23. Jahrgang,
Ausgabe 5

Mai / Juni
2017
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Verschiedenes

„Von Verrückten mit Herz gemacht“
Irrtümer im Arbeitsrecht - meistens teuer bezahlt
Towers verpassen Playoffs! Bleibt Anthony Canty?
Lego-Spenden für Bücherhalle gesucht!
Senat setzt keinen zusätzlichen S-Bahn- Ersatzverkehr ein
Sperrzeiten der Schnellbahnen S 3 und S 31
Neue Online-Hilfe für Hamburgs Mieter
Neue Container- Karte im Netz

 

„Von Verrückten mit Herz gemacht“
Erstes Treffen Hamburger Stadtteilzeitungen

Konferenz

Austausch auf dem Zeitungstreffen: der WIR und der Kollege vom
„westwind“ aus dem Osdorfer Born
. Foto: hk

hk. In vielen Hamburger Bezirken gibt es Stadtteilzeitungen. Mit Lurup und dem Osdorfer Born tauscht der WIR seit einigen
Jahren seine Ausgaben aus. Auch ansonsten blicken wir gern mal über den Wilhelmsburger Tellerrand (siehe auch S. 12).
Aber eigentlich wissen wir sehr wenig darüber, wie die KollegInnen in den anderen Bezirken ihre Zeitungen machen. Die Leute vom „Lachenden Drachen“ in St. Georg hatten da die gute Idee, aus Anlass ihres 30-jährigen Jubiläums alle Hamburger Stadtteilzeitungs-Redaktionen zu einem Treffen einzuladen: zum Kennenlernen, zum Erfahrungsaustausch und zur Suche nach Gemeinsamkeiten. Nicht alle waren gekommen, aber immerhin saßen RedakteurInnen von zwölf Zeitungen im Gemeindesaal in der Stiftstraße in St. Georg zusammen und berichteten über ihre Arbeit.
Es zeigte sich, die Zeitungen sind in vielerlei Hinsicht sehr unterschiedlich. Viele werden von Stadtteilbüros oder Bürgervereinen herausgegeben und zum Teil von deren hauptamtlichen MitarbeiterInnen bei der Arbeit unterstützt und/oder finanziert (Druckkosten etc.). Bei der Seitenzahl ist vom vierseitigen Info bis zum 30-Seiten- Heft alles dabei. Einige Zeitungen erscheinen monatlich, einige vierteljährlich oder unregelmäßig. Auch inhaltlich gibt es große Unterschiede. Manche Zeitungen sind eher Mitteilungsblätter für einen kleineren Einzugsbereich wie Steilshoop oder Neuallermöhe, vergleichbar etwa mit der Südkurier-Beilage im WIR. Was nicht bedeutet, dass sie nicht auch kritisch berichten, wenn es nötig ist. (Auch in Steilshoop haben sie Ärger mit der AfD.) Mehrere Blätter befassen sich regelmäßig mit der Stadtteilgeschichte. So steht im „Backstein“ vom Dulsberg ein interessanter Artikel über die Reichtagswahl 1932. Und da findet sich nebenbei, dass Hitler auf dem Dulsberg „nur“ 24 Prozent der Stimmen erhielt, die prozentual meisten Hitlerwähler gab es mit 54 Prozent „bei uns“ in Moorwerder, das damals allerdings noch zu Preußen gehörte.

Der WIR hat unter den Stadtteilzeitungen mit seinem Verein als unabhängigem Träger, seinem Umfang, seinen regelmäßigen
wöchentlichen Redaktionssitzungen, dem monatlichen Erscheinen und den Elbinseln als großem Einzugsbereich eher eine Sonderstellung. Bei den Inhalten haben wir viele Gemeinsamkeiten mit dem „Lachenden Drachen“ aus St. Georg und der noch ganz jungen „Stadtteilzeitung“ der Initiative „St. Pauli selber machen“. Das ist sicher kein Zufall. Alle drei Stadtteile sind Brennpunkte der Stadtentwicklung: Verdrängung der ärmeren EinwohnerInnen durch Mietsteigerungen, enge Nachbarschaft mit den NeubürgerInnen aus Hamburg und den Krisengebieten der Welt, aber auch drängende Verkehrsprobleme – wir haben zahlreiche gemeinsame Themen.
Ob es auch stadtteilübergreifende Themen gibt, die für alle Zeitungen interessant sind, muss sich zeigen. Gemeinsam sind auf jeden Fall technische Fragen der Erstellung, die Frage, wie sieht überhaupt die Zukunft unserer Papierblätter bei zunehmender Onlinekonkurrenz aus, und im Zusammenhang damit das Nachwuchsproblem. Und gemeinsam ist offensichtlich auch, dass alle ehrenamtlichen RedakteurInnen großen Spaß an der Arbeit haben. Oder wie die Kollegin von „Lurup im Blick“ sagte: „Alle Stadtteilzeitungen werden von Verrückten mit Herz gemacht. Sonst gäbe es sie gar nicht.“

Die Redaktion des „Lachenden Drachen“ schlug ein nächstes Treffen zum Ende des Jahres vor und hatte außerdem die „kühne“ Vision eines „Hamburger Stadtteilzeitungs-Pressefestes“. Warum eigentlich nicht?!
Auf jeden Fall gilt den Leuten vom „Lachenden Drachen“ Dank für die gute Initiative und für die tolle Gastfreundschaft.

 



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Irrtümer im Arbeitsrecht - meistens teuer bezahlt

Eggers

Guter Rat von der Arbeitsrechtsanwältin Birgit Eggers.
Foto: Jens Schierenbek

Arbeitsverhältnisse sind Existenzgrundlage für den Arbeitnehmer, aber auch Voraussetzung für den Erfolg des Unternehmens. Dennoch verlassen sich beide Seiten im Alltag nicht selten auf ein juristisches Halbwissen, das weit neben der Gesetzeslage liegt. Meistens stellt sich erst vor Gericht heraus, dass nicht Recht sein kann, was niemals Recht war. Gerade bei der Kündigung des Arbeitsvertrags bestehen hartnäckige Irrtümer, deren Beseitigung den entscheidenden Vorteil in einer rechtlichen Auseinandersetzung bedeuten kann.

Irrtum Nummer 1 – Eine mündliche Kündigung beendet den Arbeitsvertrag.

Nein. Nach § 623 BGB kann ein Arbeitsvertrag wirksam nur durch eine schriftliche Erklärung gekündigt werden. Dieses gilt sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer. Eine mündliche Kündigung ist ebenso unwirksam wie eine Kündigung per SMS, Fax oder E-Mail. Die Äußerung: „Ich kündige Ihnen“ stellt nur die Ankündigung einer noch schriftlich abzufassenden Kündigungserklärung dar. Folgt dieser Ankündigung dann die Aufforderung, den Arbeitsplatz sofort zu verlassen, kann darin sogar eine Freistellung von der Arbeit gesehen werden, welche zur Fortzahlung der Vergütung verpflichtet.

Irrtum Nummer 2 – Eine erklärte Kündigung kann man wieder zurücknehmen.

Nein. Eine Kündigung wird in dem Moment wirksam, in dem sie der Gegenseite des Arbeitsvertrags zugegangen ist. Mit dem Zugang wird das Arbeitsverhältnis entweder sofort oder mit Ablauf der Kündigungsfrist beendet. Diese Wirkung kann durch keine Erklärung beseitigt werden. Eine Rücknahme der Kündigung stellt vielmehr ein Angebot dar, das Arbeitsverhältnis fortzusetzen. Ein solches Angebot kann die Gegenseite annehmen oder auch ablehnen.

Irrtum Nummer 3 – Die Kündigung ist unwirksam, wenn sie keine Gründe enthält.
Nein. Das Kündigungsschreiben muss lediglich den Willen erkennen lassen, das Arbeitsverhältnis beenden zu wollen. Die Angabe von Gründen ist dabei nicht notwendig. Das gilt übrigens auch für die außerordentliche Kündigung. Der Arbeitgeber ist bei dieser Art der Kündigung zwar gesetzlich verpflichtet, dem Arbeitnehmer auf Anforderung den Grund schriftlich mitzuteilen. Tut er das aber nicht, bleibt die Kündigung trotzdem wirksam. Der Arbeitgeber könnte wegen des Verstoßes gegen die gesetzliche Pflicht aber u.U. schadensersatzpflichtig werden.

Irrtum Nummer 4 – Vor einer fristlosen Kündigung muss abgemahnt werden.
Nein. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen den Arbeitsvertrag kann der Arbeitgeber auch ohne vorherige Abmahnung fristlos kündigen. Das Vortäuschen einer Arbeitsunfähigkeit, der Verstoß gegen das Wettbewerbsverbot oder die Manipulation der Arbeitszeiterfassung sind solche schweren Verstöße, die das bestehende Vertrauensverhältnis beseitigen. Bei diesem Verhalten weiß der Arbeitnehmer, dass der Arbeitgeber dies nicht dulden wird und er sein Arbeitsverhältnis damit aufs Spiel setzt. Dem Arbeitgeber ist es nicht zumutbar, eine Abmahnung auszusprechen und so eine Wiederholung des Verhaltens in Kauf zu nehmen.

Irrtum Nummer 5 – Betriebsbedingte Kündigung gibt einen Anspruch auf eine Abfindung.
Nein. Eine gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers, eine Abfindung an den Arbeitnehmer zu zahlen, existiert grundsätzlich nicht. Sie besteht auch dann nicht, wenn das Arbeitsverhältnis aus betriebsbedingten Gründen gekündigt wird. Selbst wenn das Arbeitsverhältnis einvernehmlich durch einen Aufhebungsvertrag beendet wird, ist eine Abfindung nicht notwendig. Eine solche Pflicht besteht nur, wenn die Kündigung durch einen Sozialplan begleitet wird, aus dem sich für die betroffenen Arbeitnehmer ein Abfindungsanspruch ergibt. Ein solcher kann sich auch aus Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen ergeben. Eine Abfindung kann aber ausgehandelt werden, wenn die vom Arbeitgeber behaupteten betriebsbedingten Gründe zweifelhaft sind und die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nach der Kündigung nicht vorstellbar ist.
Die Beendigung des Arbeitsvertrags erfordert wegen der weitreichenden Konsequenzen eine sorgfältige Abwägung der betroffenen Interessen. Nur wer den Rahmen seiner rechtlichen Möglichkeiten kennt, wird seine Ansprüche effektiv durchsetzen können. Das Beharren auf Halbwissen ist jedenfalls ein kostspieliges Risiko. Die Erfolgsaussichten sowohl einer Kündigung als auch die eines Rechtsstreits sollten sinnvollerweise im Vorwege durch eine Beratung abgeklärt werden. Hinterher schlauer zu sein, hat sich noch nie ausgezahlt.

 

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Towers verpassen Playoffs! Bleibt Anthony Canty?
Hamburgs Basketballer beenden Saison auf Platz 9

A. Canty

Spielmacher Anthony Canty gehört zu wichtigsten Spielern der Türme - ob er in der nächsten Saison der Zweiten Basketball-Bundesliga in Hamburg bleibt, ist nicht sicher. Foto: han

han. Eine kleine Chance gab es noch. Vor dem letzten Saisonspiel der Hamburg Towers gegen das Team Ehingen Urspring waren die Playoff-Plätze rein rechnerisch noch zu erreichen. Einen Sieg der Türme vorausgesetzt, musste der Mitteldeutsche BC und die Crailsheim Merlins gewinnen und die Rheinstars aus Köln verlieren.
Die Hamburger haben mit einem 88:78- Sieg ihren Teil für den Kampf und die Playoff-Plätze beigetragen. Besonders auffällig
war in diesem insgesamt guten Spiel der Towers Lars Kamp. Der 21-jährige Guard war mit insgesamt 26 Punkten der Top- Scorer der Towers. Besonders in der ersten Halbzeit hat Kamp mit 16 Punkten in nur elf Minuten Einsatzzeit entscheidend zur Halbzeitführung beigetragen. Auch Justin Raffington gehörte mit 19 Punkten zu den herausragenden Spielern der Türme.
Trotz des Sieges haben die Towers die Playoff-Plätze verpasst. Der MBC und die Merlins haben zwar gewonnen, aber die Rhein-Stars aus Köln ebenfalls - und sich somit den letzten Playoff-Platz gesichert.
„Wir haben uns heute mit einer guten Leistung von unseren Zuschauern verabschiedet. Die Art und Weise, wie uns das Hamburger Publikum in dieser Saison unterstützt hat, ist einzigartig“, sagte der Coach Hamed Attarbashi nach dem Spiel. Mehr als 3000 Zuschauer kamen in dieser Saison durchschnittlich in die Inselparkarena, um die Spiele der Towers zu verfolgen - ein Rekordwert in der Liga.

Die Towers blicken nun zuversichtlich in die nächste Saison. Ob Spielmacher Anthony Canty dann noch für die Towers auflaufen wird, bleibt fraglich. Ex-Nationalspieler und Sportchef der Towers, Marvin Willoughby, formulierte in einem Interview im Hamburger Abendblatt klare Ziele für die junge Mannschaft: In der nächsten Saison wollen die Towers unter den ersten vier der zweiten Basketball-Bundesliga landen, in den nächsten drei bis vier Jahren zu den besten acht Teams der ersten Liga gehören. Dafür soll auch der Spieleretat erhöht werden.
Am 6. April ist der Kinofilm „Starting 5“ über die Hamburg Towers in die Kinos gekommen, er wird unter anderem im Cinemaxx am Dammtor, aber auch in Kinos anderer deutscher Sädte gezeigt.

 

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Lego-Spenden für Bücherhalle gesucht!

Lego

PM. Mit diesem Aufruf wendet sich die Bücherhalle Kirchdorf an alle, deren Kinder und Enkel nicht mehr mit Lego- oder Duplo-Steinen spielen: Für einen ab den Ferien geplanten, regelmäßigen „Lego-Nachmittag“ wird noch dringend Baumaterial
gebraucht. Die Bücherhalle freut sich über Lego-Spenden in jeder Art und Größe.
Für Rückfragen stehen Karen Maar und Kirsten Spiering-Horn unter der Telefonnummer 040/754 23 58 oder per Mail unter
kirchdorf@buecherhallen.de zur Verfügung.

Weitere Informationen im Internet unter der Adresse www.buecherhallen.de.

 



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Senat setzt keinen zusätzlichen S-Bahn- Ersatzverkehr ein
Sperrzeiten der Schnellbahnen S 3 und S 31

Sperrzeiten-Ersatzverkehr siehe Kasten unten < mehr

Michael Rothschuh. Nach den vielen und langen Sperrzeiten in den letzten Jahren wird es auch 2017 und in den Folgejahren viele Wochenendsperrzeiten sowie Sperrzeiten in den Ferien geben. Als Ersatz soll es wieder Busse geben: Direktbusse zwischen S-Bahn Wilhelmsburg und Berliner Tor sowie Busse Wilhelmsburg-Veddel-Hammerbrook- Berliner Tor.

Ein Grund dafür ist der Bau der S-Bahn-Station Elbbrücken. Aus Wilhelmsburg gibt es seit Jahren Vorschläge für zusätzlichen Ersatzverkehr, der die Sperrungen erträglicher macht, u.a.:
• Wochenendbetrieb der Fähre 73 vom Reiherstiegviertel zu den Landungsbrücken zumindest in den Sperrzeiten der S-Bahn,
• Zuschlagsfreie Fahrten des Schnellbusses 34,
• Verlängerung des Metrobusses 13 über die Veddel bis zur U-Bahn Hafencity-Universität, wo man im Gegensatz zum Berliner Tor auch mit dem Fahrstuhl zur Bahn kommt,
• Verstärkung der Regionalbahn zwischen Harburg und Hauptbahnhof.

Wie die Antwort des Senats auf eine Bürgerschafts-Anfrage von Heike Sudmann (Fraktion Die Linke) ergibt, lehnt der Senat alle diese Möglichkeiten ab: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass generell bei der Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs die Fahrgastzahlen um etwa 10 Prozent zurückgehen.
… Die Platzkapazität des Ersatzverkehrs bemisst sich nicht nach der Sitzplatzkapazität des S-Bahn-Verkehrs im Regelbetrieb, sondern an der Nachfrage. Ein Gelenkbus mit circa 50 – 60 Sitz- und 70 – 90 Stehplätzen ersetzt einen S-Bahn-Zug mit circa 100 Fahrgästen. Bei Zügen mit stärkerer Fahrgastnachfrage werden dementsprechend mehr Busse eingesetzt.“
„Für Fahrgäste mit Fahrrädern wird kein gesondertes Angebot gemacht, da diese die Möglichkeit haben, die Regionalbahnen zwischen Harburg und Hamburg-Hauptbahnhof zu nutzen.“

Mobilitätseingeschränkte Personen könnten sich, so der Senat, über die Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen oder über die Infosäulen auf dem S-Bahnsteig über ein zusätzliches Angebot informieren. Denn, so erfährt man bei intensiver telefonsicher Nachfrage, es soll irgendwann und irgendwo Busse direkt zum Hauptbahnhof geben; aber das wolle man nicht öffentlich bekannt machen, damit diese nicht von nicht-behinderten Personen benutzt würden.
Übersetzt heißt die Empfehlung: Am besten mit dem Auto fahren, wenn man eines hat, oder zuhause bleiben. Und je mehr dieser Empfehlung folgen, desto weniger Ersatzverkehr wird angeboten. Denn der richtet sich, wie der Senat erklärt, nach der Nachfrage.
Die aktuellen Sperrzeiten finden Sie hier < mehr

Derzeit sind folgende Sperrzeiten  vorgesehen:
18.2., 1 Uhr – 19.2.2017, Betriebsschluss: Hauptbahnhof – Wilhelmsburg; S3/S31 mindestens bis Berliner Tor, (Bau Station Elbbrücken)-

  1. 25.2., 1 Uhr – 26.2.2017, Betriebsschluss: Hauptbahnhof – Wilhelmsburg; S3/S31 mindestens bis Berliner Tor, (Bau Station Elbbrücken).
  2. 12.4., Betriebsbeginn – 17.4.2017, Betriebsschluss: Harburg Rathaus – Neugraben; (Weichenerneuerungen Neugraben).
  3. 10.6., 1 Uhr – 11.6.2017, Betriebsschluss: Hammerbrook – Wilhelmsburg; S3 bis Berliner Tor, S31 bis Hammerbrook, (Bau Station Elbbrücken).
  4. 14.10., 1 Uhr – 27.10.2017, 3 Uhr: Wilhelmsburg – Harburg Rathaus; S3 bis Wilhelmsburg, S31 bis Berliner Tor, (Gleiserneuerung Wilhelmsburg – Harburg und Stationssanierung Harburg).
  5. 18.11., 1 Uhr – 19.11.2017, Betriebsschluss: Harburg Rathaus – Neugraben;
  6. 25.11., 1 Uhr – 26.11.2017, Betriebsschluss: Harburg Rathaus – Neugraben;
  7.  

Sperrzeiten in den Folgejahren sind abhängig vom Baufortschritt und werden im Laufe des jeweiligen Vorjahres terminiert.

 

 


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Neue Online-Hilfe für Hamburgs Mieter
Ist die Betriebskostenabrechnung zu hoch? Was tun bei einer Mieterhöhung?
Antworten geben jetzt die Online-Checks des Mietervereins zu Hamburg

App Mieter

Eine neue Online-Hilfe des Mietervereins klärt Fragen
rund um den Mietvertrag
. Foto: Mieterverein

Anna Sosnowski. Der Mieterverein zu Hamburg hat sein umfangreiches Informationsangebot um einen bedeutsamen Baustein erweitert: Ab sofort können sich alle Hamburger Mieterinnen und Mieter rund um die Uhr und kostenlos mithilfe von Online-Checks über Heiz- und Betriebskosten, Wohnungsmängel, Mietkaution, Schönheitsreparaturen, Mieterhöhungen und die Mietpreisbremse schlau machen. Der neue Online-Service ergänzt das bisherige Informationsangebot des Mietervereins aus klassischen Info-Blättern zum Mieten und Wohnen auf der Website und in den Beratungsstellen, sowie der gut genutzten Telefonhotline 040/8 79 79 345.
„Die Online-Checks sind eine wichtige und bald nicht mehr wegzudenkende Ergänzung zu unserem bisherigen Informationsangebot“, sagt Siegmund Chychla, Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg. „Mit dem neuen Service, der keine einzelfallbezogene Rechtsberatung darstellt, kommt unser Verein seiner satzungsgemäßen Aufgabe nach, als Landesverband des Deutschen Mieterbundes (DMB) in Hamburg rund um das Thema Wohnen und Mieten zeitgemäß zu informieren und zu helfen.“ Allein durch die Prüfung der alljährlichen Nebenkostenabrechnungen könnten Hamburgs Mieter Millionen Euro sparen.
Das interaktive Online-Angebot wurde in Kooperation mit dem Unternehmen CODIAC Knowledge Engineering GmbH entwickelt. Es verfügt über ein responsives Webdesign, so dass Nutzer die Checks jederzeit nicht nur vom Hausrechner oder Laptop, sondern von überall mit dem Tablet und Smartphone zu jeder Tages- und Nachtzeit durchlaufen können. Etwa 50 Prozent der bisherigen Zugriffe sind über ein mobiles Endgerät erfolgt.

So funktionieren die Online-Checks: Alle Checks bestehen aus einem Frage-Antwort-Dialog. Je nach Antwort des Nutzers führt die eigens für den Mieterverein zu Hamburg entwickelte Software unterschiedliche Rechenoperationen durch und entscheidet mithilfe von Algorithmen, welche Frage als nächste gestellt wird. Auch erledigt der Online-Check die Rechenarbeit für den Nutzer. Beim Betriebskosten-Check erfolgt nach Eingabe der Wohnfläche und der auf die Wohnung entfallenden Kostenbeträge ein Abgleich mit den Durchschnittswerten des Betriebskostenspiegels. Die Brennstoffkosten der Heizkostenabrechnung werden mit den Durchschnittskosten laut Statistischem Bundesamt verglichen. Die Gesamtverbräuche der Heizung werden mit den Werten des Heizspiegels verglichen. So erhält der Nutzer einen Überblick, wie die Kosten und Verbräuche seines Wohngebäudes und seiner Wohnung im Vergleich zum Durchschnitt liegen. Ergeben sich überdurchschnittlich hohe Werte, erhält der Nutzer allgemeine Hinweise, woran dies liegen kann sowie einen Report mit Handlungsempfehlungen.
Hier geht’s zu den Checks: online-checks.mietervereinhamburg.de




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Recycling auf einen Klick
Neue Container- Karte im Netz

PM. Ein neuer Geo-Dienst vereinfacht seit heute die Suche nach einem Depotcontainer. Mit ein paar Klicks ist der nächstliegende Container auf den Seiten der Stadt zu finden. Insgesamt stehen an 916 Standorten 2.250 Depotcontainer für Papier und Pappe, 2.320 für Altglas, 65 für Kunststoffe und Metalle, 106 für Elektrokleingeräte und 106 für Altkleider zur Verfügung.
Wo werde ich Altpapier und Altglas am schnellsten los? Wo kann ich den kaputten Toaster oder die alte Jeans entsorgen?
Mit der neuen Online-Karte ist der nächste Container schnell ausfindig gemacht. Auf der Info-Seite der Umweltbehörde können alle Wertstoff-Arten einzeln angewählt werden und erscheinen in unterschiedlich farbigen Ringen: Zum Beispiel blau für Altpapier und grün für Altglas. Über ein Kontextmenü sind alle vorhandenen Container am Standort sowie die Nutzzeiten schnell ersichtlich. Die neue Anwendung zeigt neben den Depotcontainern auch alle Standorte der aktuell zwölf Recyclinghöfe samt Anschriften und Öffnungszeiten.
Der Dienst ist unter dem Suchbegriff „Abfall und Recycling“ auf der Seite www.geoportal-hamburg.de zu finden und auf den
Seiten der Behörde für Umwelt und Energie unter www.hamburg.de/recycling.
Ziel der Umweltbehörde ist es, mit der aktuellen Recycling-Offensive die Mülltrennung in Hamburg und den Anteil der Wiederverwertung deutlich zu erhöhen. Dies ist nicht nur ein Gewinn für alle HamburgerInnen, sondern auch für die Umwelt. Mehr Recycling schont Klima und Umwelt.

 

 

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