WILHELMSBURGER INSELRUNDBLICK
Die Stadtteilzeitung von Vielen für Alle

AUF DIESER SEITE: 

Noch bis 10. Juni: täglich ein 48h-Act für Zuhause! - 03.06.2020

12. - 14.6.2020 "48h Wilhelmsburg": diesmal als digitales Festival - 28.05.2020

Neues vom "Netzwerk Musik auf den Elbinseln" - 13.05.2020

Anmelden für die Kunst- und Ateliertage 2020 - 11.05.2020

Was tut das Bürgerhaus während der Corona-Schließung? - 6.5.2020

Geschichtswerkstatt erinnert an die Cholera-Epidemie in Hamburg 1892 - 24.4.2020

48 h Wilhelmsburg plant neu - 18.4.2020

Weltkapelle spielt weiter - 18.4.2020

PEKING kommt im Sommer ans Hafenmuseum - 16.4.2020

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48h kommt schon jetzt zu euch nach Hause!

Das 48h-Team hat für euch mit einigen der Musiker*innen, die sich für 48h Wilhelmsburg 2020 beworben haben, Konzerte aufgenommen, die täglich von Montag bis Freitag um 20 Uhr online auf der Website http://www.mvde.de/ ausgestrahlt werden!

Bis zum 10. Juni spielen noch:

03. Juni Superbad @ Café Belem
04. Juni Motherfunkers @ Wildwuchs Brauwerk Hamburg
05. Juni Gipsy Swing Time @ SV Vorwärts 93 Ost e.V.
08. Juni Grup Mihman @ Kaffeeliebe
09. Juni Happy Haken @ Zonck - Billiard Café und Musikkneipe
10. Juni R.J. Schlagseite @ Hofcafé Schröder

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"48h Wilhelmsburg 2020" für Zuhause

Lausche Deiner Nachbarschaft!  Vom 12. – 14. Juni 2020 Online, im Radio und Fernsehen sowie an einigen ausgewählten (nicht)öffentlichen Orten der Elbinseln

Nun ist es raus: 48h Wilhelmsburg wird in diesem Jahr hauptsächlich ein digitales Festival. Plakat: Studio Ranokel

Sarah Steidl/Musik von den Elbinseln. 48h ist die Summe aller Beteiligten und die kollektive (Musik-)Seele des Stadtteils. Das ganze Jahr über wird 48h in Planungsrunden, an zahllosen Schreibtischen und in mehreren hundert Meeting-Stunden vorbereitet. 48h Wilhelmsburg ist seit 11 Jahren das Schaufenster des Netzwerk Musik von den Elbinseln. Ein Wochenende lang bespielen Musiker*innen jeder Kultur, aller Genres, Professionalisierungs- und Altersstufen von der Veddel und aus Wilhelmsburg 48h lang ihre Nachbarschaft. Das Festival bringt Musik, Orte und die Nachbarschaft zusammen.       
Wie können wir das auch in Zeiten einer Pandemie sicher umsetzen? Wie kann der Spirit entstehen, der in den vergangenen 10 Jahren in jedem Juni 20.000 Menschen aus dem Großraum Hamburg in unsere Nachbarschaft führte, um diese in all ihren Facetten zu erkunden? Wir haben unsere Köpfe zusammengesteckt und auch für dieses Jahr ein 48h Wilhelmsburg geplant, denn wir möchten weiterhin die Vielfalt der Hamburger Elbinseln in voller Pracht präsentieren! Nun aber kontaktlos via Internet, Radio und Fernsehen. Aber auch in geschlossenen Hinterhöfen und in der Weite des Deiches. 
Es wird verschiedene kleine nachbarschaftliche Innenhofkonzerte geben, die allerdings nicht öffentlich zugänglich sein werden, sondern für die jeweils dort lebende Nachbarschaft bestimmt sind.  
Im Fokus steht dieses Jahr unser Online-Programm. The show must go online! 48h Wilhelmsburg 2020 kommt zu euch nach Hause! Am Wochenende wird es viele verschiedene Livestreams geben. Mit dabei sind unter Anderem die Minibar, die Deichdiele und das Café Nova! Viele Musiker*innen werden außerdem aus ihren Wohnzimmern von zu Hause aus streamen. Teil des Programmes sind außerdem Videos und Podcastfolgen, die wir im Bürgerhaus aufgenommen haben. Wie immer bei 48h wurden Orte und Musiker*innen zusammengebracht: Unsere Konzerte und Podcasts sind deshalb nicht nur Konzertaufzeichnungen, sondern stellen immer auch den Ort vor an dem das Konzert eigentlich hätte stattfinden sollen. Bereits jetzt wird es bis zum 48h Wilhelmsburg Wochenende einiges von uns zu sehen und zu hören geben! Jede Woche Mittwoch erscheint unser Podcast „Listen to your neighbourhood“ und bis zum 48h Wochenende werden immer Montag bis Freitag um 20:00 Uhr Konzerte online auf unserer Website ausgestrahlt. Für unsere eigenen Videoproduktionen und unseren Podcast haben wir ein Medienpartnerschaft mit TIDE geschlossen.  
Das 48h-Programm befindet sich derzeit im ständigen Werden und kann unter www.mvde.de/48h-wilhelmsburg/onlineprogramm-2020 nachgelesen werden.  
Wir möchten mit unserem Online-Programm der Nachbarschaft die Freude bereiten, auch in diesen Zeiten Musik aus Wilhelmsburg und von der Veddel zu genießen und vor Allem möchten wir damit die Musiker*innen unterstützen, die durch die Pandemie und dem damit zusammenhängenden Wegfall von Konzerten starke finanzielle Einbußen haben. Statt Geld im Hut oder an der Bar zu lassen, können Musiker*innen deshalb durch den Spendenbutton auf unserer Website unkompliziert unterstützt werden! So entsteht in gewisser Weise ein waschechter 48h Moment der Begegnung und Solidarität: Nur eben Online.  
 48h Wilhelmsburg für Zuhause findet vom 12. – 14. Juni statt.      
 
Mehr Informationen unter https://www.mvde.de, auf https://www.facebook.com/musikvondenelbinseln/ und auf https://www.instagram.com/musik_von_den_elbinseln/.       
 
Rückfragen zu 48h Wilhelmsburg an Kai Sieverding, https://kai@musikvondenelbinseln.de.    
 48h Wilhelmsburg ist eine Veranstaltung des Bürgerhauses Wilhelmsburg und des Netzwerks Musik von den Elbinseln.

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"48 h Wilhelmsburg"-Update

Das Netzwerk Musik von den Elbinseln arbeitet an digitalen Alternativen für die 48h in diesem Ausnahme-Sommer. Auch ganz kleine reale Konzerte sind in der Planung

Das könnte auch in diesem Sommer gehen: Fensterkonzert bei den 48h Wilhelmsburg 2018. Foto: hk

hk. Das erste Online-Zirkeltreffen des Netzwerks hat schon stattgefunden und auch die erste Online-Session der Weltkapelle Wilhelmsburg. Im neuen Musik-von-den-Elbinseln-Newsletter heißt es: „Unser Experiment die Session der Weltkapelle dieses Mal online stattfinden zu lassen war spannend und hat großen Spaß gemacht. Online haben einige Musiker*innen letzten Montag zwischen 19.30 und 21 Uhr ihre Videos gepostet. Wir sind mal wieder zusammen "am gleichen Ort" gewesen und haben ein wenig schnacken können, wenn auch nur über die Kommentarfunktion und über Livestreams von zuhause.“

Zur Zeit läuft die Produktion des Podcasts an, in dem ganz nach dem Motto „Listen to your Neighbourhood“ die Buntheit und Vielfalt der musikalischen und nachbarschaftlichen Elbinseln dargestellt werden soll. Die erste Podcastfolge erscheint am 20. Mai. Bis zum zweiten Juniwochenende sind 4 bis 6 Folgen geplant.

Außerdem werden 15 verschiedene Videoaufzeichnungen vorbereitet, die Orte und Bands der Elbinseln vorstellen. Sie sollen spätestens am 48h-Wochenende als großes digitales Programm auf der Webseite von Musik-von-den-Elbinseln bereitgestellt werden. Und, wie es im Newsletter heißt: „Wir bemühen uns diese Formate nicht nur digital, sondern auch analog via Fernsehen und Radio in die Wilhelmsburger Haushalte zu bekommen - denn wir wissen, dass nicht alle Menschen in unserem Publikum digital zu erreichen sind.“

Aber es soll am 48h-Wochenende auch in diesem Jahr reale „physische“ musikalische Begegnungen geben, auch wenn sich größere Veranstaltung ja verbieten. Im Netzwerk wird nachgedacht über „flexible Konzertmomente z.B. in Innenhöfen von Wohnkomplexen und Seniorenheimen, von Balkonen und Fenstern und in Treppenhäusern, auf der Straße in Form eines Musiktrucks oder auf den Kanälen auf einer schwimmenden Bühne.“ Das meiste wird anders sein, aber wir können auch in diesem Sommer gespannt sein auf die 48h Wilhelmsburg.

Kontakt:

Musik von den Elbinseln

Tel.: 040-75201714

Mail: news.@musikvondenelbinseln.de


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Kunst- und Ateliertage 2020: Wer möchte mitmachen?

Jetzt anmelden für das Kunstwochenende 19. + 20.9.2020!

Kathrin Milan. Bei den Elbinsel-Kunst- und Ateliertagen kann jede*r mitmachen, der/die künstlerisch auf Wilhelmsburg tätig ist. Wer kein eigenes Atelier hat, kann sich einfach einen Ausstellungsort in einem Cafe u.ä. organisieren oder bei mir, der Organisatorin Kathrin Milan, melden.
Die Ateliertage finden am 19. und 20. September jeweils von 12 bis 19 Uhr statt. Bitte meldet euch bis zum 7. Juni 2020 online an. Auf der Internetseite findet sich das Anmeldeformular.
www.kunst-und-ateliertage.de
Kathrinmilan@web.de
Kathrin Milan: 0176-21190991


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Hinter verschlossenen Türen geht es weiter

Das Bürgerhaus Wilhelmsburg (BüWi) in Zeiten von Corona

PM/Bürgerhaus Wilhelmsburg. Das Bürgerhaus Wilhelmsburg ist weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Das bedeutet aber nicht, dass dort nicht hinter den verschlossenen Türen weiter für die Bürger*innen gewirkt würde. Dazu Leiterin Katja Scheer: "Wir machen zum Beispiel ,Putz- und Flickarbeiten': Dinge, für die wir sonst im laufenden Betrieb gar nicht bzw. zu wenig Zeit finden. Stühle wurden gereinigt, Böden gebohnert, Schrauben nachgezogen, gestrichen, Lagerräume aufgeräumt. Die Kolleg*innen in der Haustechnik, Bankett- & Putzabteilung arbeiten ordentlich daran, dass unser Haus gut im Schuss bleibt, damit unsere Gäste sich nach der Schließung bei uns wieder rundum wohlfühlen können."

Viele andere der Kolleg*innen des BüWis sind im Home-Office oder arbeiten mobil außer Haus. Die programmatische Arbeit ist nicht gestoppt – ganz im Gegenteil: Vom Home-Office aus plant das Musik-von-den-Elbinseln-Team z.B. die digitale Jamsession der „Weltkapelle Wilhelmsburg“ und „48h Wilhelmsburg“ wird neu gedacht (siehe auch „Musik – jetzt erst recht“).

Im Rahmen des Projektes „Die Insel liest“ werden Büchertaschen für Familien im Stadtteil verteilt. Der „Preuschhof-Preis für Erstleserliteratur“ wird digital ausgeschrieben. Das Bürgerhaus versucht, Künstler*innen bei der Antragstellung um eine Corona-Soforthilfe zu unterstützen, hält telefonischen Kontakt zu den Seniorinnengruppen, denen ihr wöchentlicher Treffpunkt im Bürgerhaus fehlt, und versucht auch hier, Hilfen zu vermitteln.
Weitere Ideen des Teams sind in der Prüfung. "Anregungen nehmen wir gerne entgegen", so Katja Scheer.

Und natürlich laufen auch die Raumvermietungen weiter: Das BüWi nimmt gerne Buchungsanfragen für die Zeiten nach der Allgemeinverfügung entgegen.

Kontakt: www.buewi.de


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1892: Die Cholera wütete in Hamburg

Auch bei der großen Epidemie vor 130 Jahren kümmerten sich Krankenschwestern und Diakonissinnen mit großem Einsatz um die Pflege der Patienten, u.a. in den Cholera-Baracken im Reiherstiegviertel

Margret Markert/Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg & Hafen. In diesen Wochen drängt sich die Erinnerung an eine Katastrophe auf, die Hamburg am Ende des 19. Jahrhunderts heimsuchte: Die Cholera-Epidemie von 1892. Wie Altona war auch das damals noch preußische Wilhelmsburg betroffen. Es gab noch keine Kanalisation und keine Trinkwasserversorgung. Die Menschen benutzten das Elbwasser und das wurde ihnen zum Verhängnis. In Hamburg (die Stadt hatte 640.000 Einwohner) erkrankten 16.956 Menschen, 8.605 Menschen starben. In Wilhelmsburg wurden zur Isolation und Versorgung der Kranken sogenannte Cholera-Baracken im Nordwesten des Reiherstiegviertels zwischen Ernst-August-Kanal und dem Elbarm Reiherstieg errichtet. Krankenschwestern und Diakonissinnen kümmerten sich um die Pflege der Patient*innen. Für ihren großen Einsatz wurden sie später vom preußischen Landtag geehrt und erhielten als Dank je 300 Mark. Eine von ihnen hieß Marie Parpert.  

Was läge näher, als diesen Frauen ein Denkmal zu setzen, indem nach ihnen einige neu in Wilhelmsburg enstehende Straßen benannt werden? Planungen gibt es ja für verschiedene Quartiere. Hierfür wird sich die Geschichtswerkstatt einsetzen. Mailt uns, wenn Ihr diese Idee unterstützen wollt!

Angesichts der Cholera-Katastrophe begann Hamburg noch im Jahr 1892 damit, eine Trinkwasser-Filtrierungsanlage auf der Elbinsel Kaltehofe zu bauen. Das Wassermuseum ist zwar zurzeit geschlossen, aber ein Spaziergang den Elbdeich entlang lohnt sich trotzdem - die Trinkwasserbecken-Anlage ist zumindest in Teilen gut erhalten!

Wilhelmsburg erhielt dann erst viel später eine eigene Wasserversorgung, davon zeugt bis heute der Wasserturm an der Alten Schleuse. An der Brücke über den Veringkanal erzählt eine von uns gestaltete Infotafel die Geschichte der Wilhelmsburger Wasserversorgung. Also auch hier lohnt sich ein kleiner Spaziergang, und das ist ja weiterhin erlaubt.

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Geschichtswerkstatt geschlossen

Auch alle Veranstaltungen der Geschichtswerkstatt müssen bis mindestens 30.April.2020 leider ausfallen. Es finden keine literarischen Hafenfahrten und keine Bunkerrundgänge statt. Aber unsere Bücher lesen - das kann man weiterhin. Lesetipps gibt’s unter www.geschichtswerkstatt-wilhelmsburg.de

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Musik? – Jetzt erst recht ...

Die 48h können in diesem Sommer nicht in gewohnter Form stattfinden. Das Netzwerk Musik von den Elbinseln plant Alternativen

hk. Corona, Corona ... – auch die 48h Wilhelmsburg können in diesem Sommer nicht stattfinden – jedenfalls nicht in der gewohnten Form mit vielen Menschen und Musik kreuz und quer durch den ganzen Stadtteil. Aber das Netzwerk Musik von den Elbinseln plant für die nächste Zeit viele Alternativen, „die den 48h-Spirit transportieren, unsere Community stärken und alle Musiker*innen und Orte, die es jetzt dringend benötigen, unterstützen.“

So wird es bald die erste Folge eines „48h Podcasts“ geben, in dem man der Musik  verschiedene Musiker*innen aus dem Viertel lauschen, Orte kennenlernen und Gäste aus dem Stadtteil zu verschiedenen Themen hören kann. Weitere Ideen sind z.B. ein 48h-Song, Videostreams von Konzerten an unterschiedlichsten Elbinsel-Orten, ein Merci-Kiosk, ein 48h-Sampler oder ein Community-Konzert.

Diesmal etwas anders: Musik von den Elbinsel. Foto: hk

Außerdem gibt es in der nächsten Zeit alle zwei Wochen einen Newsletter. Dazu das Netzwerk: „ Wir möchten den Newsletter  nutzen, um die Aktivitäten der Musiker*innen besonders in dieser Zeit zu sammeln, so sichtbar zu machen und einander die Zeit zu Hause versüßen. Außerdem wollen wir die Aktivitäten der Orte und ihre Crowdfunding Kampagnen unterstützen und euch über den aktuellen Planungsstand zu unseren Projekten auf dem Laufenden halten. Alle  Musiker*innen, Kulturbetriebe, Veranstaltungsorte und Restaurants in Wilhelmsburg und auf der Veddel sind von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen. Lasst uns einander Mut machen und gemeinsam solidarisch handeln, damit wir alle in unserem Stadtteil diese Zeit gut überstehen und uns auf ein vielleicht mal etwas anderes 48h Wilhelmsburg 2020 freuen können!“ Im Newsletter findet Interessierte und Fans auch das Neueste über Spendenkampagnen und Tipps, wie sie einzelne Veranstaltungsorte in Wilhelmsburg unterstützen können.  

Kontakt: news@musikvondenelbinseln.de

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Weltkapelle spielt weiter
hk. Auch die Weltkapelle hat schnell reagiert und probiert sich in Online-Proben und einer Onlineversion der Jam Session aus. Seid dabei und präsentiert eure Videos, geht live mit euren Songs von der heimischen Couch aus und/oder schaut vorbei und reagiert live auf die Videos mit Kommentaren, Likes … Wir bleiben verbunden, wenn nicht physisch, dann online. Bekommt Reichweite mit euren Songs, erlebt Weltkapellenmusiker*innen, knüpft Kontakte, trefft euch wieder, egal  ob ihr in Wilhelmsburg, in der ganzen Stadt oder darüber hinaus verteilt seid.

Kontakt: facebook.com/WeltkapelleWilhelmsburg oder mvde.de/mvde-termine/online-session-der-weltkapelle-wilhelmsburg

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Wilhelmsburger Eisdealer: Wir haben geöffnet!

Sie können bei uns weiterhin Eis kaufen.

Wir haben für Sie täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Das Eis gibt es auf die Hand, selbstverständlich haben wir keinen Eiscafé-Betrieb. Alle Sicherheitsvorkehrungen sind getroffen.

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Die PEKING kommt im Sommer

Das Hafenmuseum an den 50er Schuppen hat zur Zeit zwar wie alle Museen geschlossen, die Arbeiten am zukünftigen Flaggschiff, dem Viermaster PEKING, sind aber weitergegangen. Die Restaurierungsarbeiten sind fast abgeschlossen. Wann genau der Segler dann an seinen Liegeplatz im Hansahafen geschleppt wird, entscheidet die Pandemie

PM. Nach dreijähriger Restaurierung strahlt die PEKING wieder die einst von Reedern und Seeleuten so geschätzte Eleganz eines Frachtseglers aus. Im Februar 2020 haben die Takler mit der Montage der ersten tonnenschweren Rahen am Kreuzmast begonnen. In den vergangenen Wochen hob der Kranfahrer auf Handzeichen der Takler auch die übrigen Rahen nacheinander an ihre Position.  

Am 31. März wurden bei strahlendem Sonnenschein die letzten Royalrahen am Groß- und Fockmast befestigt. Damit hat die PEKING ihre 18 Rahen wieder, auch Besanbaum und Ladebaum sind schon fertig montiert - das historische Erscheinungsbild der Viermastbark ist damit fast wieder komplett. Arbeit gibt es noch genug: Die drei neu angefertigten Brasswinden müssen noch mit den aus Stahldraht bestehenden Brassen belegt und justiert werden, eine Kunst für sich.

Die Stiftung Hamburg Maritim liegt damit nach wie vor im Zeitplan. „Wir sind mit dem Fortgang der Arbeiten und mit deren Qualität sehr zufrieden“, sagt Joachim Kaiser, Vorstandsmitglied der Stiftung Hamburg Maritim. Die Stiftung steht mit der Peters Werft in ständigem Austausch zu möglichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Restaurierungsarbeiten. Seit 2016 ist die Stiftung Hamburg Maritim Eigentümerin der PEKING und zeichnet verantwortlich für ihre Restaurierung. Die Stiftung leitet das Projekt im Auftrag der Stadt Hamburg und achtet auf eine form- und materialgerechte Restaurierung. Diese Aufgabe wird zeitlich und finanziell im geplanten Rahmen im Mai 2020 abgeschlossen. Anschließend geht die PEKING in das Eigentum der Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) über.

Restaurierung fast abgeschlossen: die PEKING auf der Peters-Werft in Wewelsfleth. Foto: Stiftung Hamburg Maritim