16.Jahrgang,
Ausgabe 8
Aug. / Sep.
2010
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Zweimal Afrika im Bürgerhaus…
Herr Baumgarten sorgt sich um seine igs …
Unser Kampf mit Bill Gates


Zweimal Afrika im Bürgerhaus…

Musik und Tanz aus West-Afrika

Tanz aus West-Afrika

 

 

BAOBAB CULTURE TROUPE

Wann? Mo, 6. Sept., 11.30 h
Eintritt: 5 € (erm.: 2 €)

 

 


PM. 12 junge TänzerInnen und MusikerInnen präsentieren ein Programm mit traditionellen Tänzen aus Ghana und anderen westafrikanischen Ländern , dazu ihre Tanzdramen.

In Ghana ist das traditionelle Trommeln und Tanzen noch sehr verbreitet. Es gibt kaum eine Veranstaltung, auf der die Trommeln nicht geschlagen werden, und wenn der Chief in einem Dorf etwas mitteilen will, so nennt man das immer noch: beat the gong-gong.

Im April 2004 begann Moses Matthew Hooper, Trommel- und Tanzlehrer in einer Taubstummenschule, Kinder aller Altersstufen und verschiedenster Schulen zu trainieren. Jeden Mittwoch kommen über 100 Kinder zusammen.

Sind neue Kinder dabei, sitzen sie erst eine Weile scheu daneben, können dann aber problemlos einsteigen und mitmachen - sie haben die Tänze beim Zuschauen gelernt.
Erneut ist die Kinderkulturkarawane für 14 Tage zu Gast im Bürgerhaus Wilhelmsburg und bei der „Tor zur Welt Schule“. Vom 6. – 17. 9. geben sie Workshops und sind bei Gastfamilien untergebracht.


8. Afrikafestival-Hamburg - Teil 2

Afrika Festival

 

 

ALAFIA 2010
Wann? Sa/So, 11. + 12. Sept.

Das genaue Programm mit den Anfangszeiten gibt es im Internet unter
www.afrikafestival-hamburg.de
oder www.alafia.de

 

 

PM. Nach dem Open-Air-Festival im August in Altona findet der 2. Teil des Festivals im Bürgerhaus Wilhelmsburg der 2. Teil. Für diesen traditionellen zweiten Indoorteil haben die Veranstalter den Sprung über die Elbe gewagt. Der kulturelle Reichtum Afrikas mit viel Musik und Kultur wird präsentiert werden, und ein lebendiger Dialog mit den Besuchern stattfinden.
An beiden Tagen soll neben der Musik und dem Dialog ein Mitmach- und Familienkonzept realisiert werden, das besonders auch auf junge Menschen ausgerichtet ist. Zum Verweilen und Genießen wird es viele Stände mit afrikanischem Kunsthandwerk, Essen und Getränken geben, einen afrikanischen Markt. Der Samstag (11. 9.) beginnt mit einem Jugendprogramm, am Sonntag (12. 9.) folgt ein Familientag.

Der Samstag ist abends aber auch Tanztag: Nach einem Konzert mit der Gruppe „Angelina Akpovo & Yakawumbu“ wird eine Afrodisco die Tanzlaune bis in den Morgen anheizen. An beiden Tagen gibt es außerdem Workshops zu verschiedenen Bereichen des afrikanischen und modernen Tanzes und Musik.

 

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Herr Baumgarten sorgt sich um seine igs …

Ein Kommentar von Rüdiger Wübbels

Wir Wilhelmsburger erwarten mit zwiespältigen Gefühlen die schönen, neuen IGS-Welten. Von April 2013 bis Oktober 2013 wollen sie uns die Tore öffnen. Doch nicht nur uns. Pro Tag rechnen die Planer mit 22.222 Menschen aus Altona, Barmbek und dem Rest der Welt, die die wunderbare Welt der IGS mit wenig Baum und viel Garten bestaunen wollen.
Doch was hören wir vom IGS-Geschäftsführer Heiner Baumgarten? Im Interview mit dem Hamburger Abendblatt, veröffentlicht am 21. Juli 2010, sorgt er sich um die alte Dame Wilhelmsburger Reichsstraße. Sie könnte ihm die IGS verderben. Zwar war es für die IGS-Planer von Anfang an klar, dass mitten durch das Parkgelände eine Bundesstraße führen würde. Das war ja gerade die städtebauliche Herausforderung: Baut einen Volkspark für die Elbinsel und macht die Straße stadtverträglicher!
Doch dann grätschte Anja Hajduk, Umweltsenatorin der Freien und Hansestadt jenseits der Norderelbe, kernig dazwischen: Noch vor der IGS will sie die Reichsstraße als vierspurige Stadtautobahn mit Mittelstreifen auf die jetzige Bahntrasse legen, mitten durch die neue Mitte. Von ihrem neuen Dienstgebäude kann sie dann täglich Autofahrer und lärmgeplagte AnwohnerInnen grüßen. Ob jemand zurückgrüßen wird?

Für die Umbettung der Reichsstraße hat Frau Hajduk noch 31 Monate Zeit, also rund 945 Tage mit 3 Wintern. Es gibt zwar noch kein Planfeststellungsverfahren und auch mit der Bahn ist noch nicht alles geklärt, aber wir schaffen das schon, hören wir von der Behörde. Das schaffen vielleicht Chinesen, aber wir in Deutschland? Hauptsache, Verkehrsminister Ramsauer aus Berlin zahlt dafür 60 Millionen Euro und wir Hamburger Steuerzahler legen noch 20 Millionen obendrauf.
Zweifel an der Behördenplanung hat offensichtlich auch Herr Baumgarten. Wahrscheinlich kennt auch er nicht so viele chinesische Baufirmen. Im besagten Interview verrät er uns seinen Plan B und Plan C. Plan B: Die jetzige Reichsstraße wird durch Lärmschutz, Flüsterasphalt, LKW-Verbot und Tempolimit erträglicher. Eine neue Brücke über die Straße sei auch vorgesehen. Plan C: Vollsperrung zwischen Wilhelmsburg Süd (Kornweide) und Wilhelmsburg Mitte (Rathaus).

Plan C, lieber Herr Baumgarten, lassen Sie bloß stecken. Das wäre das Chaos für Harburg und Wilhelmsburg. Denn irgendwie werden sich die täglich rund 55.000 Nord-Süd-Pendler einen Umweg suchen. Plan B dagegen, Herr Baumgarten, der hat was. Sie haben es schon längst erkannt: der heftig umstrittene Plan von Frau Hajduk lässt sich nicht realisieren. Also behalten wir doch die jetzige Reichsstraße und modernisieren sie stadtverträglich, erst für die IGS, dann dauerhaft. Wilhelmsburg braucht keine 3. Autobahn, schon gar nicht mitten durchs Herz!

Und, lieber Herr Baumgarten, wenn Sie sich schon mit der Verkehrsfrage beschäftigen, sorgen Sie doch bitte auch dafür, dass die täglich 22.222 Besucherinnen und Besucher und wir Wilhelmsburger nicht ins Verkehrschaos fahren, weder mit dem Rad noch mit dem Auto. Und dann sind da ja noch die LKW. Wir brauchen also dringend ein intelligentes, flexibles Verkehrsleitkonzept!
Ob Sie dabei auf den S-Bahnhof Wilhelmsburg zählen können, ist keinesfalls sicher. Er soll 2011 komplett abgerissen und bis Oktober 2012 neu gebaut werden. Ob das klappen wird?

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Unser Kampf mit Bill Gates
Axel Trappe

Bill Gates ist bekanntlich der Chef von Microsoft. Und Microsoft, das ist Windows und diverse Anwendungsprogramme. Und dann gibt‘s auch die Firma Adobe, mit speziellen Programmen für die Erstellung von Druckdateien. Beide aufeinander abzustimmen: Da liegt der Wurm drin.
Im Augenblick streiten wir uns noch mit Bill Gates und seinem Programm „MS Publisher“ herum und mit seinen alles andere als guten Fähigkeiten, mit Hilfe von Adobe eine fehlerfreie Druckdatei zu erstellen. Selbst wenn die ganze Publisher-Datei ausgelegt ist auf den Druck in Grautönen - schraffierte Flächen, Umrandungen etc. erscheinen auf 4-Farb-Grundlage in der Druckdatei …
Wieder einmal geht also ein riesengroßes Dankeschön an unsere Freunde in der Druckerei „Idee, Satz + Druck“, die geduldig das erforderliche Nacharbeiten leisten!
Zum Glück hat aber alles bald ein Ende: In den nächsten Monaten werden WIR Stück für Stück unsere neue Software zur Erstellung der Zeitung einsetzen, und die ist nicht von Bill Gates. Hoffentlich brechen dann für uns auch stressfreiere Tage an.

In diesem Sinn
Ihr Axel Trappe - für die gesamte Redaktionsgruppe.


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