| |
Titel
Aktuell
Kultur
Veranstaltungen
Chancen
Kinder, Jugend, Bildung
Verschiedenes
Wann... in Wilhelmsburg ?
Wo... in Wilhelmsburg ?
|
Titel
|
Zweimal Afrika im Bürgerhaus… |
|
Herr Baumgarten sorgt sich
um seine igs … |
|
Unser Kampf mit Bill Gates |
Zweimal Afrika im Bürgerhaus…
Musik und Tanz aus West-Afrika

BAOBAB CULTURE TROUPE
Wann? Mo, 6. Sept., 11.30 h
Eintritt: 5 € (erm.: 2 €)
PM. 12 junge TänzerInnen und MusikerInnen präsentieren ein Programm
mit traditionellen Tänzen aus Ghana und anderen westafrikanischen Ländern
, dazu ihre Tanzdramen.
In Ghana ist das traditionelle Trommeln und Tanzen noch sehr verbreitet.
Es gibt kaum eine Veranstaltung, auf der die Trommeln nicht geschlagen
werden, und wenn der Chief in einem Dorf etwas mitteilen will, so nennt
man das immer noch: beat the gong-gong.
Im April 2004 begann Moses Matthew Hooper, Trommel- und Tanzlehrer
in einer Taubstummenschule, Kinder aller Altersstufen und verschiedenster
Schulen zu trainieren. Jeden Mittwoch kommen über 100 Kinder zusammen.
Sind neue Kinder dabei, sitzen sie erst eine Weile scheu daneben,
können dann aber problemlos einsteigen und mitmachen - sie haben die Tänze
beim Zuschauen gelernt.
Erneut ist die Kinderkulturkarawane für 14 Tage zu Gast im Bürgerhaus Wilhelmsburg
und bei der „Tor zur Welt Schule“. Vom 6. – 17. 9. geben sie
Workshops und sind bei Gastfamilien untergebracht.
8. Afrikafestival-Hamburg - Teil 2

ALAFIA 2010
Wann? Sa/So, 11. + 12. Sept.
Das genaue Programm mit den Anfangszeiten
gibt es im Internet unter
www.afrikafestival-hamburg.de
oder www.alafia.de
PM. Nach dem Open-Air-Festival im August in Altona findet der 2. Teil
des Festivals im Bürgerhaus Wilhelmsburg der 2. Teil. Für diesen traditionellen
zweiten Indoorteil haben die Veranstalter den Sprung über die Elbe
gewagt. Der kulturelle Reichtum Afrikas mit viel Musik und Kultur wird
präsentiert werden, und ein lebendiger Dialog mit den Besuchern stattfinden.
An beiden Tagen soll neben der Musik und dem Dialog ein Mitmach- und
Familienkonzept realisiert werden, das besonders auch auf junge Menschen
ausgerichtet ist. Zum Verweilen und Genießen wird es viele Stände
mit afrikanischem Kunsthandwerk, Essen und Getränken geben, einen
afrikanischen Markt. Der Samstag (11. 9.) beginnt mit einem Jugendprogramm,
am Sonntag (12. 9.) folgt ein Familientag.
Der Samstag ist abends aber auch Tanztag: Nach einem Konzert mit der
Gruppe „Angelina Akpovo & Yakawumbu“ wird eine Afrodisco die Tanzlaune
bis in den Morgen anheizen. An beiden Tagen gibt es außerdem Workshops
zu verschiedenen Bereichen des afrikanischen und modernen Tanzes und
Musik.
zum Seitenanfang
Herr Baumgarten sorgt sich
um seine igs …
Ein Kommentar von Rüdiger Wübbels
Wir Wilhelmsburger erwarten mit zwiespältigen Gefühlen
die schönen, neuen IGS-Welten. Von April 2013 bis Oktober
2013 wollen sie uns die Tore öffnen. Doch nicht nur uns. Pro
Tag rechnen die Planer mit 22.222 Menschen aus Altona,
Barmbek und dem Rest der Welt, die die wunderbare Welt
der IGS mit wenig Baum und viel Garten bestaunen wollen.
Doch was hören wir vom IGS-Geschäftsführer Heiner
Baumgarten? Im Interview mit dem Hamburger Abendblatt,
veröffentlicht am 21. Juli 2010, sorgt er sich um die alte Dame
Wilhelmsburger Reichsstraße. Sie könnte ihm die IGS
verderben. Zwar war es für die IGS-Planer von Anfang an
klar, dass mitten durch das Parkgelände eine Bundesstraße
führen würde. Das war ja gerade die städtebauliche Herausforderung: Baut
einen Volkspark für die Elbinsel und macht die Straße stadtverträglicher!
Doch dann grätschte Anja Hajduk, Umweltsenatorin der Freien und Hansestadt
jenseits der Norderelbe, kernig dazwischen: Noch vor der IGS will sie die
Reichsstraße als vierspurige Stadtautobahn mit Mittelstreifen auf die jetzige
Bahntrasse legen, mitten durch die neue Mitte. Von ihrem neuen Dienstgebäude
kann sie dann täglich Autofahrer und lärmgeplagte AnwohnerInnen grüßen.
Ob jemand zurückgrüßen wird?
Für die Umbettung der Reichsstraße hat Frau Hajduk noch 31 Monate Zeit,
also rund 945 Tage mit 3 Wintern. Es gibt zwar noch kein Planfeststellungsverfahren
und auch mit der Bahn ist noch nicht alles geklärt, aber wir schaffen
das schon, hören wir von der Behörde. Das schaffen vielleicht Chinesen, aber
wir in Deutschland? Hauptsache, Verkehrsminister Ramsauer aus Berlin zahlt
dafür 60 Millionen Euro und wir Hamburger Steuerzahler legen noch 20 Millionen
obendrauf.
Zweifel an der Behördenplanung hat offensichtlich auch Herr Baumgarten.
Wahrscheinlich kennt auch er nicht so viele chinesische Baufirmen. Im besagten
Interview verrät er uns seinen Plan B und Plan C. Plan B: Die jetzige
Reichsstraße wird durch Lärmschutz, Flüsterasphalt, LKW-Verbot und Tempolimit
erträglicher. Eine neue Brücke über die Straße sei auch vorgesehen. Plan
C: Vollsperrung zwischen Wilhelmsburg Süd (Kornweide) und Wilhelmsburg
Mitte (Rathaus).
Plan C, lieber Herr Baumgarten, lassen Sie bloß stecken. Das wäre das Chaos
für Harburg und Wilhelmsburg. Denn irgendwie werden sich die täglich rund
55.000 Nord-Süd-Pendler einen Umweg suchen. Plan B dagegen, Herr Baumgarten,
der hat was. Sie haben es schon längst erkannt: der heftig umstrittene
Plan von Frau Hajduk lässt sich nicht realisieren. Also behalten wir doch die
jetzige Reichsstraße und modernisieren sie stadtverträglich, erst für die IGS,
dann dauerhaft. Wilhelmsburg braucht keine 3. Autobahn, schon gar nicht
mitten durchs Herz!
Und, lieber Herr Baumgarten, wenn Sie sich schon mit der Verkehrsfrage
beschäftigen, sorgen Sie doch bitte auch dafür, dass die täglich 22.222 Besucherinnen
und Besucher und wir Wilhelmsburger nicht ins Verkehrschaos fahren,
weder mit dem Rad noch mit dem Auto. Und dann sind da ja noch die
LKW. Wir brauchen also dringend ein intelligentes, flexibles Verkehrsleitkonzept!
Ob Sie dabei auf den
S-Bahnhof Wilhelmsburg
zählen können, ist keinesfalls
sicher. Er soll 2011
komplett abgerissen und
bis Oktober 2012 neu gebaut
werden. Ob das klappen
wird?
zum Seitenanfang
Unser Kampf mit Bill Gates

Bill Gates ist bekanntlich der Chef von Microsoft. Und
Microsoft, das ist Windows und diverse Anwendungsprogramme.
Und dann gibt‘s auch die Firma Adobe, mit speziellen
Programmen für die Erstellung von Druckdateien.
Beide aufeinander abzustimmen: Da liegt der Wurm drin.
Im Augenblick streiten wir uns noch mit Bill Gates und
seinem Programm „MS Publisher“ herum und mit seinen
alles andere als guten Fähigkeiten, mit Hilfe von Adobe
eine fehlerfreie Druckdatei zu erstellen. Selbst wenn die
ganze Publisher-Datei ausgelegt ist auf den Druck in Grautönen - schraffierte
Flächen, Umrandungen etc. erscheinen auf 4-Farb-Grundlage in der Druckdatei
…
Wieder einmal geht also ein riesengroßes Dankeschön an unsere Freunde in
der Druckerei „Idee, Satz + Druck“, die geduldig das erforderliche Nacharbeiten
leisten!
Zum Glück hat aber alles bald ein Ende: In den nächsten Monaten werden
WIR Stück für Stück unsere neue Software zur Erstellung der Zeitung einsetzen,
und die ist nicht von Bill Gates. Hoffentlich brechen dann für uns auch
stressfreiere Tage an.
In diesem Sinn
Ihr Axel Trappe - für die gesamte Redaktionsgruppe.
zum Seitenanfang
|