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Verschiedenes
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Giftpflanze des Jahres 2012:
Der Goldregen
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Qualifizierte Abfrage
der USt-Identifikationsnummer
nicht
vergessen! |
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Hospizverein Hamburger
Süden e.V.:
13 neue Hospizhelfer |
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Vier neue Oberärzte
im Laufe des Jahres
2011 |
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Neues Buch über den
Seeschiff bau am
Reiherstieg |
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Wer kennt’s? |
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Die Dohle ist „Vogel des Jahres 2012“ |
Giftpflanze des Jahres 2012:
Der Goldregen (Laburnum
anagyroides)

MG. „Am 15. Dezember
2011, nach einer 200tägigen Abstimmung,
an der jeder teilnehmen konnte,
hat sich der Goldregen zum zweiten Mal
als Giftpflanze des Jahres 2012 durchgesetzt“,
gibt der Botanische Sondergarten
Wandsbek bekannt. Es folgten der Mohn,
der Weihnachtsstern und die Narzisse. Bei
dem giftigen Weihnachtsstern handelt es
sich aber um die Wildform. Die dekorative
Zimmerpflanze ist nicht giftig.
Der Goldregen gehört zu den bekanntesten
Giftpflanzen Deutschlands. Besonders
Kinder, die diese Kenntnis nicht haben, sind
gefährdet, sich zu vergiften. Es bedeutet
bereits Gefahr, wenn Kinder mit den erbsenähnlichen
Samen spielen, sie zerkauen
und verschlucken oder an den auffälligen
Blüten lutschen! Daher wird auch immer
wieder davor gewarnt, die Pflanzen in Nähe
von Kinderspielplätzen und Schulhöfen zu
pflanzen. Bei dem geringsten Verdacht einer
Vergiftung (Erbrechen) sollte man sich
unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben.
Auch die Giftinformationszentralen
sind rund um die Uhr erreichbar und geben
Auskunft!
Giftinfozentrum Nord:
Tel. 0551/19240.
Mehr über den Goldregen oder Giftpflanzen unter www.hamburg.de/giftpflanze-des-Jahres
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Innergemeinschaftliche
Lieferungen:
Qualifizierte Abfrage
der USt-Identifikationsnummer
nicht
vergessen!

Von Ines Knabe,
Steuerberaterin.
Wer die Umsatzsteuerbefreiung
für eine innergemeinschaftliche
Lieferung/Leistung
in Anspruch nehmen
will, muss u. a. nachweisen, dass die
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.), die vom Abnehmer als Nachweis
seiner Unternehmereigenschaft vorgelegt
wird, im Zeitpunkt der Lieferung Gültigkeit
hat. Es reicht nicht aus, wenn die USt-IdNr. im Zeitpunkt des Umsatzes vom Abnehmer
lediglich beantragt wurde. Zuständig für die
Überprüfung der USt-IdNr. ist das Bundeszentralamt
für Steuern. Die Behörde bestätigt
auf Anfrage z. B. über das Internet
unter http://evatr.bff-online.de/eVatR die
Gültigkeit einer USt-IdNr..
Es wird daher dringend empfohlen, die qualifizierte Abfrage vor jeder Lieferung bzw.
Leistung durchzuführen und sich jedes Mal
eine Bestätigung auszudrucken. Die derzeitige
EU-Richtlinie kann von den Prüfern
teilweise sehr streng ausgelegt werden,
sodass die Gefahr der Nichtanerkennung
der Umsatzsteuerbefreiung besteht. Während
man bei einer einfachen Abfrage lediglich
die Mitteilung erhält, ob eine USt-IdNr. gültig oder ungültig ist, wird bei
der qualifizierten Abfrage auch der
Name und die Anschrift der Person
bestätigt.
Da ein in betrügerischer Absicht handelnder
Leistungsempfänger i. d.
R. nicht eine frei erfundene
USt-IDNr., sondern eine
bereits bestehende Nummer
eines anderen Unternehmens
angibt, kann der
Leistungserbringer nur mit
einer qualifizierten Bestätigungsabfrage
einen Betrug
ausschließen. Mit einer solchen Abfrage kann der Unternehmer nachweisen,
dass er die erforderliche Sorgfalt
erbracht hat, die von einem ordentlichen
Kaufmann erwartet wird.
Anmerkung: Eine nur bei Beginn der Geschäftsbeziehung
erfolgte Abfrage dürfte
wohl in keinem Fall genügen. Daher sollte
diese zumindestens in regelmäßigen
Abständen wiederholt werden, wenn man
nicht bereit ist, bei jeder Lieferung oder
Leistung eine qualifizierte Abfrage mit Bestätigungsvermerk
vorzunehmen.
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Hospizverein Hamburger
Süden e.V.:
13 neue Hospizhelfer

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Hundert Stunden in Theorie und Praxis
liegen hinter ihnen:
13 neue ehrenamtliche
Hospizhelfer haben ihr Zertifikat
bekommen und begleiten nun Sterbende
und Angehörige.
Foto: Hospizverein |
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Jutta Bonnhoff. Meistens Bewunderung,
mitunter aber auch Skepsis ernten Hospizhelfer,
wenn sie auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit
angesprochen werden. Schließlich
sind Sterben, Tod und Trauer Themen, die
in unserer Gesellschaft gerne ausgeblendet
werden. Dabei erwächst Sterbebegleitung
aus dem sozialen Miteinander und bedarf
keiner besonderen Fähigkeiten außer Empfindungen und Gefühle des zu Begleitenden
zu spüren.
Zehn Frauen und drei Männer mit ganz unterschiedlicher
Lebenserfahrung haben
sich seit Anfang des letzten Jahres dieser
Aufgabe gestellt. Jetzt erhielten sie von der
Vorsitzenden des Hospizvereins Hamburger
Süden, Dr. Heike Buck, ihre Zertifikate. 100
Stunden in Theorie und Praxis liegen hinter
ihnen.
Koordinatorin und Kursleiterin Susanne
Seelbach ist zufrieden mit ihrer Gruppe.
Alle haben durchgehalten bis zum Schluss,
und Spaß gemacht hat es außerdem. Selbst
der Humor ist dabei nie zu kurz gekommen.
Die Neuen werden den Kreis der Hospizmitarbeiter
verstärken und künftig in der
ambulanten Sterbebegleitung aktiv sein.
Sie wollen sterbenden Menschen und ihren
Angehörigen eine Stütze sein. Sie können
kompetente Hilfsangebote vermitteln und
nehmen sich Zeit für Spaziergänge, für Gespräche,
zum Zuhören. Ein unentgeltlicher
Dienst, der von jedem angefordert werden
kann.
Hospizverein Hamburger Süden e.V.,
Stader Str. 203 c, 21075 HH
Tel. 7675 5043 - Fax 3250 7319
www.hospizvereinhamburgersueden.
de
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Wilhelmsburger Krankenhaus
Groß-Sand:
Vier neue Oberärzte
im Laufe des Jahres
2011
MG. Es begann im Januar mit der Einstellung
des Internisten Marcus Schweitzer
aus der Asklepios Klinik Bad Oldesloe und
setzte sich im Mai fort mit der Einstellung
des Neurologen Matthias Merkel aus dem
Epilepsiezentrum des Evangelischen Krankenhauses
Alsterdorf.
Im November 2011 wurde die Anästhesistin
Dr. Wiebke Schlüter zur Verstärkung der
Anästhesie und Intensivmedizin eingestellt.
Sie war zuvor im rheinland-pfälzischen
Evangelischen und Johanniter Krankenhaus
in Dierdorf/Selters tätig.
Die Sektion Neurologische Frührehabilitation
des Wilhelmsburger Krankenhauses
Groß-Sand wurde ebenfalls im November
verstärkt. Die Internistin Anne Witt weist
eine lange Erfahrung in der fachübergreifenden
Rehabilitation auf und war zuvor in
der Asklepios Klinik St. Georg tätig. „Was
mich an Wilhelmsburg reizt, sind die überschaubare
Größe des Krankenhauses und
die Möglichkeiten zur Neugestaltung in einem
motivierten Team“, so Anne Witt. Das
gilt sicherlich für die meisten ihrer Kolleginnen
und Kollegen.
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Neues Buch über den
Seeschiffbau am
Reiherstieg

Das Titelbild des neuen
Buches:
Schiffbau am
Reiherstieg im 18.
Jahrhundert,
von Dietmar
Möller.
sic. In seinem neuen Buch „Seeschiffbau
und Schiffszimmerleute am Reiherstieg
1680 bis 1865“ erzählt der
Autor Dietmar Möller die Geschichte
des Schiffbaus am Reiherstieg. Im Mittelpunkt
steht die Reiherstieg Werft,
die 1706 von dem mennonitischen Unternehmer
Lucas Kramer aus Hamburg
gegründet wurde.
Zunächst beschäftigt sich Möller ausgiebig
mit den Anfängen des Holzhafens,
dem Ewer-Schiffbau und dem
Bau der Sägemühle am Reiherstieg
in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Dann schildert er die Entwicklung der
Reiherstieg Werft unter Lucas Kramer
(bis 1758), Berend Roosen und Familie
(bis 1849) und „Südseekönig“ Cesar
Godeffroy. Zeitweise war die Reiherstieg
Werft damals die größte Werft
Hamburgs. Nach 1861 wurde die Werft auf den Kleinen Grasbrook
verlegt, wo sie ab 1927 zur
Deutschen Werft AG gehörte
und mit dieser 1967 auf
die Howaldtswerke Deutsche
Werft überging.
Besonders spannend, gerade
für die hiesige Leserschaft,
dürfte die detailreiche und
ausführliche Darstellung der
vor Ort ansässigen Handwerker,
der Sägemüller, Schmiedemeister
und Schiffbaumeister
und ihrer Familien- und
Lebensverhältnisse sein.
Darüber hinaus hat Dietmar
Möller geradezu akribisch die Herkunft
und Familiengeschichte der vielen
Schiffszimmerer in den Archiven
recherchiert. Mehrere Anhänge geben
seine Ergebnisse gebündelt wieder.
Das Buch bietet eine kenntnisreiche
und äußerst detaillierte Darstellung der
Entwicklung des Schiffbaus am Reiherstieg
und gibt Einblick in die Entstehung
des bedeutenden Wilhelmsburger
und Neuhofer Berufsstandes
der Schiffszimmerer.
Dietmar Möller wurde 1937 in Wilhelmsburg
geboren und forscht seit
Jahren über die Geschichte der Reiherstieger
Bewohner und Schiffszimmerleute.
Er hat sich mit zahlreichen
heimatkundlichen Veröffentlichungen
einen Namen gemacht.
Dietmar Möller, Seeschiffbau und
Schiffszimmerleute am Reiherstieg
1680-1865, Hamburg 2011. 154
S.,
zahlr. farbige Abbildungen, 59
Euro, erhältlich in der Buchhandlung
Lüdemann, Fährstraße 26.
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Wer kennt’s?

sic. Und wieder ein Bild aus dem reichen Fundus unseres Elbinselmuseums!
Erkennen
Sie, wo bzw. von welchem Hof die Luftaufnahme gemacht wurde?
Wie immer
gilt: Schreiben Sie uns Ihre Antwort an:
Wilhelmsburger InselRundblick, Vogelhüttendeich 55, 21107 Hamburg,
E-Mail: briefkasten@inselrundblick.de
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Die Dohle ist „Vogel des Jahres 2012“
Wilhelmsburg hat noch einen kleinen Bestand an
Dohlen. Wie lange wird sich der im Angesicht von Gartenschau
und zunehmender Versiegelung noch halten?


MG. Die Dohle (Corvus monedula) ist der
kleinste Vertreter der Rabenvögel. Sie ist
weder Unglücksbote noch Pechvogel, wie
mancher Volksmund sie schmähte. Vielmehr
beeindrucken Dohlen durch ihr hoch
entwickeltes Familien- und Gesellschaftsleben.
Dohlenpaare sind sich ihr Leben lang
treu und auch in der fürsoglichen Beziehung
zu ihrem Nachwuchs sind sie wahre
Vorzeigeeltern. Dohlen können zwanzig
Jahre alt werden.
Seit 1971 wird bundesweit vom Naturschutzbund
Deutschland e. V. (NABU) der
Vogel des Jahres gewählt. In diesem Jahr
war es der Gartenrotschwanz. Die Auswahl
des Vogels des Jahres erfolgt nach der Gefährdung
der Art oder ihres Lebensraumes
durch den Menschen.
Zum Rückgang der Dohlen tragen
auch in Hamburg aktuell viele Gebäudesanierungen
bei, die zwar wichtigen
Energiesparzielen dienen, aber den
Dohlen Brutplätze in Nischen, Mauerlöchern
und Dachstühlen versperren.
Ebenso bieten viele der modernen
Neubauten, wie sie aktuell auch
auf Wilhelmsburg entstehen, keine Nischen
für die Vögel mehr. So ruft der NABU
dazu auf, die „Wohnungsnot“ der schwarz
gefi ederten Vögel mit den silber-blauen Augen
zu lindern. Dazu sollen vorhandene Lebensräume
erhalten und neue geschaffen
werden.

Auch die Dohlen-Kolonien in alten Baumbeständen
nehmen ab, wo die durchaus
anpassungsfähigen Vögel gerne die von Schwarzspechten gezimmerten Höhlen
beziehen. Es ist daher wichtig, naturnahe
Altholzbestände und „Höhlenbäume“ zu
schützen. Auch alte Parkbäume in Städten
und Siedlungsräumen können diese Funktion
erfüllen.
Schade, dass in der Wilhelmsburger Mitte
und im Wilhelmsburger Inselpark so viele
alte Parkbäume ohne Not gefällt wurden
und noch gefällt werden. So lindert man die
„Wohnungsnot“ der Dohlen nicht.
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