23. Jahrgang,
Ausgabe 3

Mär. / Apr.
2017
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Verschiedenes

Blume des Jahres 2017: Klatschmohn
Neue Online-Hilfe für Hamburgs Mieter
Neue Container- Karte im Netz
Stolpersteine per App entdecken
Senat setzt keinen zusätzlichen S-Bahn- Ersatzverkehr ein
Sperrzeiten der Schnellbahnen S 3 und S 31
Bürgerhaus: Kaum Platz für Radler
Wir sind die SchrauberInnen!

 

 

Blume des Jahres 2017: Klatschmohn

Klatschmohn

Abb.: Wikipedia

MG. Der Klatschmohn, Papaver Rhoeas, wurde von der Loki-Schmidt-Stiftung zur Blume des Jahres gewählt. Er wächst auf Getreidefeldern, an Wegrändern und Böschungen.
Zum Beispiel erfreute er das Auge in den vergangenen Jahren an der Böschung des Radweges an der Wollkämmerei. Nun wird dieser Radweg aber erneuert, was auch dringend erforderlich war, da wird es wohl erst einmal mit der Blütenpracht vorbei sein. Auf Wilhelmsburg findet man Klatschmohn aber immer noch auf Brachen im Hafen.
An Wochenenden, wenn wenig Betrieb ist, lädt der Hafen mit seinen Wildpflanzen zu schönen Wanderungen und Radfahrten
ein. Sammeln Sie nach der Blüte im Sommer die Mohnkapseln ein und verstreuen Sie die Samen, z B. an der Böschung des neuen Radweges an der Wollkämmerei ...

 

 



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Neue Online-Hilfe für Hamburgs Mieter
Ist die Betriebskostenabrechnung zu hoch? Was tun bei einer Mieterhöhung?
Antworten geben jetzt die Online-Checks des Mietervereins zu Hamburg

App Mieter

Eine neue Online-Hilfe des Mietervereins klärt Fragen
rund um den Mietvertrag
. Foto: Mieterverein

Anna Sosnowski. Der Mieterverein zu Hamburg hat sein umfangreiches Informationsangebot um einen bedeutsamen Baustein erweitert: Ab sofort können sich alle Hamburger Mieterinnen und Mieter rund um die Uhr und kostenlos mithilfe von Online-Checks über Heiz- und Betriebskosten, Wohnungsmängel, Mietkaution, Schönheitsreparaturen, Mieterhöhungen und die Mietpreisbremse schlau machen. Der neue Online-Service ergänzt das bisherige Informationsangebot des Mietervereins aus klassischen Info-Blättern zum Mieten und Wohnen auf der Website und in den Beratungsstellen, sowie der gut genutzten Telefonhotline 040/8 79 79 345.
„Die Online-Checks sind eine wichtige und bald nicht mehr wegzudenkende Ergänzung zu unserem bisherigen Informationsangebot“, sagt Siegmund Chychla, Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg. „Mit dem neuen Service, der keine einzelfallbezogene Rechtsberatung darstellt, kommt unser Verein seiner satzungsgemäßen Aufgabe nach, als Landesverband des Deutschen Mieterbundes (DMB) in Hamburg rund um das Thema Wohnen und Mieten zeitgemäß zu informieren und zu helfen.“ Allein durch die Prüfung der alljährlichen Nebenkostenabrechnungen könnten Hamburgs Mieter Millionen Euro sparen.
Das interaktive Online-Angebot wurde in Kooperation mit dem Unternehmen CODIAC Knowledge Engineering GmbH entwickelt. Es verfügt über ein responsives Webdesign, so dass Nutzer die Checks jederzeit nicht nur vom Hausrechner oder Laptop, sondern von überall mit dem Tablet und Smartphone zu jeder Tages- und Nachtzeit durchlaufen können. Etwa 50 Prozent der bisherigen Zugriffe sind über ein mobiles Endgerät erfolgt.

So funktionieren die Online-Checks: Alle Checks bestehen aus einem Frage-Antwort-Dialog. Je nach Antwort des Nutzers führt die eigens für den Mieterverein zu Hamburg entwickelte Software unterschiedliche Rechenoperationen durch und entscheidet mithilfe von Algorithmen, welche Frage als nächste gestellt wird. Auch erledigt der Online-Check die Rechenarbeit für den Nutzer. Beim Betriebskosten-Check erfolgt nach Eingabe der Wohnfläche und der auf die Wohnung entfallenden Kostenbeträge ein Abgleich mit den Durchschnittswerten des Betriebskostenspiegels. Die Brennstoffkosten der Heizkostenabrechnung werden mit den Durchschnittskosten laut Statistischem Bundesamt verglichen. Die Gesamtverbräuche der Heizung werden mit den Werten des Heizspiegels verglichen. So erhält der Nutzer einen Überblick, wie die Kosten und Verbräuche seines Wohngebäudes und seiner Wohnung im Vergleich zum Durchschnitt liegen. Ergeben sich überdurchschnittlich hohe Werte, erhält der Nutzer allgemeine Hinweise, woran dies liegen kann sowie einen Report mit Handlungsempfehlungen.
Hier geht’s zu den Checks: online-checks.mietervereinhamburg.de

 

 

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Recycling auf einen Klick
Neue Container- Karte im Netz

PM. Ein neuer Geo-Dienst vereinfacht seit heute die Suche nach einem Depotcontainer. Mit ein paar Klicks ist der nächstliegende Container auf den Seiten der Stadt zu finden. Insgesamt stehen an 916 Standorten 2.250 Depotcontainer für Papier und Pappe, 2.320 für Altglas, 65 für Kunststoffe und Metalle, 106 für Elektrokleingeräte und 106 für Altkleider zur Verfügung.
Wo werde ich Altpapier und Altglas am schnellsten los? Wo kann ich den kaputten Toaster oder die alte Jeans entsorgen?
Mit der neuen Online-Karte ist der nächste Container schnell ausfindig gemacht. Auf der Info-Seite der Umweltbehörde können alle Wertstoff-Arten einzeln angewählt werden und erscheinen in unterschiedlich farbigen Ringen: Zum Beispiel blau für Altpapier und grün für Altglas. Über ein Kontextmenü sind alle vorhandenen Container am Standort sowie die Nutzzeiten schnell ersichtlich. Die neue Anwendung zeigt neben den Depotcontainern auch alle Standorte der aktuell zwölf Recyclinghöfe samt Anschriften und Öffnungszeiten.
Der Dienst ist unter dem Suchbegriff „Abfall und Recycling“ auf der Seite www.geoportal-hamburg.de zu finden und auf den
Seiten der Behörde für Umwelt und Energie unter www.hamburg.de/recycling.
Ziel der Umweltbehörde ist es, mit der aktuellen Recycling-Offensive die Mülltrennung in Hamburg und den Anteil der Wiederverwertung deutlich zu erhöhen. Dies ist nicht nur ein Gewinn für alle HamburgerInnen, sondern auch für die Umwelt. Mehr Recycling schont Klima und Umwelt.


 

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Stolpersteine per App entdecken
Landeszentrale für politische Bildung macht Hamburger Gedenk-Projekt auch mobil nutzbar

PM. Mit dem Smartphone in Hamburgs Geschichte eintauchen: Wer im App-Store „Stolpersteine Hamburg“ eingibt, kann sich die Routen zu den Stolpersteinen über Google Maps oder die Apple Karten Apps anzeigen lassen. Eine Umkreissuche ist
ebenso möglich wie das Auffi nden von benachbart verlegten Steinen.
Näheres zu den Menschen und den Geschichten „hinter“ den Stolpersteinen kann ebenfalls recherchiert werden: über Namen, Straßenbezeichnung, Stadtteilnamen oder die Postleitzahl gelangt man zu den Biographien der Opfer. Zu den Personen, deren Biographien schon erforscht werden konnten, liegen unter anderem die frühere Adresse, Geburts- und Todesdatum sowie die Angabe zu den Deportationsdaten vor.
Sofern vorhanden sind auch Fotos der Opfer veröffentlicht. Ergänzt wird das Angebot in der App durch eine Beschreibung des gesamten Projektes sowie der Möglichkeit, selbst eine Patenschaft für Gedenksteine zu übernehmen. Parallel steht auch die reguläre Website zur Verfügung unter www.stolpersteine-hamburg.de.

Dem Erinnerungs-Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig haben sich seit Beginn 1995 ehrenamtliche Initiativen in zahlreichen europäischen Städten angeschlossen. In Hamburg machen über 5100 Gedenksteine im Trottoir auf ermordete Opfer des Nationalsozialismus aufmerksam.

 

 



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Senat setzt keinen zusätzlichen S-Bahn- Ersatzverkehr ein
Sperrzeiten der Schnellbahnen S 3 und S 31

Sperrzeiten-Ersatzverkehr siehe Kasten unten < mehr

Michael Rothschuh. Nach den vielen und langen Sperrzeiten in den letzten Jahren wird es auch 2017 und in den Folgejahren viele Wochenendsperrzeiten sowie Sperrzeiten in den Ferien geben. Als Ersatz soll es wieder Busse geben: Direktbusse zwischen S-Bahn Wilhelmsburg und Berliner Tor sowie Busse Wilhelmsburg-Veddel-Hammerbrook- Berliner Tor.

Ein Grund dafür ist der Bau der S-Bahn-Station Elbbrücken. Aus Wilhelmsburg gibt es seit Jahren Vorschläge für zusätzlichen Ersatzverkehr, der die Sperrungen erträglicher macht, u.a.:
• Wochenendbetrieb der Fähre 73 vom Reiherstiegviertel zu den Landungsbrücken zumindest in den Sperrzeiten der S-Bahn,
• Zuschlagsfreie Fahrten des Schnellbusses 34,
• Verlängerung des Metrobusses 13 über die Veddel bis zur U-Bahn Hafencity-Universität, wo man im Gegensatz zum Berliner Tor auch mit dem Fahrstuhl zur Bahn kommt,
• Verstärkung der Regionalbahn zwischen Harburg und Hauptbahnhof.

Wie die Antwort des Senats auf eine Bürgerschafts-Anfrage von Heike Sudmann (Fraktion Die Linke) ergibt, lehnt der Senat alle diese Möglichkeiten ab: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass generell bei der Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs die Fahrgastzahlen um etwa 10 Prozent zurückgehen.
… Die Platzkapazität des Ersatzverkehrs bemisst sich nicht nach der Sitzplatzkapazität des S-Bahn-Verkehrs im Regelbetrieb, sondern an der Nachfrage. Ein Gelenkbus mit circa 50 – 60 Sitz- und 70 – 90 Stehplätzen ersetzt einen S-Bahn-Zug mit circa 100 Fahrgästen. Bei Zügen mit stärkerer Fahrgastnachfrage werden dementsprechend mehr Busse eingesetzt.“
„Für Fahrgäste mit Fahrrädern wird kein gesondertes Angebot gemacht, da diese die Möglichkeit haben, die Regionalbahnen zwischen Harburg und Hamburg-Hauptbahnhof zu nutzen.“

Mobilitätseingeschränkte Personen könnten sich, so der Senat, über die Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen oder über die Infosäulen auf dem S-Bahnsteig über ein zusätzliches Angebot informieren. Denn, so erfährt man bei intensiver telefonsicher Nachfrage, es soll irgendwann und irgendwo Busse direkt zum Hauptbahnhof geben; aber das wolle man nicht öffentlich bekannt machen, damit diese nicht von nicht-behinderten Personen benutzt würden.
Übersetzt heißt die Empfehlung: Am besten mit dem Auto fahren, wenn man eines hat, oder zuhause bleiben. Und je mehr dieser Empfehlung folgen, desto weniger Ersatzverkehr wird angeboten. Denn der richtet sich, wie der Senat erklärt, nach der Nachfrage.
Die aktuellen Sperrzeiten finden Sie hier < mehr

Derzeit sind folgende Sperrzeiten  vorgesehen:
18.2., 1 Uhr – 19.2.2017, Betriebsschluss: Hauptbahnhof – Wilhelmsburg; S3/S31 mindestens bis Berliner Tor, (Bau Station Elbbrücken)-

  1. 25.2., 1 Uhr – 26.2.2017, Betriebsschluss: Hauptbahnhof – Wilhelmsburg; S3/S31 mindestens bis Berliner Tor, (Bau Station Elbbrücken).
  2. 12.4., Betriebsbeginn – 17.4.2017, Betriebsschluss: Harburg Rathaus – Neugraben; (Weichenerneuerungen Neugraben).
  3. 10.6., 1 Uhr – 11.6.2017, Betriebsschluss: Hammerbrook – Wilhelmsburg; S3 bis Berliner Tor, S31 bis Hammerbrook, (Bau Station Elbbrücken).
  4. 14.10., 1 Uhr – 27.10.2017, 3 Uhr: Wilhelmsburg – Harburg Rathaus; S3 bis Wilhelmsburg, S31 bis Berliner Tor, (Gleiserneuerung Wilhelmsburg – Harburg und Stationssanierung Harburg).
  5. 18.11., 1 Uhr – 19.11.2017, Betriebsschluss: Harburg Rathaus – Neugraben;
  6. 25.11., 1 Uhr – 26.11.2017, Betriebsschluss: Harburg Rathaus – Neugraben;
  7.  

Sperrzeiten in den Folgejahren sind abhängig vom Baufortschritt und werden im Laufe des jeweiligen Vorjahres terminiert.

 

 


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Bürgerhaus: Kaum Platz für Radler
20 neue Abstellmöglichkeiten sollen kommen

PM. Bei einem der letzten Treffen des Vereins “Fahrradstadt Wilhelmsburg e.V.“ wurde unter anderem bemängelt, dass man
Fahrräder und insbesondere E-Bikes nicht gut und sicher beim Bürgerhaus Wilhelmsburg anschließen kann. Andererseits stehen am ehemaligen Eingang der igs an der Georg-Wilhelm Straße fast 50 Fahrradständer, die nie genutzt werden. Die Fraktion der Grünen im Regionalausschuss hat die Anregung zur Verlagerung einiger Bügel aufgegriffen und die Aufstellung von Radbügeln am Bürgerhaus beantragt. Relativ schnell kam die Reaktion aus dem Bezirksamt.
„Die Fahrradbügel am ehemaligen Westeingang der IGS (gegenüber Eingang/ Beginn des Loops) sind nach Ende der IGS in den Besitz des Bezirksamtes übergegangen. Der jetzige Standort wird derzeit als Lager genutzt und aus dem Bestand werden sukzessive Bügel entnommen, um sie bei Bedarf an benötigten Stellen im öffentlichen Raum aufzustellen. Das Bezirksamt ist nicht befugt, Fahrradbügel auf privatem Grund einzubauen, stellt aber aufgrund des großen öffentlichen Interesses bis zu 20 Stück der Fahrradbügel bereit.“ (aus: Antwort auf o.g. Antrag). Vereinsmitglieder hoffen nun, dass die neuen Fahrradbügel zügig angebracht werden, damit auch E-Bikes sicher verwahrt werden können.
Der Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel hat in seiner Sitzung am 06.12.2016 dem entsprechenden Antrag der GRÜNEFraktion einstimmig bei Enthaltung der CDU-Fraktion zugestimmt.



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Wir sind die SchrauberInnen!
Die Zweirad-Gruppe der KFZ-Werkstatt in der Honigfabrik stellt sich vor

Schrauber

Die Zweiradprofis und -helfer aus der Hofawerkstatt: Ingrid, Dirk,
Klaus und Martin
(v.l.n.r.). Foto: ein

PM. Wir sind einige Leute, so um die 50+: Ingrid, Dirk, Klaus und Martin, und haben in der Autowerkstatt der Honigfabrik eine Schrauberecke für Motorräder und Fahrräder eingerichtet.
Reihum organisieren wir ehrenamtlich dienstags von 16 - 20 Uhr ein offenes Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe beim Schrauben.
Praktische Erfahrungen aus unserer Geschichte als ZweiradschrauberInnen geben wir dabei gerne weiter. Denn wir waren einst, in den 70er Jahren, im ehemaligen Harburger Freizeitzentrum Nöldekestraße eine selbstorganisierte Motorrad-AG mit einem Kinderfahrradprojekt, später auch im Freizeitzentrum Mopsberg. Wir sind also schon ein Weilchen für alle großen und kleinen SchrauberInnen da und bieten unsere Hilfe an.
In der Honigfabrik stehen zwei Hebebühnen zur Verfügung, Werkzeug, eine lange Werkbank u.v.a.m. – fast eine ganze Werkstattausrüstung. Wer sie nutzt, trägt auch mit einem geringen Obulus zu ihrer Erhaltung bei.

Am Dienstag, 28. März 2017, laden wir ab 17 Uhr zum Angrillen und Einläuten der Frühjahrssaison ein, mit Infos, zum Gucken und mit einer kleinen Überraschung!

Willkommen also bei den Motorrad- und Fahrrad-SchrauberInnen in der Hofa-KfZWerkstatt,
Honigfabrik, Industriestr. 125-131, Tel. 040 4210390

 

 

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