vorlesern
erhalten, suchen
wir dringend Menschen,
die Zeit und Lust haben
4-6 jährigen Kindern
Freude an Büchern und
am (Vor-)Lesen zu vermitteln.
Wer sich dafür
interessiert, wird in einem
Seminar auf seine
Aufgaben vorbereitet und von erfahrenen
Teamberatern begleitet.
Wir freuen uns über neue Mitstreiterinnen
und Mitstreiter. Bitte melden
Sie sich bei
Frau Knäpple,
Tel. 040-87 88 96 96-4, knaepple@
buergerstiftung-hamburg.de
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6. MS DOCKVILLE:
Jetzt für Teilnahme
am Kunstcamp
bewerben!
at. KünstlerInnen aller Disziplinen, aufgepasst:
Zur Zeit läuft die Ausschreibung für
Kunstcamp-Beiträge unter dem Titel „Entweder.
Oder.“ Bis zum 7. Februar muss die
Bewerbung beim Veranstalter vorliegen.
Wie in den letzten Jahren wird auch Dockville
2012 aus vier Bauteilen bestehen, beginnend
mit dem Kunstcamp Mitte Juli, in
dem sich alles um Konzeption und Produktion
der Kunstwerke dreht. Ende Juli/Anfang
August gibt es dann eine „Open Air Ausstellung“, begleitet von Symposien, Konzerten
und Performances.
Ab 23. Juli findet LÜTTVILLE statt. Höhepunkt
und Abschluss ist das 3-tägige Musikfestival
vom 10. bis 12.8.
Kompetente Kräfte werden den KünstlerInnen
bei technischen Fragen zur Seite
stehen, auch wenn jede/r Künstler/in für
Installation und Präsentation selbst verantwortlich
ist. Außerdem erhält jede/r Aussteller/
in eine Aufwandsentschädigung von
350 Euro. Für Unterkunft und Verpflegung
wird gesorgt.
Als Gegenleistung werden Bereitschaft zu
einem aktiven Zusammenleben aller Beteiligten,
Interaktion mit dem Publikum an
den öffentlichen Tagen des Kunstcamps
und Teilnahme an Workshops erwartet.
Und vielleicht sogar das Angebot eines
Workshops für die LÜTTVILLE-Kinder.
Infos: www.msdockville.de/kunst
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Langjährige Entwicklungsprozesse contra
Stadtteilentwicklung im Zeitraffer
Das Bürgerhaus stellt seine Kooperation mit der IBA ein.
Kulturkonzepte sind unvereinbar
sic. Der Eklat war perfekt. Bei der Abschlussveranstaltung
des IBA-Labors „Kunst
in der Stadt“ Mitte November hielt Gastgeberin
Bettina Kiehn vom Bürgerhaus eine
programmatische Rede, in der sie darlegte,
dass das hauseigene Verständnis von
Kulturarbeit unvereinbar mit der Motivation
der IBA-Kulturabteilung sei und das Bürgerhaus
daher zukünftig keine Kooperationen
mit der IBA mehr eingehen werde. Sodann
weigerte sich die Chefin des Bürgerhauses,
den ihr zugedachten Platz auf dem Podium
einzunehmen.
In ihrer Rede sagte Bettina Kiehn: „Wir waren
uns von Anfang an sehr bewusst darüber,
dass unsere Sicht quer steht sowohl zu
der der Kunstproduzierenden, deren Fokus
immer auch (...) Exklusivität ist, als auch zu
der der IBA, deren Fokus immer auch eine
Immobilien-Verwertungslogik beinhaltet“.
Dennoch war das Team des Bürgerhauses
vor nunmehr fünf Jahren klar von „positiven
Impulsen, die die IBA setzen würde,“
ausgegangen und hatte seine Aufgabe darin
gesehen, diese „zu verstetigen und für
die nächste Dekade weiter zu entwickeln“.
Auslöser für den spektakulären Rückzug ist
nun der Umgang der IBA mit dem von ihr
selbst initiierten „Bündnis für die Kunst“. In
diesem Bündnis hatten verschiedenste Institutionen
mit viel Zeit und Mühe neben ihrer
Alltagsarbeit ein Konzept erarbeitet, wie
Bildende Kunst in Wilhelmsburg über 2013
hinaus lokal verankert und weiterentwickelt
werden könnte. „Wir hatten das Gefühl,
tatsächlich ein Projekt gefunden zu haben,
das es vermag, die Widersprüche zwischen
Kunst, Eventmarketing und gemeinwesenorientierter
Kulturarbeit in konstruktive
Vielfalt zu wandeln“, so Kiehn in ihrer Rede.
Doch dann blies die IBA die geplante Triennale,
die 2014 begonnen hätte, kurzfristig
ab. Sie plant nun doch eine Reihe von
Kunst-Events direkt im Jahr 2013.

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Bürgerhaus: Kulturelle Bildung für ALLE.
Foto: K. Scheer
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„Mit unseren Werten und Anforderungen
an Stadtteil- und Gemeinwesenentwicklung
hat das (...) wirklich gar nichts zu tun“, stellte
Kiehn klar. Im Bürgerhaus wird kulturelles
Erleben als ein Akt der gesellschaftlichen
Teilhabe angesehen. Auch Projekte
der Bildenden Kunst sollen stets inklusiv
sein, das heißt, schon bei der Ideenfindung und Entstehung sollen so viele verschiedene
Menschen wie möglich mitmachen. Kulturelle
Bildung soll der Auseinandersetzung
des Menschen mit seiner Umwelt dienen
und interkulturell angelegt sein. „Das, was
wir hier mit der interkulturellen Öffnung
des Büwi begonnen haben, ist ein Prozess,
der Zeit braucht. Wir alle lernen dabei ständig. Wir sind damals ohne Lösungen in der
Tasche losgegangen. Langsam funktioniert
es jetzt, unser ‚kulturelles Community-Building‘
“, erzählt Kiehn im Gespräch. Zeit, Geduld,
langfristiges Denken - auch das sind
wesentliche Kennzeichen der Bürgerhaus-
Kultur.
Im Kontrast dazu muss bei der IBA alles im
Zeitraffer gehen. Langfristige Entwicklungen
zu initiieren ist nicht das Ziel. Aus Sicht
des Bürgerhauses benutzt die IBA Kunst
schlicht als Marketing-Instrument. Sie soll
den Stadtentwicklungsmaßnahmen dienlich
sein und die Bautätigkeit im Rahmen des
„Sprungs über die Elbe“ bebildern. „Letztlich
betrachten Sie Kunst doch als Inszenierungsgimmik“,
so sprach Bettina Kiehn Uli
Hellweg direkt an.
Das Bürgerhaus-Team kritisiert vorrangig
gar nicht die Tatsache, dass die IBA in ihrer
Kulturarbeit einen gänzlich anderen Ansatz
hat. Was als unredlich und negativ empfunden
wird, ist, dass die IBA diesen Ansatz
verschleiert. Das, was dem Bürgerhaus
echter Inhalt und echtes Anliegen ist, hängt
sie als Label in Form von sinnentleerten
Schlagworten wie „Interkulturalität“, „Beteiligung“,
„Gemeinwesen“ an ihre Kunstprojekte.
„Die IBA überhöht alles, was sie
tut“, meint Kiehn, „auf den Podien und in
den Laboren werden von denen sehr kluge,
richtig gute Sachen gesagt, aber nichts
davon wird umgesetzt.“ So postuliere die
IBA, einen Austausch von internationalen,
nationalen und vor Ort ansässigen Künstlern
zu ermöglichen. „Mit dem Know-How
der Träger vor Ort und unter ihrem Dach
könnte der Rahmen für die Entwicklung gemeinsamer
Projekte der Künstler geschaffen
werden“, sagt Kiehn. Doch so einen
langfristigen Prozess fördert die IBA nicht.
So bleibt alles beim Alten: Die Künstler von
außerhalb zeigen einmal exklusiv ihre Werke
und sind dann wieder verschwunden.
Solche Kunstaktionen locken Besucher an,
durchaus - aber mit Austausch und gemeinsamem
Kunstschaffen haben derartige
Events nichts zu tun.
Ein weiterer Kritikpunkt des Bürgerhaus-Teams ist der Umgang der IBA mit dem
Thema „Beteiligung“. „Für uns ist das ein
zentraler Wert - nämlich gesellschaftliche
Teilhabe durch das Einbinden möglichst
Vieler in kulturelle Prozesse zu ermöglichen“,
erläutert Bettina Kiehn. Das Bürgerhaus
sieht seine Aufgabe darin, mit den
Bürgern Wege der konstruktiven Auseinandersetzung
mit den Veränderungen ihres Lebensumfelds zu finden. „Beteiligung, das
heißt für uns: Das Maximum für die Menschen,
die hier leben, rausholen.“ Zunächst
gingen die Mitarbeiter des Bürgerhauses
davon aus, die IBA strebe mit ihren zahlreichen
Beteiligungsmodellen Ähnliches an
- doch mittlerweile ist auch „Beteiligung“
für sie nur eine weitere hohle IBA-Phrase.
„Zum Beispiel das IBA/igs-Beteiligungsgremium“
- dessen Sprecherin Bettina Kiehn
ist und auch bleibt - „dort holt die IBA sich
zu ausgewählten Themen ein Meinungsbild
von ausgewählten Bürgern ab, mehr nicht.“
Fünf Jahre hat es gebraucht, bis im Bürgerhaus
die bittere Erkenntnis gereift war: „Es
geht der IBA in Bezug auf ihre kulturelle Arbeit
nicht um die Menschen, die hier leben.“
Bettina Kiehn bringt die Position des Bürgerhauses
auf den Punkt: „Eine generelle
IBA-Verdammung wird man von uns trotz
allem nicht hören. Wir wollen einfach nur
unsere äußerst knappen Mittel so effizient
wie möglich für den Stadtteil einsetzen und
das geht ohne IBA-Kulturprojekte besser.
Gleichzeitig möchten wir nicht mehr, dass
die IBA-Kultur sich durch „Förderung“ mit
unseren Inhalten schmücken kann.“
Noch zwei Jahre lang wird
die IBA in Wilhelmsburg
präsent sein. Wie will das
Bürgerhaus zukünftig
damit umgehen?
sic. Wichtig bleibt für das Bürgerhaus die
konstruktive Auseinandersetzung mit den
durch die IBA im Stadtteil initiierten Entwicklungen.
Im Vordergrund steht dabei
die Wiederbesetzung der öffentlichen Räume
2013. „Durch die zahlreichen Baustellen
sind die Bewohner zur Zeit vielerorts ausgesperrt.
Das greift in das Alltagsleben der
Menschen ein“, so Bettina Kiehn, „da findet
eine Entfremdung statt.“ Wenn die Bauzäune
fallen, möchte das Bürgerhaus mit Projekten
und Aktionen dazu beitragen, dass
die Wilhelmsburger sich die Orte wieder
aneignen können. „Hinter den Bauzäunen
wird nichts mehr so sein wie vorher. Wir
fi nden es wichtig, dass die Menschen sich
mit diesen Plätzen wieder vertraut machen
können.“ Das Bürgerhaus möchte dann
alle, auch die bis dahin Zugezogenen, einladen,
den öffentlichen Raum neu in Besitz
zu nehmen.
„Es wird auch wichtig sein, die Bürgerbewegung
neu zu aktivieren, denn Wilhelmsburg
wird nicht mehr aus dem Fokus der Stadtentwicklung
rücken. Dafür möchten wir uns
als Koordinatoren anbieten“, so Kiehn.
Weiterhin wird das Bürgerhaus in einzelnen
Projekten der Bildungsoffensive (BOE)
mitarbeiten. Gerade hat das „Netzwerk für
Musik auf den Elbinseln“ für das Projekt
„InselRauschen“ 7.000 Euro aus dem Innovationsfördertopf
der BOE erhalten. Bei
„InselRauschen“ werden Jugendliche angeleitet,
selbstgestaltete Podcasts und Internetradio
zu produzieren und zu publizieren.
Gegründet werden soll eine eigenständige
Jugendredaktion für die Internetplattform
„Inselbeat“.
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Wilhelmsburger Fotokalender 2012 ist da!
Fotograf Heinz Wernicke gibt wieder seinen Kalender mit
Wilhelmsburger Ansichten heraus

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Die Alte Süderelbbrücke im Schnee. Ein Bild aus dem neuen Kalender von Heinz
Wernicke.
Foto: Wernicke |
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WIR. Wie in den vergangenen 15 Jahren hat der Kalender das Format 33 x 36 cm, mit
dreizehn echten Farbfoto-
grafien von 30 x 20 cm. Jedes Blatt ist von Heinz Wernicke
signiert. Der Kalender kostet 29 Euro. Er kann erworben werden in der Buchhandlung
Lüdemann sowie in der Apotheke im EKZ Wilhelmsburg.
Er kann auch direkt bei Heinz
Wernicke bestellt werden unter wilhelmsburg-fotos@hamburg.de
zum Seitenanfang

♫ HOFA-Highlights des Monats ♫
Museum Elbinsel
Wilhelmsburg:



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