24. Jahrgang,
Ausgabe 6

Juni / Juli
2018
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Welche zeitgemäßen Orte braucht die Kirche?
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Welche zeitgemäßen Orte braucht die Kirche?
Ein kirchengemeindliches Zentrum: Grundsteinlegung und Richtfest
in der Reiherstieg-Kirchengemeinde

Grundsteinlegung

Nachdem die Kapsel mit Zeitdokumenten von Polier Östereich (hinten links im Bild) in den Grund eingelassen wurde, legten Gemeindemitglieder symbolisch Mauersteine darüber.
Foto: MG

 

Reiherstieg Kirche

Der Rohbau an der Nordseite der Kirche
Foto: MG

MG. Nach der Zusammenlegung der beiden Kirchengemeinden Emmaus und Paul-Gerhardt zur Reiherstieg-Kirchengemeinde Ende der 90er-Jahre begann die Planung, wie die beiden Gemeinden auch baulich zusammenwachsen könnten. Die Frage war: „Was braucht die Kirche an zeitgemäßen Orten, was können wir umsetzen, was nicht?“.
Den Wettbewerb gewann „ppp architekten + stadtplaner gmbh Hamburg/Lübeck“.

Im Bau ist nun ein Gebäude-Ensemble, zu dem neben dem Gemeindezentrum an der Kirche ein weiteres schönes Haus mit markanten Erkern gehört, in das die Kita Emmaus und das Eltern-Kind-Zentrum einziehen werden. Das Freigelände für die Kinder wird sich, mit Spielgeräten und Stadtgarten, auf dem gesamten Gelände östlich und südlich der Emmauskirche erstrecken. So werden die Kinder der Kita und des EKiZ täglich viele Stunden unter dem Kirchturm verbringen. Dies war vor 10 Jahren die Vision von Kirchenvorstand und Kita-Träger: ein kirchengemeindliches Zentrum.
Das alte Gemeindehaus an der Mannesallee bleibt stehen, während die Gebäude der Paul-Gerhard-Gemeinde an der Georg-Wilhelms-Straße nicht erhalten werden. „Aber Brüche stehen der Kirche gut an,“ meinte Carolyn Decke, Pröbstin des Kirchenkreises Hamburg-Ost, die als ehemalige Gemeindepastorin bereits Ende der 90er Jahre in die Vorplanung eingebunden war.
Es ist spürbar, dass mit den neuen Gebäuden auch eine Aufbruchstimmung einhergeht. So hat sich die Gemeinde am 9. und
10. Juni mit vier Veranstaltungen bei 48h Wilhelmsburg beteiligt. Das neue Gemeindehaus steht für weltoffene, einladende Kirchenarbeit. Der neue Inselkantor Rainer Schmitz plant auch mehr Öffentlichkeit.

Pastor Vigo Schmidt dankte im Namen des Kirchengemeinderates in seiner Begrüßung allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, allen von der Veränderung Betroffenen und den Nachbar-Innen des Baugeländes, die viel Lärm und Staub ertragen müssen. Er lud schon mal zu der Einweihung der Neubauten ein, die „so Gott will, für Mitte, Ende Januar 2019 geplant ist“.
Gudrun Lüdicke, Kirchengemeindeverband der Kindertageseinrichtungen im Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost, dem Bauherren, erzählte, dass in der Kapsel auch das Leitbild der evangelischen Kitas sei, das beginnt: Jedes Kind ist bei uns willkommen. Der Flyer lag auf den Tischen aus. So könnten Menschen in vielen Jahren nachlesen, was 2018 in den Kitas Haltung und Arbeit war.

„Das habe ich auch noch nicht erlebt, dass Grundsteinlegung und Richtfest zusammen gefeiert wurden,“ meinte Thomas Becker, geschäftsführender Gesellschafter der Altus-Bau GmbH, dem Generalunternehmer.
Ein anderer Gastredner bemerkte, das habe den Vorteil, dass zwischen Grundsteinlegung und Fertigstellung eine enorm kurze Zeit läge. Dann wurde die Metallkapsel, bestückt mit Gegenständen, die Kita, EkiZ und Gemeinde für wichtig hielten, feierlich in einen von den Rohbauern freigelassenen Hohlraum im Eingang des Gemeindezentrums eingelassen. Nach dem Richtspruch von Polier Östereich auf dem Dach des Kita-Gebäudes hielt Pastorin Reich einen Gottesdienst in der Vorkirche.
Danach wurde auf dem Kirchplatz um die Kircheneingänge herum bei strahlendem Sonnenschein ein Sommerfest gefeiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Unser Last-Minute-Tipp ...

 

Sonnabend, 16. Juni 2018
10 - 14 h, Bücherhalle Kirchdorf:
Familientag.
Ein buntes Rahmenprogramm wird präsentiert und Sie werden Gelegenheit haben, ein vielseitiges Medienangebot kennenzulernen.
Mitmachprogramm für kleine und große Leute:
10 Uhr: Bilderbuchkino für alle Menschen ab 3 Jahren.
11 – 12 Uhr: „Silbie und Lektüra“ eine Mitmachtheateraktion für alle.
13 Uhr: Kamishibai – Japanisches Erzähltheater für Kinder.

10 - 14 Uhr, Inselpark: Info und Spiele mit der ParkSportInsel.
Mitmachangebot mit Disc Golf, Wikingerschach und Crossboccia sowie Infos zu den ParkSportInsel-Angeboten und -Veranstaltungen im Inselpark. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

13 h, Gelände des MS Dockville Festivals, Alte Schleuse 23:
Daughterville - Musikfestival.
Kunst, Musik und vieles mehr.
Tickets: https://daughterville.de/tickets


Sonntag, 17. Juni 2018

9 bis 11 Uhr: Ernst-August-Kanal:
„Zwischen Vogelhütte und Sturmflutdeich“.
Spaziergang entlang dem Ernst-August-Kanal. Veranstalter: Initiative Waldretter, Leitung Andreas Zours, im Rahmen des „Langen Tags der Stadtnatur“.
Treffpunkt: Stübenplatz, Haltestelle Metrobus 13. Ausrüstung empfohlen: Fernglas.
Bitte keine Haustiere. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 




 

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Liebe Leserinnen und Leser!

Der Wilhelmsburger InselRundblick ist die umfangreichste und älteste Stadtteilzeitung Hamburgs und aus positiven Rückmeldungen unserer LeserInnen wissen WIR, dass gerade die zum Teil kritische Berichterstattung geschätzt wird. Aber auch eine ehrenamtliche Stadtteilzeitung lebt nicht von Lob allein.
Unsere Anzeigenpreise sind moderat, weil wir gern auch kleinen Firmen Gelegenheit geben wollen, auf sich aufmerksam zu machen. WIR wollen auch keine Anzeigenwüste werden. Aber ein paar mehr Anzeigen dürften es schon sein, damit wir im nächsten Jahr unser 25-jähriges Jubiläum noch feiern können. Dafür brauchen wir dringend jemanden, dem oder der es Spaß macht, den Wilhelmsburger InselRundblick überzeugend zu vertreten und neue AnzeigenkundInnen zu werben. Wer hat Lust dazu? Ehrenamtliche Arbeit macht Spaß!

Ihre Redaktion


 

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Sgrun

sic
. Vor genau einem Jahr, in Ausgabe 6/2017, habe ich an dieser Stelle über den fahrradfahrerfeindlichen Zustand der Baustelle am und im Alten Elbtunnel geschrieben. Die Kolumne hieß „Im Baustellenkäfig“, was sich auf die Unmöglichkeit, den Tunnel an der Nordseite mit dem Fahrrad Richtung Stadt zu verlassen, bezog.
Nun, ein Jahr später, ist ganz Wilhelmsburg auf dem besten Weg zum Baustellenkäfig für Fahrradfahrer. Denn nicht nur das Verlassen der Insel Richtung Norden wird uns erschwert, auch nach Süden werden wir seit einiger Zeit in die Irre geleitet.
Auch das hat mit einer Baustelle zu tun. Einer Baustelle, die einem langsam wie eine Dauerbaustelle vorkommt, genau wie jene am Alten Elbtunnel. Es geht um das Gebiet rund um die Kornweide. Erst wurden dort, glaube ich, irgendwelche Brücken erneuert und Kreuzungen ertüchtigt. Das ging dann nahtlos über in eine wuchernde Großbaustelle für die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße. Immer weiter schoben sich Sandberge und Schotterpisten und tiefe Schächte und hohe Aufschüttungen Richtung Weideland, Kleingärten und Inselpark vor.

Betroffen war davon auch die Veloroute 11, die direkt von der Neuenfelder Straße abzweigend parallel zur Reichsstraße verläuft, unter der Kornweide hindurch, bis zur Auffahrt auf die Alte Süderelbbrücke. Bis vor Kurzem wurde dieser Radweg immer wieder um die Baustelle an der Kornweide herumverlegt. Zwar Monat für Monat ein bisschen provisorischer, ein bisschen sandiger, ein bisschen weniger einladend - aber immerhin: Man konnte als Radfahrerin die Alte Süderelbbrücke erreichen.
Damit ist jetzt Schluss! Jetzt sieht es nämlich so aus, wenn man angeradelt kommt:

Radweg-Sackgasse

Kein Durchkommen! Das wäre ja vielleicht noch zu verschmerzen (immerhin gibt es eine Alternative auf der Westseite der Reichsstraße) - wenn denn am Anfang dieses behördlicherseits als „kurze Verbindung von Hamburg nach Harburg“ gepriesenen Radwegs ein vernünftiges, gut sichtbares und sich eindeutig an Fahrradfahrer*innen richtendes Hinweisschild auf den Umstand der Totalsperrung aufmerksam machen würde - ergänzt durch ein klassisches Umleitungsschild, das die Alternativroute auf der Westseite der Reichsstraße anzeigt.
Was man aber vorfindet, wenn man fluchend den ganzen Weg zur Neuenfelder Straße zurückgefahren ist, und nun intensiv sucht, ist das:

Sackgasse

Eine Beschilderung für Autofahrer. Für eine von IBA und igs stolz als von ihnen ausgebauten „Fahrradschnellweg“ gepriesene Strecke. Für Radfahrer geht aus dieser Beschilderung überhaupt nichts Neues hervor. Denn dass der Weg für Autos in einer Sackgasse endet, war schon immer so. Autos konnten auf der Strecke nur zu ihren Kleingartenparkplätzen hinfahren; die Verbindung zur Süderelbbrücke war nur für Fahrradfahrer*innen.
Vor einem Jahr habe ich konstatiert, dass wir von der „Fahrradstadt Hamburg“ noch weit entfernt sind, solange die Stadt nicht mal in der Lage ist, den ganz normalen Radverkehr in ihr ganz normales Baustellenmanagement einzubeziehen. Das trifft auch auf die Kornweiden-Baustelle zu.
An dieser Stelle zeigt sich aber noch etwas anderes: Mit ihren Autostraßen-Großbauprojekten wie der Verlegung der Reichsstraße oder dem Bau der A26-Ost ist die Stadt Hamburg weiter denn je von der ernsthaften Entwicklung einer Fahrradstadt entfernt.



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Erscheinungsdaten des Wilhelmsburger InselRundblicks im Jahr 2018
(Änderungen vorbehalten)

Ausgabe
Redaktionsschluß
Erscheinungstag
1
5. Januar
18. Januar
2
1. Februar
15. Februar
3
1. März
15. März
4
3. April
19. April
5
1. Mai
17. Mai
6
1. Juni
14. Juni
7
1. Juli
12. Juli
8
1. August
16. August
9
5. September
20. September
10
2. Oktober
18. Oktober
11
1. November
15. November
12
1. Dezember
13. Dezember


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