23. Jahrgang,
Ausgabe 5

Mai / Juni
2017
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Knapp 1300 Einwendungen gegen die Hafenquerspange
Unser Last-Minute-Tipp ...
Liebe Leserinnen und Leser!
Saisonstart im Hafenmuseum
Spendenaufruf - WIR - Beitrittserklärung
Erscheinungstermine des Wilhelmsburger InselRundblicks 2017

 

Knapp 1300 Einwendungen gegen die Hafenquerspange
Jeder Mensch ab sieben Jahren hat das Recht, sich einzumischen.
Das haben Kinder aus Wilhelmsburg jetzt wahrgenommen

Übergabe Einwendungen

Vor der Übergabe der Einwendungen. Mit den Transparenten auf der Fähre von Wilhelmsburg
zu den Landungsbrücken und weiter am Michel vorbei zu der Planfeststellungsbehörde.

Foto: Bündnis Verkehrswende Hamburg

MG. Fast 1300 Einwendungen gegen die Hafenquerspange. Viele wurden per Post an die Planfeststellungsbehörde eschickt.
Ein Großteil, um die 700, wurden zum Endspurt am 18. März 2017 von VertreterInnen der Initiativen und Vereine, die sich um Bündnis Verkehrswende Hamburg zusammengeschlossen haben, direkt zur Behörde in der Innenstadt gebracht. Die Gründe, weshalb so viele BürgerInnen gegen die geplante Autobahn sind, haben wir seit April 2016 immer wieder im WIR dargelegt und sie können im Internet nachgelesen werden. WIR schicken Ihnen auch gern Kopien der Artikel zu. Bitte senden Sie uns dafür einen mit 1,45 Euro frankierten Umschlag mit Ihrer Adresse.
Einige Medien wunderten sich darüber, dass auch Kinder schriftlich/bildlich gegen die Autobahn protestiert haben. Was soll das? In Kirchdorf-Süd sind sie direkt betroffen. An der bestehenden A1 erfahren Kinder, was eine Autobahn in direkter Nachbarschaft bedeutet, und so ist es nicht verwunderlich, dass ihnen eine weitere in unmittelbarer Nachbarschaft vor ihrer Schule „stinkt“. Und sie haben das Recht dazu. In Deutschland haben Kinder ab sieben Jahren das Recht, offiziell Stellung zu beziehen und sich einzumischen. Und gemäß der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen von 1989 müssen sie ausreichend informiert werden.
Die Verkehrsbehörde und die DEGES haben diese Pflicht schlichtweg versäumt. Wenn die AG Kirchdorf nicht mit Informationsständen aktiv geworden wäre, wüssten die Kinder, aber auch viele Erwachsene aus dem Umfeld der geplanten Stadtautobahn nicht, was ihnen die Zukunft beschert.

 

 

 

 

 

 

 

 


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Unser Last-Minute-Tipp ...

Freitag, 12.5., 19 h, Start Infoladen, Fährstraße 46: Stolpersteine zum Glänzen bringen!
Eine Aktion des Infoladens in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg. 10 x 10 cm Messing auf dem Gehweg: Stolpersteine sind stumme Zeugen, markante Erinnerungszeichen überall in der Stadt. Sie erinnern an die vielen Opfer des Nationalsozialismus. In Wilhelmsburg erinnern 17 Stolpersteine an die Opfer; es waren jüdische Nachbarn, aber auch politisch Verfolgte. Während die Steine wieder zum Glänzen gebracht werden, gibt es Informationen zu Leben und Leidenswegen der Familien und Einzelpersonen.


Sonnabend, 13.5., 10 – 16 h, Bücherhalle Kirchdorf: Familientag:
Wir laden Familien mit großen und kleinen Kindern, aber natürlich auch alle anderen Interessierten, ein. Infostationen zu den Themen Tigerbook, Leyo!, eReader, Tiptoi & Co.: Digitale Bücher für Kinder zum Kennenlernen und Ausprobieren. Für Abenteurer ab 12 Jahren Tauchfahrt in die Geheimnisse der Unterwasserwelt mit unserer Virtual Reality-Brille. Medienratgeber für Eltern und Interessierte. Kleine Künstler können für ihr Lieblingsbuch ein Lesezeichen herstellen.

10.30 h
, Bilderbuchkino
für alle Menschen ab 3 Jahren. 11-13 h, Zauber-Clown-Quatsch-Mitmach-Theater mit dem „Zaubertrottel“ für alle.

13 – 16 h, Computerspielschule mit Präsentationen und Street Play.


15 h, S-Bahn Veddel, Ausgang Süd, Bushaltestellen: Fluss – Land – Stadt.
Stadtentwicklung Wilhelmsburgs per Fahrrad. Eine Fahrradtour zu den baulichen Spuren der Geschichte der Elbinsel von der Bauerninsel zur Hafen-, Stadt-, Industrieregion, Wohnviertel am Hafen und Hamburger Stadtteil. Mit Einblicken in Stadtteilgeschichte und Gegenwart, aber auch Prognosen für die Zukunft der größten bewohnten Flussinsel Europas. Teilnahmebeitrag 5 Euro.

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Liebe Leserinnen und Leser,

auch diesen Monat bleiben Sie nicht von Artikeln zur geplanten Hafenautobahn, der Hafenquerspange, wie sie noch im April 2016 hieß und als Tunnel und Trog zwischen Kirchdorf-Süd und Finkenriek geplant war, verschont. Inzwischen heißt sie Hafenpassage und der Tunnel soll kürzer werden und der Trog ist ganz weg.
Bereits seit Jahrzehnten hatten sich die WilhelmsburgerInnen ja daran gewöhnt, dass die Verkehrsbehörden eine Autobahn durch ihren Stadtteil im Hinterkopf hatten. WIR berichteten auch immer mal wieder darüber. Da aber der Umschlag im Hafen stagnierte, rechnete niemand mehr so recht mit dem Bau. Das änderte sich im Frühjahr 2016. Und seitdem können Sie in jeder Ausgabe des Wilhelmsburger InselRundblicks mit Ausnahme von November 2016 lesen, wie unsinnig diese Planungen sind und dass es Alternativen gibt. Zum Nachlesen alle auf unserer Internetseite inselrundblick.de.
Aber die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam, und so können wir nur hoffen, dass die vielen Einwendungen (s. Seite 3) den Prozess so lange aufhalten, bis sich wissenschaftliche Erkenntnisse in die Köpfe von Politikern und Beamten eingeschlichen haben.

Ihre Redaktion


 

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Saisonstart im Hafenmuseum
Für die 50er-Schuppen wird 2017 ein wichtiges Jahr. Es fällt die Entscheidung, an welchem
Standort das neue „Deutsche Hafenmuseum“ entsteht

Hafenmuseum

Entwurf für ein großes Hafenmuseum: Rechts auf dem Afrikahöft der Neubau mit der „Peking“ am Kai. Links die 50er-Schuppen. Die Ausstellung mit studentischen Entwürfen war leider nur kurz auf dem Campus Rainvilleterrassen zu sehen. Foto: hk

hk. Am 2. April ging es wieder los. Im Hafenmuseum wurde die neue Saison mit einem bunten Programm eröffnet: Es gab Kinderaktionen, Führungen durch die Ausstellungen, Barkassenrundfahrten und Vorträge. Schwimmkran, Elbbagger, Schute und die „Bleichen“ hatten „open ship“. In einem der Vorträge berichtete Museumsleiterin Ursula Richenberger über die „Peking“. Der Viermaster soll einmal die Hauptattraktion des geplanten großen Deutschen Hafenmuseums werden (siehe WIR 5/16).
Zur Zeit liegt das Schiff immer noch in New York. Es wird abgetakelt und der Rumpf wird für den Transport stabilisiert. Im Sommer soll die „Peking“ dann auf einem Dockschiff auf eine Werft nach Europa gebracht werden. Dort wird der verrottete Rumpf völlig neu aufgebaut. Anschließend soll das Schiff zu den 50er-Schuppen in den Hansahafen geschleppt werden. Die gesamte Innenrestauration soll an den Kaianlagen des Museums stattfinden und als Teil des Museumsprogramms auch für Besucher öffentlich sein.
In diesem Jahr steht auch die Entscheidung über den Standort des künftigen Deutschen Hafenmuseums an. Die Kulturbehörde und die Stiftung städtischer Museen hatten ja im letzten Jahr das Gelände im Hansahafen infrage gestellt und Alternativen ins Spiel gebracht. Für internationale Fachleute und auch für den Bezirk Mitte sind die 50er-Schuppen am Hansahafen die erste Wahl. Nach dem gegenwärtigen Stand der von der Stiftung vorgenommenen Potenzialanalyse sind von ursprünglich vier infrage kommenden Standorten zwei als gleichwertige Möglichkeiten übrig geblieben. Beide am Südufer der Elbe, einer davon ist der Hansahafen. Zur Zeit werden die Kosten für beide Standorte verglichen. Das ist eine langwierige Angelegenheit. Aber die Leute vom Hafenmuseum hoffen, dass im Sommer die endgültige Entscheidung fällt.

Wie denn ein großes Deutsches Hafenmuseum am Hansahafen aussehen könnte, davon konnte man in einer Ausstellung auf
dem Campus Rainvilleterrassen einen Eindruck bekommen. 20 ArchitekturstudentInnen hatten den Auftrag, in einem Workshop fünf Entwürfe für ein „Deutsches Hafenmuseum Hamburg“ im Hansahafen – genauer auf dem Gelände des Afrikahöfts im Anschluss an die 50er-Schuppen – zu gestalten. Die Ergebnisse, Modelle, Zeichnungen, Computersimulationen waren allesamt sehr sehenswert. Leider ging die Ausstellung im Campus Rainvilleterrassen, der ehemaligen Seefahrtsschule, nur bis zum 13. April und sie war auch wenig bekannt.
Die Entwürfe sind „nur“ studentische Arbeiten ohne das Ziel einer Realisierung. (Sie sollten ja auch kein Vorwegnahme des Standorts sein.) Und die Ausschreibung und die Architektenwettbewerbe starten frühestens im Herbst (s.o.). Aber wenn´s
denn losgeht, sollten die Entwürfe der Studenten der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden. Dann können die HamburgerInnen vergleichen.

Das Programm im April und Mai 2017

15. - 16.4.: Thema „Schiffbau“
22. - 23.4.: Thema „Dampf auf den Schiffen“, Tauchvorführung, Ewerführerei
Sa., 22.4., 18-2 Uhr: Lange Nacht der Museen; Flying P., Salpeterfest
Do., 27.4., 9-14 Uhr: Girl´s Day - „Frauen im Hafen“
29. - 30.4: Thema: „Güterumschlag“
Fr., 5.5.: Aktionstag „Faszination Schiff“, Barkassenfahrt mit der „Frieda Ehlers“
6. - 7.5.: Tauchvorführung, Ewerführerei
13. - 14.5: Thema: „Dampf auf den Schiffen“
20. - 21.5.: Thema: „Güterumschlag“
27. - 28.5.: Thema: „Schiffbau“

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 10–17 Uhr,
Wochenende und Feiertag: 10–18 Uhr,
Australiastr., Kopfbau Schuppen 50A,
www.hafenmuseum-hamburg.de



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Einmaliger Jubiläumsbeitrag 2014, (freiwillig) 50 € □
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Erscheinungsdaten des Wilhelmsburger InselRundblicks im Jahr 2017
(Änderungen vorbehalten)

Ausgabe
Redaktionsschluß
Erscheinungstag
1
16. Januar
19. Januar
2
13. Februar
16. Februar
3
13. März
16. März
4
8. April
12. April
5
8. Mai
11. Mai
6
12. Juni
15. Juni
7
10. Juli
13. Juli
8
14. August
17. August
9
11. September
14. September
10
16. Oktober
19. Oktober
11
13. November
16. November
12
11. Dezember
14. Dezember


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