23. Jahrgang,
Ausgabe 9

Sep. / Okt.
2017
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Titel

Weg damit!
Unser Last-Minute-Tipp ...
„Der Naturschutz ist immer das schwächste Pfählchen im System“
Neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen
Spendenaufruf - WIR - Beitrittserklärung
Erscheinungstermine des Wilhelmsburger InselRundblicks 2017

 

Weg damit!
In der neuen urbanen Mitte Wilhelmsburgs stören Bäume nur

Bauprojekt

Für das Bauprojekt „Wilma“ wurden nun auch die 12 verbliebenen 40 Jahre alten Bäume
zwischen der Bahnstrecke und der Dratelnstraße gefällt.
Visualisierung: steg

MG. Alle sprechen vom Klimawandel und über notwendige Maßnahmen zur Begrenzung und der Anpassung. Das Projekt KLIQ – Klimafolgenanpassung innerstädtischer hochverdichteter Quartiere in Hamburg - der HafenCity Universität kommt für Wilhelmsburg zu dem Ergebnis, dass die geplante und z.T. schon erfolgte Bebauung für lokale Klima-Veränderungen mit teilweise zusätzlich höheren Temperaturwerten sorgt. Die Wissenschaftler empfehlen, diese lokalen Wärmespitzen durch dezentrale Grünbereiche und ausreichende Belüftung zu vermeiden.
In der Begründung zum Bebauungsplan Wilhelmsburg 89 – nördlich Neuenfelder Straße (2009) steht: „Es werden im Plangebiet Maßnahmen festgesetzt, die die Auswirkungen auf den Naturhaushalt und das Landschaftsbild mindern. Hier sollen insbesondere die Erhaltung von Bäumen, vielfältige Begrünungsmaßnahmen … zur Minderung der Beeinträchtigungen beitragen.“
Und was passiert aktuell auf Wilhelmsburg?
Es wird schon wieder gefällt! Es gab sogar eine Sondergenehmigung für die zwölf restlichen Bäume auf dem früheren Schwimmbadparkplatz östlich der Dratelnstraße/ Ecke Neuenfelder Straße, damit sie mitten im Sommer gefällt werden durften. Bereits 2011 wurden dort zahlreiche Bäume für den Bau einer temporären Umgehungsstraße beim Bau des Kanukanals gefällt. Die verbleibenden Bäume wurden „gesichert“. Da sollten die WilhelmsburgerInnen doch dankbar sein. Immerhin haben die zwölf ca. 40 Jahre alten Bäume noch sechs Jahre für bessere Luft sorgen dürfen. Jetzt hat die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte mit Mehrheit den Antrag zur Fällung durchgewunken, damit keine Verzögerung bei der Bebauung des Geländes eintritt.

Mit der Entscheidung für die Internationale Bauausstellung 2013 und die internationale Gartenschau brach für Wilhelmsburgs Grün eine gefährliche Zeit an. Für den Park des 21. Jahrhunderts wurden mindestens 5000 große Bäume gefällt. Dazu kam die Rodung von Büschen und kleineren Bäumen. Dem Behördenbau an der Neuenfelder Straße fiel ein besonders wertvolles Biotop zum Opfer. Die Straßenbäume waren dem Umbau der Neuenfelder Straße im Weg. Für die igs- Parkplätze wurden die Grünflächen an der Dratelnstraße platt gemacht. Ausgleichsflächen auf Wilhelmsburg sind Mangelware. Wann setzt sich die Erkenntnis der Wissenschaft durch, dass gerade im sich verdichtenden Stadtraum des Klimawandels und der neuen Schadstoffbelastungen (Dieselskandal) große gesunde Bäume immer wichtiger werden?

Baumkataster

Im Hamburger Baumkataster sind an der Dratelnstraße zwei Spitzahornbäume verzeichnet, die 1979 gepflanzt wurden und einen Umfang von 117 cm und einen Kronendurchmesser von 9 m haben sollen.
Wo sind sie in der Realität geblieben?

 

Bäume - Lebewesen von unschätzbarem Wert
MG. Der Beitrag von Bäumen zu einer gesunden Umwelt ist unschätzbar. Ihre vielfältigen natürlichen Funktionen sind bedeutend für nahezu alle ökologischen Zusammenhänge.
Immer wieder haben WIR in den vergangenen Jahren auf die Gefahr aufmerksam gemacht, die von den vielen Baumfällungen auf Wilhelmsburg ausgeht. Im November 2010 berichteten WIR von einer Ausstellung im Freizeithaus Kirchdorf-Süd „Baum trifft Mensch – Mensch trifft Baum“. Diese Ausstellung erklärte die physikalischen, physiologischen und psychologischen Funktionen von Bäumen. Dort haben WIR zum Beispiel folgende wichtige Eigenschaften und Funktionen von Bäumen kennen gelernt:
Eine ausgewachsene Buche mit einer Standfläche von 160 m² und einem Kronendurchmesser von 14,3 m mindert die Windgeschwindigkeit um bis zu 50 %. Sie bindet eine Tonne Staub pro Jahr. 150 m² Blattfl äche produzieren den Sauerstoffbedarf für einen Menschen pro Jahr. Bäume wirken entspannend und schöpferisch anregend. Baumschatten kühlt und wirkt so der Klimaerwärmung entgegen. Zudem schützt er vor UV-Strahlung.

 

 

 

 

 

 

 


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Unser Last-Minute-Tipp ...

Sonnabend, 16.9.

10 bis 18 h, Hafenmuseum: Dschunke, Stückgut, Frachter. deutsch-chinesisches Familienfest
Wie viel China ist in Hamburg? Und welche Rolle spielt der Hafen beim Austausch zwischen den beiden Ländern? Die heutigen Lebensbedingungen und der Wohlstand in der Stadt Hamburg werden auch durch die vielfältigen Handelsbeziehungen mit China bestimmt. Die chinesische Einwanderung nach Hamburg ist von Seeleuten ausgegangen, die sich zuerst in St. Pauli und später auch in anderen Teilen Hamburgs eine neue Existenz aufgebaut haben. Diese besondere Beziehung soll nun im Hafenmuseum Hamburg mit deutschen und chinesischen Familien gefeiert werden. Es wird sogar eine Dschunke, die SANTIANO, am Kai des Museums festmachen.
Eintritt frei!

14 bis 18 h, Marktplatz Kirchdorf-Süd (Karl-Arnold-Ring)
: Marktplatzfest „Buntes Leben“
Musik und Kabarett und Theater und Tanz. Kirchdorf-Süd zeigt sich kulturell vielseitig.
Für das Bühnenprogramm, durch das Nicola Möller-La Rosa alias „Columbina“ führt, haben sich Kreative aus dem Stadtteil etwas überlegt: Es gibt ein „Drachentheater“, Jugendbands von „Lass 1000 Steine rollen“ spielen und „Loki und Smoki“ sinnieren im Himmel über Aktuelles. Neben dem Bühnenprogramm gibt es zahlreiche Angebote für Kinder - von der Hüpfburg über Schminken bis zur Rutschenrolle.
Für Essen und Trinken ist gesorgt. „Miteinander zu feiern, tut einfach gut“, meint die „AG Kirchdorf“. Einrichtungen aus Kirchdorf-Süd stellen das Fest auf die Beine mit den Menschen vor Ort.

19 bis 21 h, Stübenplatz:
„Schaut dem Volk aufs Maul“ - Tischgespräche
Der ökumenische Inselkonvent findet: Es ist Zeit, miteinander zu reden. Ein Marktplatz ist der ideale Ort - mittendrin in einem bunten Stadtteil. Zu Essen und Trinken ist eingeladen. Futter für Seele und Geist ist auch da. Bei Luther ging es oft deftig zur Sache - zwischen Angst und Gnade, Stillschweigen und Veränderung.


Sonntag, 17.9.


14 bis 18 h, Welt der Bewegung, Wilhelmsburger Inselpark: „Wilde Insel“ - Sport und Spiel mit Fairness, Respekt, Toleranz/ „Wild Island“ - Sports and games with fairplay, respect, tolerance
Sport, Spiel und Bewegung für alle, für die der Winter noch lang genug ist. Das Bürgerhaus Wilhelmsburg, „Die Insel hilft“, die ParkSportInsel und der SV Wilhelmsburg laden herzlich ein - von Kletterturm und Slackline über Beachsoccer und Hula-Hoop-Workshop bis hin zu Longboard und einem Radfahrparcours sowie etlichen Spielstationen erstreckt sich die Palette. Wilhelmsburger Vereine sind u.a. mit Ruder-Ergometern und Tennis dabei. Und auch für Kulinarik ist gesorgt. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Einfach kommen und mitmachen!

10 h, Paul-Gerhardt-Kirche:
Abschiedskonzert und Gottesdienst
Nach 40-jähriger Tätigkeit als Kirchenmusikerin im Reiherstieg verabschiedet sich unsere Organistin, Frau Roswitha Hackelbörger, in den Ruhestand.
Wer „Tschüss“ sagen möchte, ist herzlich eingeladen.

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„Der Naturschutz ist immer das schwächste Pfählchen im System“
In Obergeorgswerder ist ein weiterer Logistik-Betrieb im Bau. Das gesetzlich vorgeschriebene Genehmigungsverfahren wurde erneut umgangen. Dagegen klagt der Botanische Verein zu Hamburg

Logistikbau

Blick vom Obergeorgswerder Hauptdeich auf die Baustelle. Bereits jetzt sind die Gebäude für Transgourmet so hoch, dass man Kühne + Nagel dahinter nicht mehr sieht. Foto: sic

sic. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit wächst in Obergeorgswerder ein neues Logistik-Lager in die Höhe. Die Nahrungsmittel- Vetriebs-Firma „Transgourmet“ baut neben dem bereits exisitierenden Logistik- Riesen „Kühne und Nagel“ eine große Filiale. Auf dem ehemaligen Spülfeld entsteht in aller Stille ein weiteres Logistik-Zentrum.
Der zugrundeliegende Bebauungsplan (BPlan) Wilhelmsburg 86 aus dem Jahr 2006 ist bis heute nicht beschlossen. Trotzdem
erlaubte der Bezirk Mitte nach „Kühne und Nagel“ auch „Transgourmet“, in Obergeorgswerder mit Vorab-Genehmigungen, Teil-Genehmigungen und Teil-Maßnahmen zu bauen.
Für den Botanischen Verein zu Hamburg war dies der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte: Im Januar 2016 reichte er Klage beim Hamburgischen Verwaltungsgericht ein. „Für uns ist die Vorgehensweise der Bezirksverwaltung ein Rechtsbruch zu Lasten des Naturschutzes“, erklärt Wolfgang Bertram, 2. Vorsitzender des traditionsreichen Vereins.

Nun hätten zwar die Umweltverbände den Bau des Logistik-Zentrums wohl auch dann nicht verhindern können, wenn das Bebauungsverfahren rechtmäßig abgelaufen wäre. Aber sie hätten ihre verbrieften Mitwirkungsrechte wahrnehmen und Korrekturen veranlassen können - das nämlich ist Teil der Umweltverträglichkeitsprüfung nach EU-Recht, die zu einem korrekten B-Plan-Verfahren dazugehört.
Dann wäre zum Beispiel wenigstens eine Lösung für die rund 20 ehemals auf dem Gelände ansässigen Kiebietzbrutpaare gefunden worden. „So aber sind sie einfach weg. Keiner weiß, was mit ihnen passiert ist“, erzählt Wolfgang Bertram und schüttelt traurig den Kopf. „Die Tiere können ja nicht einfach irgendwohin ausweichen, da muss man schon etwas für tun.“ Der Bodenbrüter steht auf der Roten Liste der international gefährdeten Vogelarten - Begründung: Er findet wegen menschlicher Landschaftseingriffe keine Brutplätze mehr.
Auch die Rohrweihe zog gegen das Logisitk- Gewerbe den Kürzeren. Sie hat zwar vor Ort nicht gebrütet, aber das Gebiet war ein wichtiges Nahrungsrevier für den Greifvogel. Er ist in der EU-Vogelschutzrichtlinie aufgeführt, was bedeutet, dass Hamburg eigentlich Anstrengungen zu seinem Schutz und zum Erhalt seiner Lebensgrundlagen unternehmen müsste. Stattdessen wurde die Rohrweihe in Obergeorgswerder durch die Bebauung vertrieben.

Vernichtet wurde auch ein Biotop - seine offizielle Bezeichnung „gesetzlich geschützt“ hat ihm nicht geholfen.
Es sind vor allem zwei Dinge, die der Botanische Verein am Gesamtvorgehen in Obergeorgswerder kritisiert: Zum einen die bereits beschriebene Bebauung ohne beschlossenen B-Plan mit Hilfe von Vorweg-Genehmigungen, d.h. ohne Umweltverträglichkeitsprüfung und ohne Beteiligung der Umweltverbände. (Das B-Plan-Verfahren für Obergeorgswerder wurde 2008 mit einer Vorweggenehmigung unterlaufen. Bis heute wartet die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz auf die Dokumentation bzw. Offenlegung der Gründe für das Außerkraftsetzen des B-Plan-Verfahrens.) Zum anderen kritisiert der Verein das, was Wolfgang Bertram „Scheibchen-Genehmigungen“ nennt.
„Das Gesamtprojekt wird in Einzelmaßnahmen zerlegt, für die dann jeweils nur ein einfaches Plangenehmigungsverfahren nötig wird“, erklärt er. „Für die, die bauen wollen, ist das ein Verfahren, wie man schneller zum Ziele kommt. Der Naturschutz bleibt auf der Strecke.“ Die Mitwirkungsrechte der Umweltverbände würden so unterlaufen. Scheibchenweise würde mit Einzelmaßnahmen etwas umgesetzt, was nicht rechtsgültig beschlossen ist.
In Obergeorgswerder musste unter anderem ein Graben für Transgourmet weichen, um das Baufeld zu vergrößern. Die Grabenverfüllung wurde vom Bezirk als Wassererchtliches Plangenehmigungsverfahren einzeln beantragt und genehmigt. So wurden Fakten geschaffen - das Baufeld war ja nun sowieso vorbereitet, also konnte man dann auch gleich mit der eigentlichen Baumaßnahmen anfangen.
Mit dieser Praxis verstößt Hamburg gegen nationales und EU-Umwelttrecht. Das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung verbietet es, Einzelprojekte aus dem Gesamtzusammenhang herauszureißen und so ein Gesamtprojekt durchzusetzen.
Dem Botanischen Verein geht es um eine Grundsatzentscheidung. „Obergeorgswerder ist kein Einzelfall. Das Bauen mit Vorweggenehmigungen und Salamitaktik geschieht in Hamburg seit fünf, sechs Jahren, und es nimmt zu“, berichtet Bertram. „In Obergeorgswerder sind jetzt Fakten geschaffen worden, die Fläche ist für die Natur verloren. Aber wir hoffen, mit unserer Klage dafür zu sorgen, dass in Zukunft die unrechtmäßige Praxis in Hamburg ein Ende hat.“

Der Botanische Verein klagt beim Hamburgischen Verwaltungsgericht auf Grundlage des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes, das auf einer EU-Richtlinie basiert. Es schreibt Rechtsbeihilfe für die Umweltverbände fest, wenn sie wegen Verstößen gegen umweltrechtliche Vorschriften Klage einreichen.
Horst Bertram betont: „Das europäische Naturschutzrecht ist ganz erheblich. Ohne die EU würde unser Naturschutz baden gehen!“ Spätestens seit der Abschaffung der Umweltbehörde gibt es in Hamburg keine außenstehende Instanz mehr, die Umweltbelange wirklich vertritt. Der Umweltschutz ist zugunsten der Wirtschaft(sbehörde) zersplittert und von den Bau-Abteilungen in den Bezirken aufgesogen und neutralisiert worden. „In Hamburg ist der Naturschutz das schwächste Pfählchen im System“, resümiert Bertram.
Außer in Form einer kleinen Nachfrage im Mai 2017 hat sich das Verwaltungsgericht noch nicht gerührt. Der Bezirk Mitte hat bisher gar nicht auf die Klage des Botanischen Vereins reagiert. (Übrigens auch nicht auf die Anfragen des WIR, der der Verwaltung selbstverständlich gern die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben hätte.)


 

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Neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen
Im Deichvorland in Obergeorgswerder gibt es bald Priele statt massiver Steinschüttungen und Spülfelder

Spatenstich

Der erste „Spatenstich“ für den zweiten Priel im Deichvorland
an der Norderelbe in Georgswerder.
Foto: MG

MG. Eigentlich sollte der neue Lebensraum für den Schierlings-Wasserfenchel schon fertig sein, doch dann fand man eine Bombe im Deichvorland Obergeorgswerder. Sie musste in sieben Metern Tiefe von Tauchern entschärft und geborgen werden. Dafür wurden extra ein Schacht und eine Baustraße nötig.
Vor der Bombenentschärfung war der südliche Priel schon fertig. Am 8. September folgte nun der der erste Spatenstich für den nördlichen Priel.
Seit 2010 gehören die Vordeichflächen auf Wilhelmsburg entlang der Norderelbe zum Naturschutzgebiet „Auenlandschaft Norderelbe“. WIR berichteten des öfteren über die schon fortgeschrittene Deichrückverlegung Kreetsand und die geplante naturräumliche Entwicklung des Altspülfeldes Ellerholz.
Harald Köpke vom BUND hatte die Idee, im Deichvorland Obergeorgswerder ein Kleingewässer anzulegen. Er stieß bei der Stiftung Lebensraum Elbe, die 2010 durch Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft gegründet wurde, auf offene Ohren. Doch Gerwin Obst von der Stiftung war begeistert und sah darüber hinaus die Möglichkeit, mit einem Priel das Gewässer an die Elbe anzubinden und noch einen zweiten Priel zu bauen. Der südliche Priel ist bereits fertig und läuft zweimal am Tag mit Elbwasser voll. Bei höheren Sturmfluten im Winter wird das Deichvorland bis an den Deich überschwemmt.

Südl. Priel

Südlicher Priel

Frau Dr. Elisabeth Klocke, Vorstand der Stiftung Lebensraum Elbe: „Mit der Neugestaltung stellen wir die für Tideflüsse typischen dynamischen Uferbereiche wieder her, die als Lebensraum für Tiere und Pflanzen so wichtig sind.“ Unter anderem wird damit ein weiterer Standort für den vom Aussterben bedrohten Schierlings-Wasserfenchel geschaffen. Und das sichert auch den Standort der wertvollen alten Silberweiden, denn der Schierlings-Wasserfenchel benötigt Schatten zum Gedeihen. Auch die Lebensräume vieler Elbfische sowie des in der Nähe ansässigen Seefrosches werden durch die Maßnahme erweitert.

Die Renaturierung soll Mitte Oktober abgeschlossen sein. Dann werden alles Baugerät und die Baustraße verschwinden und das Schilf erobert sich seinen Lebensraum zurück.

Weitere Informationen: http://www.stiftung-lebensraum-elbe.de/massnahmen/obergeorgswerder.html



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Erscheinungsdaten des Wilhelmsburger InselRundblicks im Jahr 2017
(Änderungen vorbehalten)

Ausgabe
Redaktionsschluß
Erscheinungstag
1
16. Januar
19. Januar
2
13. Februar
16. Februar
3
13. März
16. März
4
8. April
12. April
5
8. Mai
11. Mai
6
12. Juni
15. Juni
7
10. Juli
13. Juli
8
14. August
17. August
9
11. September
14. September
10
16. Oktober
19. Oktober
11
13. November
16. November
12
11. Dezember
14. Dezember


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