23. Jahrgang,
Ausgabe 7

Juli / Aug.
2017
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G20-Protest auf dem Stübenplatz: Mehr Polizei als Gipfelgegner
Unser Last-Minute-Tipp ...
Liebe Leserinnen und Leser!
Elbtunnel-Sperrung wegen Polizeinsatz?
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Erscheinungstermine des Wilhelmsburger InselRundblicks 2017

 

G20-Protest auf dem Stübenplatz: Mehr Polizei als Gipfelgegner
Friedliche DemonstrantInnen starten in Wilhelmsburg und blockieren Hafen für einige Stunden

Demo 01

Um 5.20 Uhr haben sich am Freitag schon viele Einsatzfahrzeuge der Polizei auf dem
Stübenplatz eingefunden. Die DemonstrantInnen kamen drei Stunden später.

han. Die Schaufenster einiger Geschäfte in der Veringstraße waren verbarrikadiert, Besitzer von Cafés und Restaurants hofften, dass alles ruhig bleibt. Um 8 Uhr morgens sollte am vergangenen Freitag auf dem Stübenplatz im Reiherstiegviertel eine Demonstration unter dem Motto „Shut down the Logistics of Capital“ starten. Bereits in den frühen Morgenstunden hatten sich auf dem Platz mehr als 15 Polizeibusse eingefunden. Einige Beamte schliefen in den Autos, andere kauften sich Kaffee im Imbiss „Pause“ und versuchten, die Wartezeit zu überbrücken.
Gegen 7 Uhr trafen die ersten DemonstrantInnen ein. Sie bauten einen Lautsprecherwagen auf, in einem anderen Fahrzeug wurde Milchreis mit Äpfeln für die DemonstrantInnen vorbereitet. Als um 8 Uhr nicht mehr als etwa 30 Demonstranten gekommen waren, zog die Polizei mit dem Großteil ihrer Kräfte wieder ab. Die kleine Gruppe von DemonstrantInnen zog vom Stübenplatz durch den Vogelhüttendeich an der Ernst-August-Schleuse vorbei bis zum Veddeler Damm, wo sie auf andere DemonstrantInnen traf, die von der Veddel gestartet waren. Die etwa 500 TeilnehmerInnen liefen friedlich und in freundlicher Absprache mit der Polizei bis zu ihrem erklärten Ziel, der Kölbrandbrücke. Dort blockierten sie für einige Stunden einen Teil der Zufahrt zur Brücke. Zeitweise musste wegen des Demonstrationszuges der Veddeler Damm gesperrt werden. Es kam im gesamten Hafenbereich zu starken Verkehrsbehinderungen. Die OrganisatorInnen sprechen von einem erfolgreichen Verlauf, weil das erklärte Ziel, die Logistik des Hafens zu stören, erreicht worden sei.

Demo

Rund 500 DemonstrantInnen auf dem Weg zur Köhlbrandbrücke.
Fotos: han

 

 

 

 

 

 

 


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Unser Last-Minute-Tipp ...

Sonnabend, 15.7.

11.55 h, Katenweg 4: Drachendemo.
Anfangskundgebung bis 12.30 Uhr. Die DEMO zieht vom Katenweg über die Kornweide, Otto-Brenner-Straße, Karl-Arnold-Ring zum Kirchdorfer Marktplatz und endet dort. Danach sind alle eingeladen das Marktplatzfest (siehe 14 – 18 h) mit zu feiern.

Ab 14 h, Kirchdorf-Süd: Marktplatzfest und Kulturfest.
14 bis 15 h: „Drachentheater“. Menschen, Frauen, Kinder und Männer aus Kirchdorf-Süd haben ein Stück entwickelt.

Ab 15 h: Angebote für Kinder – von der Hüpfburg über Schminken und Rutschenrolle. Internationales Essen und Trinken.
Außerdem steht die Bühne für Aufführungen zur Verfügung. Wer möchte, ist dabei! Kontakt Bühnenprogramm: Sybille Frey oder Nicola Möller-La Rosa/Colombina, Telefon 429 02 573.

15 h, Honigfabrik: KUNST IM HOF 5.
Malerei, Objekt, Interaktion, Installation, Performance, Musik. Ab 20 Uhr großes Hoffest mit Konzerten, DJs, Kino, Capoeira.

16 h, Museum Elbinsel Wilhelmsburg:
„Und das freut ein´ denn ja auch....“
Lesung auf Platt.
Eintritt 10 Euro, Vvk 8 Euro.

20 h, Immanuelkirche Veddel: ENSEMBLE RESONANZ:
URBAN STRING ist auch diesen Sommer zu Gast auf der Elbinsel. Mit Derya Yıldırım, Sven Kacirek, Booty Carrell u. a.

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

Geschafft! Der Hafengeburtstag, äh, der G20-Gipfel, ist vorbei. Ein Festival der Demokratie haben dabei wohl die wenigsten erlebt. Weder den kritischen Gipfelgegnern, die mit polizeilichen Zwangsmitteln vom gemeinsamen Campen abgehalten wurden, noch den Journalisten, die durch Beamte verletzt und an ihrer Berichterstattung gehindert wurden, hat sich Hamburg von seiner demokratischen, weltoffenen Seite gezeigt.
Auch wenn wir in der nächsten Zeit hoffentlich noch viel von der rechtlichen Aufarbeitung des G20-Gipfel hören werden, gibt es natürlich andere Themen in Wilhelmsburg.
Das Kohlekraftwerk Moorburg beispielsweise, das kein Elbwasser mehr zur Kühlung nutzen darf. Oder die Situation für Fahradfahrer. Oder das Geben&Nehmen-Regal in der Fährstraße, das Manche weghaben möchten. Oder das neue Wilhelmsburger Bier, das vielleicht bald in Flaschen abgefüllt wird ...
Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre Redaktion


 

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Elbtunnel-Sperrung wegen Polizeinsatz?

han/gra. Für die Zeit während des G20-Gipfels vom 6. bis zum 9. Juli war der alte Elbtunnel komplett gesperrt. Grund dafür waren nach Angaben der Hamburg Port Authority (HPA) umfangreiche Sanierungsarbeiten und Wartungsmaßnahmen. „Die Fahrstühle müssen gewartet werden, in der Weströhre des Tunnels werden wir die Fahrbahn öffnen, außerdem werden eine Vielzahl von lockeren Kacheln ausgetauscht“, so Sprecher Kai Gerullis. Die Sperrung sei lange geplant gewesen, der Zeitpunkt direkt während des G20-Gipfels mit Absicht gewählt, weil in jenen Tagen viele HamburgerInnen das Auto ohnehin stehen lassen oder die Stadt verlassen würde.
Das Personal des alten Elbtunnels war hingegen von der Sperrung, die erst rund zehn Tage davor bekannt gegeben wurde, verblüfft. „Ich habe es erst heute Morgen erfahren“, sagte eine Person vom Aufsichtspersonal am 26. Juni. „Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass hier während G20 gearbeitet wird.“ Ein anderer Mitarbeiter berichtet einen Tag vor der Sperrung, dass der Tunnel für die Zeit des G20-Gipfels von Einsatzkräften der Polizei genutzt werden soll, es habe bereits eine Sicherheitseinweisung mit leitenden Beamten gegeben. „Ja, hier sollen die Polizisten durch“, sagt der Mitarbeiter.
Gerullis weiß weder von der Sicherheitseinweisung für die Polizei, noch ob der Tunnel von Einsatzkräften genutzt wurde. „Das ist mir nicht bekannt.“ Die Arbeiten seien erfolgreich verlaufen, 40 Bohrkerne seien entnommen und nun zur Untersuchung ins Labor geschickt worden, um zu ermitteln, was sich unter der Fahrbahn verbirgt. Die komplette Sanierung der Weströhre soll nächstes Jahr beginnen.




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Erscheinungsdaten des Wilhelmsburger InselRundblicks im Jahr 2017
(Änderungen vorbehalten)

Ausgabe
Redaktionsschluß
Erscheinungstag
1
16. Januar
19. Januar
2
13. Februar
16. Februar
3
13. März
16. März
4
8. April
12. April
5
8. Mai
11. Mai
6
12. Juni
15. Juni
7
10. Juli
13. Juli
8
14. August
17. August
9
11. September
14. September
10
16. Oktober
19. Oktober
11
13. November
16. November
12
11. Dezember
14. Dezember


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